OLED-Monitor im 2-Jahres-Test: Erste Burn-in-Spuren nach 6.000 Stunden

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OLED-Monitor im 2-Jahres-Test: Erste Burn-in-Spuren nach 6.000 Stunden
Quelle: Monitors Unboxed

OLED-Monitore gelten als empfindlich gegenüber Burn-in. Ein neuer Langzeittest über rund zwei Jahre zeigt nun erstmals Spuren. Gleichzeitig bleibt das Ausmaß offenbar begrenzt.

OLED-Monitore gelten seit Jahren als technisch reizvoll, gerade wegen hoher Kontraste, schneller Reaktionszeit und sehr direkter Blickwirkung. Gleichzeitig bleibt ein Punkt bei der Technik bestehen, der vielleicht den einen oder anderen abschrecken dürfte, und zwar die Frage nach Burn-in im Langzeiteinsatz. Ein neuer 24-Monats-Test liefert dazu nun frische Eindrücke. Deutliche Schäden bleiben aus, erste dauerhafte Spuren lassen sich allerdings mittlerweile erkennen.

Die neuen Beobachtungen stammen vom Youtube-Kanal Monitors Unboxed, der seit rund zwei Jahren denselben QD-OLED-Monitor unter bewusst ungünstigen Bedingungen nutzt. Zum Einsatz kommt ein MSI MPG 321URX mit 32-Zoll-4K-Panel auf Basis von Samsungs QD-OLED-Technik. Nach Angaben des Kanals wurde das Display inzwischen über rund 6.500 Stunden betrieben. Genutzt wurde der Monitor überwiegend für produktive Desktop-Arbeit mit vielen statischen Inhalten, also so etwas wie Fenstern, Tabellen, Browsern und Taskleisten. Schutzmaßnahmen gegen Burn-in wurden im Gegensatz dazu weitgehend vermieden.

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Der Monitor lief häufig acht bis zehn Stunden pro Tag bei rund 200 cd/m². Windows wurde im hellen Modus genutzt, die Taskleiste dagegen dunkel dargestellt. Gerade diese Mischung aus hellen großen Flächen und dauerhaft dunklen Bereichen dürfte für ungleichmäßige Alterung anfällig sein. Und wenig überraschend zeigt der Monitor nach knapp 24 Monaten tatsächlich erste klare Spuren.

Sichtbar ist unter anderem eine feine vertikale Linie in der Bildmitte. Diese soll daher stammen, dass zwei Fenster oft nebeneinander geöffnet waren. Hinzu kommt eine erkennbare Aufhellung im Bereich der Taskleiste. Neu ist außerdem, dass sich dort erste leichte Schatten einzelner Symbole andeuten. Welche Symbole sich da allerdings eingebrannt haben, lässt sich noch nicht eindeutig erkennen.

Auch technische Messwerte deuten auf eine langsame Alterung hin. Besonders stark betroffen scheinen weiterhin die grünen Subpixel zu sein, während die roten Subpixel den geringsten Verschleiß zeigen sollen. Das kann zu leichten Veränderungen beim Weißpunkt führen. Bei der Vollbildhelligkeit zeigt sich ebenfalls nur eine kleine Veränderung. Zunächst wurden über lange Zeit 243 cd/m² gemessen, nach 24 Monaten waren es 238 cd/m². Im Alltag dürfte das kaum direkt auffallen. Als Indiz für fortschreitende Panelalterung lässt sich der Wert aber durchaus lesen.

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Locutosz Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Emil_Esel
        süß 6k in 2 jahren
        ich mach über 10k stunden im jahr
        OLED ist für mich also nicht nutzbar oder alle 6-9 monate neuen monitor kaufen
        Wohnst du in einem anderen Universum? Ein Jahr hat nur 8766 Stunden....
      • Von Locutosz Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Emil_Esel
        süß 6k in 2 jahren
        ich mach über 10k stunden im jahr
        OLED ist für mich also nicht nutzbar oder alle 6-9 monate neuen monitor kaufen
        Wohnst du in einem anderen Universum? Ein Jahr hat nur 8766 Stunden....
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Dukek
        BurnIn ist schon lange kein Problem mehr weswegen man sich in normalen Gebrauch keinen Oled kaufen sollte...leider totaler Quatsch
        Doch, es ist ein Problem, mit dem man sich auseinander setzen sollte. Je nach Nutzung und persönlicher Toleranz ist es mehr oder weniger schwerwiegend.

        Zitat von tigra456
        Wenn ich zurückblicke und die Bildunterschiede so sehe... warum habe ich so lange gezögert... echt eh.
        Ist der andere Monitor ein IPS? Ich persönlich setze, u.a. wegen des Schwarzwerts, und VA und bin damit recht glücklich. Aber irgendwann werde ich auch zu OLED wechseln und wenn der Monitor nur 5 Jahre hält, dann ist das eben so.

        Zitat von mhmilo24
        In allen anderen Fällen ist das Bild des verschleißten OLED immer noch besser, als jenes von anderen Panel Typen.
        Die Aussage ist insofern Quatsch, da man das zum einen recht schlecht vergleichen kann (Äpfel und Birnen) und es auch auf die persönliche Toleranz ankommt.
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von FluBBe xy
        Ich habe seit 6 Jahren einen 65" OLED Fernseher von LG und tatsächlich habe ich vor kurzem burn-in feststellen müssen.

        Das Menü vom Fire TV Stick ist bei einem dunklen Bild zu erkennen. Als einen "clouding" Effekt würde ich es jetzt beschreiben.

        Im normalen Betrieb fällt es aber nicht auf und deswegen werde ich jetzt auch keinen neuen Fernseher kaufen.
        Inwiefern muss man sie nach 2 Jahren tauschen? Selbst unter diesen ungünstigen Fällen ist minimaler Burn In zu erkennen, wenn man sich Testbilder ausgeben lässt. In allen anderen Fällen ist das Bild des verschleißten OLED immer noch besser, als jenes von anderen Panel Typen.
      • Von Sandolo Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Acgira
        Ich habe bemerkt, dass mein aktueller Monitor mich überhaupt nicht vor meiner eigenen Dumheit schützt, werden die Hersteller dieses Problem demnächst lösen? -

        (Vielleicht durch KI.)

        Wie beim Autofahren. Immer mehr Sicherheitsfunktionen und die Fahrkünste der Leute ... na ja. 😁
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Keksdeu
        neue Panels haben immer mehr Schutzfunktionen
        Ich habe bemerkt, dass mein aktueller Monitor mich überhaupt nicht vor meiner eigenen Dumheit schützt, werden die Hersteller dieses Problem demnächst lösen? -

        (Vielleicht durch KI.)
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