G-Sync Compatible: Nvidia unterstützt VRR auf Freesync-Monitoren
Zur CES 2019 hat Nvidia ein großes Update für sein Ökosystem rund um G-Sync angekündigt. Der Chiphersteller wird ab diesem Monat den VESA-Standard Adaptive-Sync unterstützen, den AMD unter dem Markennamen Freesync vermarktet. Nvidia nennt das Ganze G-Sync Compatible. Neue Monitore mit G-Sync-Modul wird es aber weiterhin geben.
Bisher hat Nvidia mit G-Sync sein eigenes Ding gemacht. Bei entsprechenden Monitoren kommt ein vom Chiphersteller vertriebenes Modul anstelle eines "handelsüblichen" Scalers zum Einsatz, der die variablen Bildwiederholraten unterstützt, um die Bildausgabe einer Geforce-GPU mit der Anzeige eines Displays zu synchronisieren. AMD dagegen setzt auf den offenen VESA-Standard Adaptive-Sync - den er auch, unter anderem im Falle von HDMI, maßgeblich vorangetrieben hat. Entgegen der häufig anzutreffenden Behauptung handelt es sich bei Freesync nicht um eine reine "Software-Lösung". Die Scaler, welche die Monitorhersteller einsetzen, müssen die variable Bildwiederholrate genauso unterstützen wie Nvidia bei seinem eigenen Modul. Adaptive-Sync ist folglich die Hardware-Komponente und Freesync das Treiber-Back-End, um die Funktionalität ausnutzen zu können.
G-Sync Compatible nutzt Adaptive-Sync
Schon lange muss sich Nvidia Vorwürfe anhören, dass der geschlossene G-Sync-Standard den Markt spaltet. Immerhin müssen sich Spieler bislang für ein Lager entscheiden: Wer einen G-Sync-Monitor kauft, bindet sich tendenziell an Nvidia und Geforce. Wer ein Freesync-Display ersteht, nutzt im Idealfall eine Radeon-Grafikkarte - obwohl der Standard offen ist, werden Nutzer vor den Kopf gestoßen. Das wird sich im Falle der GTX-10- und RTX-20-Serien mit dem nächsten Geforce-Treiber am 15. Januar ändern, wie Nvidia im Rahmen seiner CES-2019-Keynote bekannt gegeben hat.
Der Chiphersteller führt da die Variante G-Sync Compatible ein. Dabei handelt es sich um die Treiberfunktionalität, um Adaptive-Sync nutzen zu können, analog zu AMDs Freesync. Nvidia versteht Compatible als abgespeckte G-Sync-Version, weil man dort keinen Einfluss auf die Spezifikationen eines Monitors hat (in Zukunft könnte es wohlgemerkt auch dort Kooperationen zwischen den Herstellern geben). Sämtliche Adaptive- beziehungsweise Freesync-Monitore sollen mit einer hauseigenen Suite getestet werden. Wer diese besteht, bekommt ein offizielles G-Sync-Compatibel-Label. Auf diesen Modellen wird der Standard automatisch im Treiber aktiviert. Nvidia gibt an, dass die maximale Freesync-Spanne für eine Zertifizierung mindestens den Faktor 2,4 der minimalen betragen muss, damit unterhalb der Grenze eine Frame-Vervielfachung stattfinden kann - AMD nennt das Low Framerate Compensation oder kurz LFC. Ansonsten soll es strengere Anforderungen unter anderem beim Ghosting, Blanking und Flackern geben. Öffentlich konkretisiert werden die Vorgaben nicht.
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Laut eigenen Angaben sollen 400 Monitore getestet worden sein, von denen 12 die Anforderungen erfüllt haben. Genannt werden Displays von Acer, AOC, Asus und Benq. Erfreulicherweise lässt Nvidia Besitzern eines offiziell nicht unterstützten Modells aber die Option, Adaptive-Sync in der Treiber-Systemsteuerung manuell zu aktivieren. Von anderen Herstellern gibt es durchaus beliebte und gute Displays.
Quelle: Nvidia
Die ersten 12 G-Sync-Compatible-Monitore mit standardmäßig aktiviertem Adaptive-Sync
G-Sync Ultimate beerbt G-Sync HDR
Das bisherige G-Sync mit den teureren Modulen wird indes fortgeführt, wo Nvidia weiterhin seine Vorgaben durchsetzen kann. Der Chiphersteller erweitert das Ökosystem im gleichen Zuge noch um G-Sync Ultimate. Mit dem Asus ROG Swift PG27UQ und Acer Predator X27 wurde das bisher unter G-Sync HDR vermarktet. Da inzwischen aber auch die ersten Monitore mit dem neuen G-Sync-Modul samt Displayport-1.4-Unterstützung, aber schlechterer HDR-Darstellung erscheinen, ist eine Trennung sinnvoll. G-Sync Ultimate setzt eine Peak-Helligkeit von 1.000 cd/m² (nits) und die Nutzung des aktuellen G-Sync-Moduls mit DP 1.4 voraus - beispielsweise für Ultra HD mit 144 Hertz.
Quelle: Nvidia
Grobe Feature-Übersicht der G-Sync-Standards
Alle Nutzer profitieren
Unterm Strich ist die Einführung von G-Sync Compatible die beste Entwicklung, welche die Hardware-Welt erwarten konnte. Die Markttrennung zwischen G- und Freesync entfällt. Wer die Marke Geforce grundlegend präferiert, kann sich trotzdem in Zukunft High-End-Displays mit dem bekannten G-Sync-Modul kaufen.

Seit dem Treiber Update habe ich einige Versuche mit meinem 1080ti SLI Gespann unternommen. Ich benutze einen LG 34UC88-B der im Auslieferungszustand eine Freesync Range von 55-75Hz hat mit 35-75Hz.
Testgames sind Shadow of the Tomb Raider und Rise of the Tomb Raider. Beide Games verhalten sich identisch bei den Settings.
Bisher habe ich mit SLI gespielt und V-SYNC: Fast. Das war eine ziemlich gute Sache, da ich die Vorteile von V-SYNC hatte mit wesentlich geringer Latenz.
Jetzt experimentiere ich mit den Settings gerade und DX11/DX12.
Vorweg, subjektiv empfinde ich das Mikroruckeln unter G-SYNC wesentlich intensiver als vorher.
Hier sind meine bisherigen Erkenntnisse:
Modus DX11:
V-SYNC ein, SLI ein --> G-SYNC bis 75Hz danach V-SYNC bei 75Hz
V-SYNC aus, SLI ein --> G-SYNC bis 75Hz danach tearing
V-SYNC aus, SLI aus --> G-SYNC bis 75Hz danach tearing
Modus DX12:
V-SYNC ein, SLI ein --> "G-SYNC ON" wird angezeigt, aber Ausgabe ist rein 60Hz V-SYNC
V-SYNC aus, SLI ein --> "G-SYNC ON" wird angezeigt, aber Ausgabe zeigt ab 60Hz tearing und gefühlt viele Framedrops.
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Iiyama ProLite G2488H
Freesync geht aber alle paar Minuten wird das Bild schwarz.
Kollegen sind wir beide mit Sicherheit nich,
wenn dir meine künstlerische Interpretationsweise meiner Gedanken in Schrift und Wortverlauf nicht zusagen, kannst du es auch gerne für dich berhalten,
oder einfach schreiben "versteh ich nicht" (vobei deine Aussage nichts anderes Aussagt, wenn ich so darüber nachdenke, naja, jedem das Seine)
Lese doch einfach nen Duden und äußere dich doch zu dem Gelesenen mit einem zu dir gegenüber aufgehägten/gestellten Spiegel.
Der Vorschlag ist kostenlos und kostet dem Ausführenden keinen Cent. (sofern Duden und Spiegel vorhanden)
Kollege, kannst du das auch in einem grammatikalisch halbwegs verständlichen Deutsch verfassen?
Vielleicht sollte man sich vorher die Hände waschen und vom Quark befreien, bevor man sich Komentare heraus pickt und dann, ja was dann? Was soll es sein?
Wenn du gerne etwas richtig stellen wolltest, dann tue das doch allgemein!
Oder ist das neuerding so eine allg. Sache persönlich zu werden, sich irgendwie irgendwo hinzuspielen, als ob man etwas besser könnte, oder allg. Fähigkeiten besser als und co. behersche, ach das muss man nicht verstehen
Davon abgesehen steht das so und wenn stand es so nicht in der News zu der ich was geschrieben habe, oder aber vermeindlich, also wenn es halt nicht stimmt, etwas vermutet habe.