Nvidia G-Sync: Kein Nachrüst-Kit für den Asus VG248QE in Deutschland
Nvidia bietet bereits seit geraumer Zeit ein G-Sync-Nachrüstmodul in den Vereinigten Staaten sowie Kanada an, Europäer konnten bisher jedoch noch nicht in den Genuss der direkten Bildwiedergabe kommen. Wie eine Nachfrage bei Asus ergeben hat, wird sich dies auch nicht bis zur Veröffentlichung des VG248QE G-Sync Edition ändern. Das einzelne Kit vertreibt nur Nvidia selber, weshalb es hierzulande nicht angeboten werden wird.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia G-Sync: Kein Nachrüst-Kit für den Asus VG248QE in Deutschland
Asus gilt derzeitig als Nvidias Hauptpartner, was die Markteinführung von G-Sync betrifft. Bereits am 21. Januar soll der VG248QE in der G-Sync-Edition an den Start gehen, um die Verbreitung voranzutreiben. Selbiges Ziel verfolgen die Kalifornier auch mit einem separaten Nachrüst-Kit, das bereits seit wenigen Wochen in den USA und Kanada für 199 US-Dollar feilgeboten wird. Da bei den frühen Versionen kostspielige FPGAs eingesetzt werden, dürfte bei Nvidia maximal ein Plus-Minus-Null-Geschäft entstehen.
In Europa mussten Interessenten bisher auf einen Import zurückgreifen, was sich laut Asus auch nicht mehr ändern wird. Den Vertrieb des Einzelmoduls übernimmt Nvidia selber, der offensichtlich keine Veröffentlichungspläne hierzulande hat. Möglicherweise spielen bürokratische Gründe eine Rolle, denn schon die hauseigene Handheld-Konsole Shield verzögerte sich wegen des Zolls um mehrere Monate. Andererseits könnte der Hersteller auch mit dem bisherigen Markt ausgelastet sein, indem nicht genügend FPGAs zur Verfügung stehen.
In Deutschland wird man G-Sync als Endkunde ab dem 21. Januar in Aktion erleben können. Denn dort soll, wie eingangs erwähnt, der Asus VG248QE G-Sync Edition ausgeliefert werden. Mit 529 Euro dürfte der Monitor allerdings nur für einen Bruchteil der potenziellen Kunden erschwinglich sein, immerhin kostet die gewöhnliche Ausführung knapp 240 Euro weniger. Weitere G-Sync-Displays wurden auf der vergangenen CES präsentiert und sollen ab dem 02. Quartal auf den Markt gelangen.
Sag das mal dem jeweiligen Zollbeamten
Die Ouya ist auch ein "Selbstbetreibbares Gerät". Im Gegensatz zum G-Sync Modul welches nur ein Bauteil ist.
Dann darf ich dich dezent an das hier erinnern
Ouya am Zoll: Android-Konsole wegen fehlender CE-Aufkleber unzulässig - PC Magazin
Die Sache ist halt nicht so einfach, und das GSync Kit hat ziemlich sicher mehr als genug Potenzial um nen schöner Störsender zu sein. Da versteht der deutsche Zoll zumeist keinen! Spaß.
Hatten am Institut wohl auch schon mehrfach Probleme mit dem deutschen Zoll wegen der Einfuhr von Prototypen. Deswegen ist so manches auch nur ne Leihgabe und bleibt teilweise auch nur eine begrenzte Zeit da, damits mit Aus- und Einfuhr keine Probleme gibt.
Das ist teils echt der letzte Rotz
Natürlich darf man als Privatperson ein nicht-CE Gerät aus nicht-CE Bauteilen bauen, wer soll einem das denn verbieten. Nur wenn das Teil dann am Ende tatsächlich etwa irgendeinen Funkkanal stört wovon nicht auszugehen ist kann man Probleme bekommen.
Auch der Verkauf oder Import von nicht-CE Bauteilen ist nicht verboten.
Der Verkauf/Import von Dingen als Bausatz wird ja auch tatsächlich teilweise genutzt um die CE Pflicht zu umgehen.
In einem G-Sync Forum wo die ersten das Kit verbaut haben wird schon von abgebrochenen Clipsen und Bildfehlern diskutiert.