LG 38WK95C: Ultra-Widescreen-Flaggschiff im 24:10-Format
LG hat sein aktuelles Flaggschiff aus der Ultra-Widescreen-Serie vorgestellt, wie der Hersteller in der Pressemitteilung schreibt. Der 38WK95C beerbt den 38UC99, misst 37,5 Zoll und kommt im recht ungewöhnlichen 24:10-Format mit 3.840 × 1.600 Pixeln daher. Als Upgrade nennt LG eine Nano-Beschichtung des AH-IPS-Panels für eine bessere Farbdarstellung. Freesync ist erneut mit an Bord.
Anfang 2017 hat PC Games Hardware den 38UC99 getestet und diesem mit einer Note von 1,39 ein sehr gutes Ergebnis bescheinigt. Knapp eineinhalb Jahre später folgt das Nachfolgermodell in Form des 38WK95C. Die Spezifikationen bleiben weitgehend identisch: LG setzt auf ein 37,5 Zoll großes AH-IPS-Panel aus eigener Fertigung, das mit 3.840 × 1.600 Pixeln auflöst und somit auf eine Pixeldichte von 110,93 ppi kommt. Das Display fällt mit einem Seitenverhältnis von 24:9 höher aus als 21:9-Modelle. Gekrümmt ist der Monitor wie gehabt im 2300R-Radius.
Anders als beim 38UC99 wirbt LG beim 38WK95C mit einer Nano-IPS-Beschichtung der Hintergrundbeleuchtung, was für eine bessere Farbdarstellung sorgen soll. Auf dem Papier bleibt es bei einer sRGB-Farbabdeckung von 99 Prozent. Ein erweitertes Spektrum mit 1,07 Milliarden Farben wird mittels eines 8 Bit breiten Kanals und FRC (Frame Rate Control) dargestellt. Neu ist darüber hinaus das Bewerben von HDR10, wobei die typische Helligkeit mit 300 cd/m² identisch bleibt. Der Kontrast liegt bei IPS-typischen 1.000:1. Die maximale Bildwiederholrate beläuft sich auf 75 Hertz über Displayport 1.2 und HDMI 2.0, wobei der Monitor das DP-Signal als Alternate-Mode auch über einen USB-Typ-C-Stecker ausgeben kann. Der 38WK95C beherrscht Freesync mit einer unveränderten Spanne von 52 bis 75 Hertz - ob sich die variable Bildwiederholrate jetzt auch über HDMI 2.0 nutzen lässt, konnte uns LG nicht beantworten. Über den USB-Typ-C-Anschluss können Nutzer derweil auch Daten übertragen und angeschlossene Geräte mit 60 Watt aufladen.
Die unverbindliche Preisempfehlung des 38WK95C beläuft sich auf 1.499 Euro, womit er die UVP des 38UC99 erbt. Im PCGH-Preisvergleich listen die ersten Händler den Monitor ab 1.400 Euro als lagernd. Der Vorgänger ist derweil auf rund 1.000 Euro gefallen und könnte damit aus Preis-Leistungs-Sicht das attraktivere Gesamtpaket darstellen.

Und bei einem Preis von schlappen 1500 € darf man das ja vielleicht auch erwarten
Ich hoffe mal das da irgendwann noch was passiert ... schön wäre auch mit AMOLED, aber ob das je bezahlbar in Monitoren ankommt ...