LG 27UK850 & 27UK650: Ultra-HD-Monitore mit HDR10-Zertifizierungen und Freesync
LG hat in den USA zwei neue Ultra-HD-Monitore vorgestellt, die das Aufgebot an UHD-Modellen mit Freesync-Unterstützung auf nunmehr 15 Modelle anwachsen lassen. Gegenüber den bisherigen Ausführungen fällt vor allem die Helligkeit höher aus. LG wirbt mit einer Zertifizierung nach HDR10, die maximal 450 cd/m² versprechen allerdings nicht das atemberaubendste HDR-Erlebnis.
LG hat bereits 13 Monitore auf den Markt gebracht, die mit Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel) auflösen und Freesync unterstützen, zehn davon weisen eine Diagonale von 27 Zoll auf. Zwei weitere entsprechende 27-Zöller hat der Hersteller jüngst auf seiner US-amerikanischen Produktseite aufgenommen (via computerbase.de). Mit Preisempfehlungen von 700 (27UK850) beziehungsweise 550 US-Dollar (27UK650) siedeln sich die beiden Neulinge im oberen Mittelfeld von LGs Preisskala an, wobei sie zumindest laut der aktuellen Situation im PCGH-Preisvergleich keine anderen Modelle ersetzen.
Beide Displays nutzen offenbar die gleiche Basis. Das 27 Zoll große IPS-Panel dürfte aus LGs eigener Fertigung stammen und dementsprechend auf AH-IPS-Technik setzen. Die Farbverarbeitung erfolgt in 8 Bit, dank Framerate-Control können die Monitore 1,07 Mrd. Farben darstellen. Gegenüber den bisherigen Ultra-HD-Modellen von LG fällt vor allem die höhere Helligkeit auf: Sowohl der 27UK850 als auch der 27UK650 sollen typisch 350 cd/m² (beziehungsweise Nits) und in der Spitze 450 cd/m² erreichen können. Zusammen mit der Framerate-Control soll das für eine HDR10-Zertifizierung reichen. Das imposanteste HDR-Erlebnis sollten Käufer in Anbetracht der 450 cd/m² jedoch nicht erwarten. Eine Zertifizierung nach dem VESA-Standard Display HDR 400 nennt LG nicht.
Die Bildwiederholrate sollte derweil bei den typischen 60 Hertz liegen. Freesync ist mit an Bord und sollte werkseitig ab 40 Hertz unterstützt werden, wie es bei bisher allen UHD-Monitoren der Fall ist. Spätestens hier hapert es an einer Freesync-2-Zertifizierung, die eine Low Framerate Compensation vorsieht, bei der die maximale Bildwiederholrate mindestens doppelt so hoch ist wie die niedrigste. Alle seit 2017 von LG veröffentlichten UHD-Modelle können die Bilderraten sowohl über Displayport (1.2) als auch HDMI (2.0) dynamisch darstellen - die beiden jüngsten Bildschirme sollten keine Ausnahme darstellen.
Unterschiede gibt es bei der Ausstattung: Der 27UK850 bietet im Gegensatz zum 27UK650 einen USB-HUB mit drei USB-3.0-Downstream-Anschlüssen, zwei davon mit Typ-A- und einer mit Typ-C-Buchse. Letzterer kann über den Alternate-Mode ein Displayport-Signal übertragen und zudem Endgeräte mit 60 Watt laden. Darüber hinaus sind im 27UK850 zwei 5-Watt-Lautsprecher integriert. Werkseitig kalibriert sind beide Modelle, nur der 27UK850 unterstützt eine Hardware-Kalibrierung über die mitgelieferte True-Color-Pro-Software.

HDR kostet kaum Leistung, weil Grafikkarten intern schon in HDR rechnen.
Ich habe seit Weihnachten einen Asus VP28UQG ( 4K ) .
Der hat zwar nur 60 Hz ...aber ich finden nach einigen Bildeinstellungen sieht der wirklich super aus .
Klar wäre HDR toll ....aber ich finden das dauert auch noch ne Zeit lang bis es auch so starke Karte gibt die das alles verarbeiten können .
Denn meine 1080ti ist mit einem 4K Monitor voll beschäftigt um gute 60 FPS dazustellen zB. in GTA5 oder so .
natürlich meint er mit "2K" die WQHD Auflösung... jeder meint WQHD, wenn er 2K sagt, auch wenn es formal falsch ist.
Oder meinst du vielleicht WQHD, was KEIN 2K ist?
Vielleicht in 10 Jahren, inklusive Dolby Vision und dynamischen HDR für 200 Euro