HDMI 2.2 mit 16K und 480 Hz ist bereit für die Übernahme
HDMI 2.2 ist als neueste Generation der Videoschnittstelle dank einer Steigerung der Datentransferrate von 48 auf 96 Gbit/s bereit für die Übernahme und bietet bis zu QUHD ("Quad Ultra High Definition") in 16K ("8640p") und bis zu 480 Hz.
HDMI 2.2 ist als neueste Generation der proprietären Videoschnittstelle dank einer Steigerung der Datentransferrate von vormals 48 Gbit/s auf jetzt 96 Gbit/s bereit für die Übernahme und bietet damit bis zu QUHD ("Quad Ultra High Definition") mit einer Auflösung von 16K ("8640p") sowie 8K/UHD-II ("4320p") einer Bildwiederholungsrate von bis zu 240 Hz und 4K/UHD ("2160p") mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde. Die im Vergleich zu HDMI 2.1 verdoppelte Bandbreite soll laut HDMI-Forum außerdem Verbesserungen bei AR ("Augmented Reality") und VR ("Virtual Reality") sowie kommerziellen und medizinischen Anwendungsbereichen ermöglichen.
Um den neuen Schnittstellenstandard auch ausnutzen zu können, müssen geeignete HDMI-Kabel zukünftig eine Zertifizierung nach "Ultra96 HDMI" besitzen und dafür das entsprechende Label tragen, so das HDMI-Konsortium. Um etwaige Verzögerungen, die entstehen können, wenn das Bild- und Tonmaterial von einem Blu-ray-Player, Receiver oder Client mittels HDMI durch den Fernseher zur Soundbar gehen, abzustellen, kommt das Latency Indication Protocol ("LIP") zum Einsatz.
Quelle: HDMI Licensing Administrator
Wenngleich der neue HDMI-Standard der Generation 2.2 weiteren Spielraum für hohe Auflösungen von bis zu 16K/QUHD ("8640p") eröffnet, werden vorerst folgende Auflösungen und Bildwiederholungstaten offiziell unterstützt:
- 4K ("2160p") mit bis zu 480 Hz
- 5K ("2880p") mit bis zu 240 Hz
- 8K ("4320p") mit bis zu 240 Hz
- 10K ("4320p") mit bis zu 120 Hz
- 12K ("6480p") mit bis zu 120 Hz
- 16K ("8640p") mit bis zu 60 Hz
Neben dem neuen Ultra96-Kabel wird für die maximal mögliche Bildwiederholrate eine Datenkomprimierung mit DSC ("Display Stream Compression") vorausgesetzt. Ohne den Einsatz von DSC sollen 4K/UHD mit 240 Hz bei bis zu 12-Bit sowie 8K/UHD-II ohne den Einsatz von Chroma-Subsampling von HDMI 2.2 unterstützt werden.
Quelle: HDMI Licensing Administrator
Wie aktuelle Gerüchte besagen, sollen die kommenden Radeon-Grafikkarten der nächsten Generation auf Basis der UDNA-Architektur alias RDNA 5 erstmals auf den neuen HDMI-Standard 2.2 setzen, dabei aber "nur" 80 Gbit/s unterstützen.
Im Laufe der ersten Jahreshälfte möchte das HDMI-Konsortium den neuen Standard erst einmal für seine Partner freigeben, sodass voraussichtlich erst im kommenden Jahr mit ersten Geräten mit HDMI 2.2 zu rechnen sein wird.
Quelle: HDMI Licensing Administrator
Zum Vergleich: HDMI 2.1 wurde im November 2017 erstmals offiziell vorgestellt und entsprechend spezifiziert, ersten Fernseher und Monitor mit HDMI 2.1 kamen aber erst 2020 und 2021 in den Handel. HDMI 2.2 wird es nicht anders ergehen.
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Quelle: HDMI Forum via engadget.com

Beim Filme gucken sitze ich knapp 2m weiter weg.