Micro-LED-Bildschirme von Apple: Durchbruch bei Technologie und neue Fabrik
Apple forscht intensiv an der Displaytechnik Micro-LED. Laut einem Bericht soll der Konzern große Fortschritte dabei erzielt haben, sodass eine neue Produktionslinie im Entstehen ist. Das Gebäude soll dabei in Taiwan erbaut werden und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Werken des Auftragsfertigers TSMC stehen.
Aktuell werden in mobilen Endgeräten wie Smartphones und Smartwatches zwei verschiedene Displaytechnologien verbaut. Manche Geräte setzen auf LCD, während andere tragbare Geräte auf OLED-Bildschirme vertrauen. Für die Zukunft entwickeln diverse Firmen jedoch weitere Varianten. So ist Apple dabei, in die Technik Micro-LED zu investieren. Bislang hat der Konzern Schätzungen zufolge etwa zwei Milliarden US-Dollar für die Forschung in diese Bildschirmtechnik gesteckt. Nun soll ein Durchbruch gelungen sein, wie Wccftech unter Berufung auf die taiwanesische Seite Mydrivers, berichtet. So will Apple unweit vom Auftragsfertiger TSMC eine eigene Fabrik in Taiwan aufbauen, um dort Micro-LED-Bildschirme zu fertigen. TSMC baut für Apple den SoC Apple A13 Bionic, der in den aktuellen iPhone 11-Modellen verbaut ist.
Micro-LED als OLED-Nachfolger
Bei Micro-LED-Bildschirmen handelt es sich um Bildschirme, welche selbstleuchtende LEDs aufweisen. Apples jüngste Arbeit konzentriert sich offenbar auf emittierende anorganische, halbleiterbasierte Micro-LEDs. Bislang werden Micro-LEDs nur in Prototypen wie beispielsweise dem Samsung-TV namens The Wall verbaut. Im Vergleich zu LCDs mit LED-Backlight können die Hersteller bei Micro-LEDs unter anderem auf die Flüssigkristallschicht verzichten. Die kleinen, selbstleuchtenden LEDs bestehen aus Galliumnitrid, einem anorganischen Material. So sollen sie die gleichen Vorzüge wie OLEDs bieten, etwa ein echtes Schwarz und im Prinzip unendlichen Kontrast. Allerdings ist die Produktion der Micro-LEDs sehr teuer, sodass selbst die organischen LEDs günstiger herzustellen sind. Marktbeobachter gehen davon aus, dass erst ab 2024 die Micro-LEDs reif sein werden für große Stückzahlen. Wann entsprechende Apple-Produkte mit einem Micro-LED-Bildschirm auf den Markt kommen, ist noch offen.
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Fakten zum neuen Produktionsgebäude von Apple:
- Der Technikkonzern Apple soll eine neue Produktionshalle in Taiwan in Nachbarschaft zu den Werken von TSMC bauen. In diesem Gebäude sollen Micro-LEDs hergestellt werden.
- Apple forscht derzeit an emittierende anorganische, halbleiterbasierte Micro-LEDs. Diese könnten irgendwann Einzug halten in neue Apple-Produkte.
- Marktbeobachter gehen davon aus, dass wohl erst ab 2024 Bildschirme mit Micro-LEDs in großen Stückzahlen gefertigt werden können. Die selbstleuchtenden kleinen LEDs sollen ähnliche Eigenschaften wie aktuelle organische LEDs aufweisen, allerdings ist die Produktion der anorganischen, kleinen LEDs deutlich aufwendiger und somit teurer.
Quellen: Wccftech (1), Wccftech (2)

Bei OLED im Handy liegt die zB meist bei 250Hz.
Viele Leute merken das nicht mal.
Andere wundern sich, warum nach längerer Benutzung die Augen weh.
Dann gibt es noch die, denen nach 5 Minuten die Augen tränen, ganz besonders wenn man das Handy ohne zusätzliche Lichtquelle im dunklen nutzt.
Bei den neueren Autos mit LED Innenbeleuchtung und größeren Displays im Kombiinstrument und Amarturenbrett ist PWM dimming eigentlich Standard.
Es lässt sich sehr gut regeln und in der Diagnose von Fehlern fand ich die Herangehensweise auch oft hilfreich.
Somit fallen beide aus für Menschen die darauf empfindlich reagieren.
Folglich weiss ich auch nicht ob es zum Thema passt, aber ich dachte das könnte dich interessieren:
Das Oneplus 7Pro (wohl möglich auch andere Geräte, nur kenne ich keine) gibt es eine Funktion "DC-DIMMEN" mit folgender Beschreibung:
"Durch DC-Dimmen wird die Helligkeit des Bildschirms angepasst, indem der Stromkreis des Bildschirms geändert wird. Sofern diese Option aktiviert ist, wird Bildschirmflimmern bei geringer Helligkeit reduziert. ..."
Somit fallen beide aus für Menschen die darauf empfindlich reagieren.