Dell UP3221Q: UHD-Monitor mit 2.000 Mini-LEDs für rund 4.500 Euro ab November

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Dell Ultrasharp UP3221Q 02.
Quelle: Dell

Der amerikanische Hersteller Dell hat den UHD-Monitor Ultrasharp UP3221Q vorgestellt und bekanntgegeben, dass der 32-Zöller mit Mini-LEDs ab 05. November in Deutschland verfügbar sein wird.

Der Asus ProArt PA32UCG ist einer der ersten Monitore, der über eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verfügt. Ab dem 05. November gesellt sich der Dell Ultrasharp UP3221Q hinzu. Der UHD-Monitor bietet ein 32-Zoll-IPS-Panel und besitzt eine Hintergrundbeleuchtung mit 2.000 einzeln dimmbaren Mini-LEDs. So soll es ein besonders granular abgestuftes Local Dimming geben, sodass bei dunklen Szenen möglichst keine hellen Streifen am Monitor zu sehen sind. Die aufwendige Technik sorgt für den Preis von rund 4.500 Euro.

Integriertes Kolorimeter im Dell Ultrasharp UP3221Q

Das 10-Bit-Panel ist nach dem Vesa Standard DisplayHDR 1000 zertifiziert, sodass der Monitor punktuell eine Maximalhelligkeit von mindestens 1.000 Nits erreichen kann. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 99,8 Prozent abgedeckt, Adobe RGB zu 93 und BT.2020 zu 83 Prozent. Wer Reflexionen verhindern will, kann eine magnetische Blendschutzhaube befestigen. Die Reaktionszeit des UP3221Q fällt unterschiedlich aus, je nach gewähltem Bildmodus. In der Einstellung "Fast" liegt sie bei sechs Millisekunden von Grau zu Grau, während die Reaktionszeit im Modus "Aus" bei 14 Millisekunden Grau zu Grau liegt, so der Hersteller.

Bildergalerie

Am unteren Bildschirmrand hat der Dell Ultrasharp UP3221Q ein eingebautes Kolorimeter, sodass man jederzeit mittels Software von Calman eine erneute Kalibrierung des Monitors durchführen kann. Wer möchte, kann mittels Thunderbolt 3 etwa ein Notebook mit dem Bildschirm verbinden und mit bis zu 90 Watt Strom versorgen. Maximal leistet das Netzteil des Monitors 300 Watt, die typische Leistungsaufnahme gibt Dell mit 70 Watt an. Falls zwei PCs am Monitor angeschlossen sind, können neben Picture-by-Picture auch zwei verschiedene Farbräume zur Wiedergabe gewählt werden. Der Dell Ultrasharp UP 3221Q kann sowohl zwischen -30 und +30 Grad gedreht, als auch zwischen -5 und +21 Grad geneigt und um 16 Zentimeter in der Höhe verstellt werden.

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Ebenfalls lesenswert: Monitor: Mini-LED-Display von Asus mit sehr hohen Spitzenhelligkeit vorgestellt

Sammlung zum Dell Ultrasharp UP3221Q:

  • Ab dem 05. November ist der Dell Ultrasharp UP3221Q verfügbar. Der UHD-Monitor bietet ein 32-Zoll-IPS-Panel und besitzt eine Hintergrundbeleuchtung mit 2.000 einzeln dimmbaren Mini-LEDs.
  • So sollen dunkle Szenen möglichst ohne helle Streifen dargestellt werden.
  • Am unteren Bildschirmrand hat der Dell Ultrasharp UP3221Q ein eingebautes Kolorimeter, sodass man jederzeit mittels Software von Calman eine erneute Kalibrierung des Monitors durchführen kann.
  • Der Dell Ultrasharp UP3221Q kostet rund 4.500 Euro.
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Quelle: Dell

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Bevier
        Das ist allerdings auch nicht richtig. Eine bestimmte Bildwiederholungsfrequenz benötigt zwingend eine gewisse Reaktionszeit. Und das sind eben maximal 6,92 Milisekunden für 144 Hz. Wenn die Reaktionszeit höher wäre, wären 144 Hz nicht möglich. Die Angabe sagt zwar nicht zwingend aus, dass der Monitor 144 Hz hat aber eben nicht schneller als das sein kann. Es ist allerdings relativ wahrscheinlich, dass 6 MS und 144 Hz zusammentreffen.
        Nein, du kannst auch 144Hz mit 40-50ms betreiben, siehe diverse VA Monitore.
        Das ein 144Hz Monitor zwingend 6,92ms braucht ist leider vollkommen falsch.
        Falls du meinst man braucht das um möglichst wenig Schlieren zu haben, dann gebe ich dir recht.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Bevier
        Das ist allerdings auch nicht richtig. Eine bestimmte Bildwiederholungsfrequenz benötigt zwingend eine gewisse Reaktionszeit. Und das sind eben maximal 6,92 Milisekunden für 144 Hz. Wenn die Reaktionszeit höher wäre, wären 144 Hz nicht möglich. Die Angabe sagt zwar nicht zwingend aus, dass der Monitor 144 Hz hat aber eben nicht schneller als das sein kann. Es ist allerdings relativ wahrscheinlich, dass 6 MS und 144 Hz zusammentreffen.
        Nein, du kannst auch 144Hz mit 40-50ms betreiben, siehe diverse VA Monitore.
        Das ein 144Hz Monitor zwingend 6,92ms braucht ist leider vollkommen falsch.
        Falls du meinst man braucht das um möglichst wenig Schlieren zu haben, dann gebe ich dir recht.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Mephisto_xD
        Mmhh. LEDs haben, wenn man sie gut behandelt, eine deutlich höhere Lebensdauer als so manch andere kritische Komponente auf dem PCB - Elkos zum Beispiel. Sie werden zwar mit der Zeit etwas dunkler,brennen aber nur selten "durch".
        Absolut richtig. Das problem ist auch nicht, dass LEDs (wenn sie anständig sind) irgendwie besonders schnell/häufig sterben würden, im Gegenteil, die MTBF guter LEDs sind weit höher als die der meisten anderen Hardwarebauteile.

        Das Problem ist dass man für Micro-LED-TFTs einfach Millionen davon verbauen muss und die ALLE dauerhaft funktionieren müssen dass man keine schwarzen Punkte im Bild hat. Das ist halt einfach statistisch unwahrscheinlich.
        Unter anderem aus diesem Grund sind auch die großen Leinwände von denen du redest in Segmenten aufgeteilt/austauschbar, dass FALLS sowas mal passiert man es vergleichsweise einfach beheben kann. Bei nem TFT geht das halt nicht, da musste den kompletten Bildschirm tauschen in dem Falle.

        Ich sage nicht dass das alles unmöglich ist, es geht nur darum dass es sehr schwer ist Millionen von Elektronikkomponenten (selbst sehr zuverlässige) in einem Gerät zu verbauen wo alle ausnahmslos funktionieren müssen. Egal wie hochwertig eine Komponente ist - wenn du 25 Millionen davon verbaust ist die Chance einfach nicht besonders klein dass nicht die eine oder andere halt einen weg hat und recht früh ausfällt.
      • Von Bevier Volt-Modder(in)
        Zitat von JoM79
        Die ms der Reaktionszeit haben nix mit den Hz der Bildwiederholrate zu tun.
        6ms weisen auf nix hin, ausser auf 6ms Reaktionszeit.
        Das ist allerdings auch nicht richtig. Eine bestimmte Bildwiederholungsfrequenz benötigt zwingend eine gewisse Reaktionszeit. Und das sind eben maximal 6,92 Milisekunden für 144 Hz. Wenn die Reaktionszeit höher wäre, wären 144 Hz nicht möglich. Die Angabe sagt zwar nicht zwingend aus, dass der Monitor 144 Hz hat aber eben nicht schneller als das sein kann. Es ist allerdings relativ wahrscheinlich, dass 6 MS und 144 Hz zusammentreffen.
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das klingt in der Theorie alles super, hat aber einen gravierenden Haken:

        LEDs haben selbst im hochqualitativen Bereich in einer relevanten Größenordnung die Tendenz, spontan auszufallen. Zwar sehr viel seltener als die bekannten Chinalampen bei denen gefühlt jede dritte nach zwei Wochen tot ist aber trotzdem. Nun ist das bei Beleuchtung weniger ein problem - kaputte LEDs weden fix getauscht oder es werden so viele LEDs eingesetzt/verschaltet dass eine kaputte von 100 gar kein Thema ist (etwa in Autoscheinwerfern).

        Bei der Hintergrundbeleuchtung von Monitoren ist es, wenn eine von 1000 MiniiLEDs ausfällt ggf. ärgerlich aber nicht wirklich schlimm (der TFT hat einen sehr kleinen etwas dunkleren bereich aber bleibt nutzbar) - aber angenommen man nutzt tatsächlich MicroLED, also eine LED pro Pixel. Bei 4K also knapp 8,3 Millionen LEDs (technisch gesehen sogar ~25 Millionen wegen RGB...). Selbst wenn nur jede Zehntausendste innerhalb der ersten paar Betriebsstunden ausfällt oder jede Hunderttausendste innerhalb eines Jahres (was extrem geringe Ausfallraten für LEDs wären!) hätte der Bildschirm nach kurzer Zeit Hunderte Pixelfehler - und das ist garantiert nicht praktikabel.
        Mmhh. LEDs haben, wenn man sie gut behandelt, eine deutlich höhere Lebensdauer als so manch andere kritische Komponente auf dem PCB - Elkos zum Beispiel. Sie werden zwar mit der Zeit etwas dunkler,brennen aber nur selten "durch".

        Bei der Chinaknallerbeleuchtung ist das gute Behandeln leider nicht gegeben, hier werden die armen Birnchen am thermischen Limit betrieben und noch dazu mit unsauberem Strom missbraucht - muss ja schließlich alles zum Centpreis in die alte Glühbrinenfassung passen.

        Wenn Geld hingegen keine Rolle spielt kann man auch LED Leinwände mit Millionen von Pixeln relativ wartungsarm betreiben. Zwei solcher LED-Kinosäle gibt schon in DE, beide mit 4K Auflösung, eine Stuttgart und eine im Main-Taunus-Zentrum. Wenn Corona nicht wär würd ich dir mal raten hinzugehen, dann kannst du ja mal den Techniker fragen wie viele zehntaused LEDs er bereits tauschen musste...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] dein Monitor ist ein gutes Consumergerät, aber für den Anwendungszweck des Dells ein Schrotthaufen. Ich kann dir garantieren, dass dein Teil nicht mal ansatzweise in puncto Farbgenauigkeit und Ausleuchtung mithält, und haben wir mit dem ganzen HDR und FALD Zeug noch gar nicht angefangen.

        Der Dell ist eben ein (Semi) Profigerät mit (Semi) Profipreis.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Nein, nicht wirklich.
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