VESA mit neuen Standards: Nach Adaptive-Sync 1.1a nun DisplayPort 2.1a

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Die VESA passt die Zertifizierung von Adaptiv-Sync an neue Entwicklungen an.
Quelle: VESA

Die VESA passt die Zertifizierung von Adaptive-Sync an neue Entwicklungen an. Insbesondere der neue Dual Mode, der auf der CES ein Thema sein wird, ist nun in Adaptive-Sync Display Version 1.1a berücksichtigt. Außerdem bekommt DisplayPort neue Kabel-Zertifizierungen.

Adaptive Sync 1.1a

Original-Artikel vom 04.01.2024: Auf der CES werden unter anderem Gaming-Monitore vorgestellt, die wahlweise 240 und 480 Hertz unterstützen. Dazu muss aber bisweilen, wie exemplarisch beim LG-OLED-Modell, die Auflösung umgeschaltet werden. Um diesen Änderungen auf dem Markt gerecht zu werden, hat die VESA den Adaptive-Sync-Standard angepasst und nimmt nun diesen "Dual Mode" in die Zertifizierung auf.

Geräte, die einen Dual Mode haben, sind vom Kunden dann schnell zu erkennen und die Sticker geben auch Auskunft über die Betriebsmodi - beispielsweise 2160p144 und 1080p280. Im Falle des neuen 27 Zoll großen LG ist es 1440p240 und 1080p480.

"Adaptive-Sync Display Version 1.1a bietet aktualisierte Testverfahren und Logo-Unterstützung für eine neue Kategorie von Bildschirmen, die mit unterschiedlichen maximalen Bildwiederholraten arbeiten können, wenn die Auflösung reduziert wird. Diese optionale Dual Mode-Prüfung und Logo-Unterstützung ermöglicht es Display-OEMs mit qualifizierter Hardware, ihre Produkte mit zwei verschiedenen Auflösungen und Bildwiederholraten zu zertifizieren (z. B. 4K/144 Hz und 1080p/280 Hz)."

Adaptive-Sync Display v1.1a enthält auch ein Update, das es Display-OEMs ermöglicht, eine höhere Adaptive-Sync-Display-Zertifizierung für Bildschirme zu erhalten, die eine Option für einen "übertakteten" oder schnelleren Modus unterstützen, der in der Werkskonfiguration nicht standardmäßig aktiviert ist. In solchen Fällen muss der übertaktete Modus Adaptive-Sync-fähige GPUs auf eine nicht-proprietäre Weise unterstützen, und der Bildschirm muss alle strengen Adaptive-Sync-Display-Konformitätstests sowohl im werkseitigen Standardmodus als auch ein zweites Mal im übertakteten Modus bestehen. Sowohl der Dual-Modus als auch die Übertaktung des Adaptive-Sync Display CTS v1.1a gelten nur für das VESA Certified Adaptive-Sync Display Logo-Programm; sie gelten nicht für das VESA Certified MediaSync Display Logo-Programm.

Von der VESA zertifizierte Monitore können in einer Liste eingesehen werden. Bislang sind rund 100 Geräte nach dem Standard ausgezeichnet. Wichtig ist, dass sich mit dem Update Adaptive-Sync Display v1.1a keine der Testkriterien geändert haben. Alle Produkte, die erfolgreich nach der vorherigen Spezifikation v1.1 zertifiziert wurden, sind auch nach dem neuesten Update zertifiziert.


DisplayPort 2.1a

Update vom 09.01.2024: Nachdem die VESA Adaptive Sync an Neuentwicklungen angepasst hat, folgt nun auch DisplayPort in Ausbaustufe 2.1a. Dieses Update ersetzt die VESA-zertifizierte DP40-UHBR-Kabelspezifikation (Ultra-High-Bit-Rate) durch eine neue VESA-zertifizierte DP54-UHBR-Kabelspezifikation, die die Unterstützung von UHBR13.5-Verbindungen mit bis zu vier Lanes (ein maximaler Durchsatz von 54 Gbit/s) über ein zwei Meter langes passives Kabel ermöglicht. Damit verdoppelt DisplayPort 2.1a die passive Kabellänge für UHBR13.5-GPU-zu-Display-Verbindungen, die bisher nur über ein DP80-UHBR-Kabel unterstützt werden konnten, und bietet so mehr Flexibilität bei der Einrichtung des Gaming-Rechners oder des Arbeitsplatzes.

Effektiv bedeutet das, dass über ein zwei Meter langes, passives Kabel nach DP54 bis zu 8K2K bei 240 Hertz oder 8K4K bei 120 Hertz möglich werden, wenn der Monitor UHBR13.5 unterstützt. Während die VESA die DP40-Kabelspezifikation abschafft, hat man in Tests bestätigt, dass die bisher ausgelieferten DP40-Kabel mit der DP54-Kabelspezifikation konform sind und UHBR13.5-Linkraten unterstützen. Geräte, die UHBR20-Link-Raten unterstützen (ein maximaler Durchsatz von 80 Gbit/s unter Verwendung aller vier Lanes), werden weiterhin von VESA-zertifizierten DP80-UHBR-Kabeln unterstützt.

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von raPid-81
        Quelle? Würde ich gerne lesen.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von raPid-81
        Zitat von JoM79
        Doch, bei jedem aktuellen Monitor mit 120Hz+.
        Wusste doch, ich hätte es gleich dazu schreiben sollen.
        Quelle? Würde ich gerne lesen.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Doch, bei jedem aktuellen Monitor mit 120Hz+.
        Wusste doch, ich hätte es gleich dazu schreiben sollen.
      • Von raPid-81
        Zitat von JoM79
        Nein.
        Also mach du das bitte auch nicht.
        Weil,

        Ist falsch.
        Die gehen beide auf 1Hz runter indem sie Bilder mehrmals anzeigen.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das basiert nicht darauf, es wird genau dieser benutzt bei DP.
        Heisst bei AMD Freesync und bei Nvidia Gsync compatible.
        Bei HDMI 2.1 dann VRR aus dem Standard.
        Was komischerweise dann wieder als Gsync bezeichnet wird.
        Ich kenne die Seite und hab mit der Anleitung dort auch meine Konfiguration eingerichtet, sind aber alte Infos da von 2017.

        https://www.coolblue.de/b...
        https://www.nvidia.com/de...
        https://www.pcwelt.de/art...
        https://www.displayninja....

        Aus dem letzten Link:
        Zitat

        Another advantage of having a dedicated G-SYNC module is a wide variable refresh rate (VRR) range. All G-SYNC monitors support VRR down from 30Hz up to their maximum refresh rate.

        Below 30Hz/FPS, the frame rate gets multiplied (for instance, 29FPS -> 58Hz, 14FPS -> 42Hz, etc.) in order to keep tearing at bay.

        In contrast, most monitors that use Adaptive-Sync have their VRR range start at 40Hz or 48Hz. They also support frame rate multiplication via the AMD LFC (Low Framerate Compensation) technology, but only if the maximum refresh rate of a monitor is at least double the lower end of the VRR range.

        So, an Adaptive-Sync/FreeSync/G-SYNC Compatible monitor with a 30-60Hz VRR range supports LFC, but a monitor with a 40-60Hz range does not.
        Siehe auch hier aus Deiner Quelle:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Die Frame-Duplizierung gibt's also nicht automatisch bei G-Sync compatible und Freesync.

        Mein Monitor unterstützt anscheinend LFC:
        https://rog.asus.com/de/m...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Aber LFC ist ja eher eine Notlösung. Daher schaue ich lieber >48 FPS zu erreichen damit die Range erreicht wird.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von raPid-81
        Typisch einseitige Darstellung inklusive Falsch-Informationen. Muss das sein?
        Nein.
        Also mach du das bitte auch nicht.
        Weil,
        Zitat von raPid-81
        Das Zusatzmodul ermöglicht eine "Variable Refresh Rate" von 1-X Hertz, wogegen "normale" G-Sync-Compatible und Freesync Monitore bis ~40 Hertz herunter takten können.
        Ist falsch.
        Die gehen beide auf 1Hz runter indem sie Bilder mehrmals anzeigen.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von raPid-81
        AMD hat danach Freesync (auch basierend auf dem VESA Adaptive Sync Standard) herausgebracht.
        Das basiert nicht darauf, es wird genau dieser benutzt bei DP.
        Heisst bei AMD Freesync und bei Nvidia Gsync compatible.
        Bei HDMI 2.1 dann VRR aus dem Standard.
        Was komischerweise dann wieder als Gsync bezeichnet wird.
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