Neue AOC G2-Monitore: VA mit 240 Hz und Preis-Leistungskracher
AOC stellt mit der G2-Serie eine Reihe an günstigen Gaming-Monitoren vor. Technisch neu sind dabei die ersten VA-Panels mit 240 Hz. Das Preis-Leistungsverhältnis, aber auch die Vielfalt an Modellen soll die neue Serie so interessant machen. Ein 27-Zöller mit WQHD, IPS und 144 Hz soll etwa nicht mehr als 250 Euro kosten. Ende September sollen erste Modelle verfügbar sein. Darüber hinaus konnten wir in unserem Briefing auf der Gamescom einen kleinen Einblick in die kommende Agon4-Serie bekommen.
AOC sei im ersten Quartal erstmals die Nummer zwei bei den Gaming-Monitoren über 144 Hz, erklärt uns Produktmanager Carlos Sánchez stolz. "Schuld" daran sei die erfolgreiche G1-Serie an günstigen Gaming-Monitoren. Damit hat er nicht Unrecht: Der AOC C24G1 etwa konnte sich bei uns bereits im Test beweisen und bietet für knapp 200 Euro ein kontraststarkes VA-Panel, während andere Hersteller in dieser Region nur mit TN-Panels unterwegs waren. Mittlerweile gibt es Monitore mehrerer Hersteller mit ähnlichen Eigenschaften und Preisen.
VA mit 240 Hz: Nach Samsung die zweiten
Quelle: AOC
AOC G2-Serie
Im Sommer 2019 hat bereits Samsung mit dem C27RG5 das erste VA-Panel mit 240 Hz vorgestellt. AOC wäre mit den Modellen C27G2Z und C32G2Z der zweite Hersteller mit dieser Kombination, der erste aber mit Freesync und einem 32-Zöller. Beim 24G2Z und beim 27G2Z handelt es sich um TN-Panels mit 240 Hz. Nichts Neues also - sie sollen mit einem "wirklich gutem Preis" überzeugen. Alle 240er lösen mit Full HD auf und sollen erst 2020 erscheinen.
AOC G2: Gut und günstig?
Insgesamt acht neue Modelle sollen noch diesen Herbst auf dem Markt kommen. Deren Daten hören sich so gar nicht nach Billigheimern an: Es handelt sich stets um IPS- und VA-Panels mit maximalen Bildwiederholraten von 75 bis 144 Hz, stets mit Freesync. Die Maximalhelligkeit von 250 cd/m² ist mehr als ausreichend. Im Alltag wird ohnehin nur eine geringere benötigt und das weit verbreitete wie sinnfreie DisplayHDR 400 kommt konsequenterweise hier nicht zum Einsatz.
Quelle: AOC
AOC G2-Serie
Die Full-HD-Auflösung ist in 24-Zoll- und 27-Zoll-Modellen vertreten, während ab 27 Zoll auch WQHD erhältlich ist. Die beiden breiten 21:9-Modelle bieten auf der Diagonale über 34 Zoll die übliche 1440p-Auflösung (UWQHD) von 3.440 x 1.440 Pixeln. Mit 1500R sind die Ultrawide-Modelle etwas stärker gekrümmt als die weit verbreiteten 1800R.
Die Reaktionszeit ist durchgehend mit 1 ms MPRT (Moving Picture Response Time) angegeben. Das bedeutet im Prinzip, dass beim Farbwechsel der Pixel nur eine Millisekunden nachleuchten soll. Es handelt sich um eine eigentlich aussagekräftigere Messmethode als die übliche Grau-zu-Grau-Messung per Photodiode am Oszilloskop. Nennt ein Hersteller die MPRT-Zeit, bedeutet das eigentlich immer, dass hier eine Low-Motion-Blur-Technik zum Einsatz kommt, was man uns gegenüber auch bestätigte. Der tatsächliche Grauwechsel liegt also hier weitaus höher, was bei günstigen Modellen zu erwarten ist. Erfahrungsgemäß erwarten wir hier ein mittelmäßiges IPS- und VA-Niveau von 5 bis 10 ms als Durchschnitt in unseren Messungen.
Agon3: G-Sync Ultimate nur mit 35 Zoll
Agon bleibt die Premium-Marke von AOC, unter welcher nur teurere Modelle erscheinen. Der AOC Agon 3 AG353UCG ist bereits im April angekündigt worden. Hierbei handelt es sich um den 35-Zöller mit G-Sync Ultimate, 1440p-Auflösung, 200 Hz und echtem 1000er-HDR mit 512 Local-Dimming-Zonen. Das Panel hat bislang nur Asus mit dem PG35VQ auf dem Markt. Zur AOC-Version war bislang weder Preis noch Erscheinungsdatum bekannt. Nun nennt der Produktmanager immerhin das Jahresende als Marktstart. Einen Preis kann er noch nicht nennen, wir erwarten ein Niveau des Asus-Pendants von circa 2.500 bis 3.000 Euro.
Quelle: AOC
AOC Agon 4 Vorschau
Agon4: Standfußlicht und HDR 600 bis 1000
Immerhin gab uns Carlos Sánchez einen kleinen Ausblick auf die 2020 kommende Agon4-Generation. So ist etwa schon das neue Design bekannt mit der RGB-Beleuchtung an der Rückseite, nun aber auch im Standfuß. Außerdem soll das Panel weitestgehend rahmenlos sein, zumindest an drei der vier Seiten, wie wir auf dem Bild erkennen. Die Panels selbst sollen über eine WQHD- oder UHD-Auflösung verfügen und zu 600er oder 1.000er HDR fähig sein.

Ansonsten bis auf die 240Hz dinger ist alles andere wieder nur aufgewärmt.
Klar könnte man mehrere Anschlüsse nutzen, aber da schreien die Leute wieder, dass kein adaptive sync funktioniert.
Welche Schnittstelle? Wie wäre es mit Displayport 2.0? Meinetwegen auch mit zwei Anschlüssen, oder mehr.
Meine in die Jahre gekommenene Vega Frontier hat ja allein schon 3xDP1.4. Die zusammen würden schon locker für 5K@10bit reichen.
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Die erste Auflösung welche erwähnt wird ist WQHD,
mal davon abgesehen das es in dieser News um 8 Modelle geht.
(FHD, WQHD, UHD)
Oh man ...
Sogar ein geile News!
Mir wären die obigen Daten auf 28 Zoll am liebsten. Maximal 32, dann ist aber Schluss.
Ne, mir ist das schlicht zu wenig und setzt sich nicht sonderlich vom Einheitsbrei ab. Außer dass sie jetzt VA Panel mit 240Hz haben, ist da doch nichts neues bei.
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