Stärken, Schwächen und Fazit
Quelle: PCGH-Ratgeber
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Stärken, Schwächen und Fazit

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Es gibt übrigens noch 2× M.2-2280-PCIe-4.0-SSD-Steckplätze, die Sie auf bis zu 2 TB erweitern können. Das bietet nicht nur deutlich mehr Speicherplatz für Ihre Daten. Sie erhalten auch spürbare Geschwindigkeitsvorteile. PCIe-4.0-SSDs sind nämlich erheblich schneller als herkömmliche SATA- oder PCIe-3.0-Modelle und ermöglichen kurze Ladezeiten beim Starten des Betriebssystems sowie beim Öffnen von Programmen und Spielen. Wenn sich der Hersteller gleich für zwei RAM-Module und eine bessere SSD entschieden hätte, wären die Werte um ein ganzes höher. Schade, aber nun gut, schließlich ist die Zielgruppe ganz klar der Office-Bereich und nicht die Gaming-Sparte.

Mini-PC: Stärken im Detail
  • Der 3,5-mm-Klinkenanschluss liefert einen klaren Ton ohne störende Nebengeräusche.
  • Der Mini-PC lässt sich dank des mitgelieferten VESA-Adapters problemlos an der Rückseite eines Monitors montieren.
  • Zwei schnelle 2,5-Gbit/s-Ethernet-Anschlüsse ermöglichen zügige Netzwerkverbindungen.
  • Moderne Wi-Fi-6-Konnektivität.
  • Im Leerlauf verbraucht das System nur etwa 11 Watt, unter Volllast bleibt die Leistungsaufnahme mit knapp 100 Watt ebenfalls moderat.
  • Das exzellente Kühlsystem überzeugt durch eine große thermische Masse und einen relativ leisen, groß dimensionierten Lüfter.
  • Der flotte AMD-Prozessor bietet Ihnen ein ordentliches Power-Limit und reichlich Rechenleistung für anspruchsvolle Aufgaben. Vor allem im Office-Bereich.
  • Ab Werk ist eine solide 512-GB-PCIe-3.0-SSD verbaut. Zusätzlich stehen zwei PCIe-4.0-fähige M.2-Slots für Erweiterungen zur Verfügung.
  • Zwei SO-DIMM-Steckplätze ermöglichen den Einsatz von DDR5-RAM im Dual-Channel-Betrieb.
  • Das BIOS/UEFI verfügt über eine grafische Oberfläche und bietet alle wichtigen Einstellungen, darunter S5 Wake, Autostart und Wake-on-LAN (WoL).
  • Windows 11 Pro ist sauber vorinstalliert. Das Betriebssystem ist nahezu frei von Bloatware, ohne Microsoft-Kontozwang und direkt auf Deutsch nutzbar.
Mini-PC: Schwächen im Detail
  • Kein optischer Audioausgang.
  • Leider ist zu Beginn keine PCIe-4.0-SSD verbaut. Für Multimedia und Office reichen die Geschwindigkeiten der PCIe-3.0-SSD völlig aus.
  • Im Mini-PC steckt nur ein RAM-Riegel, was mir sofort negativ auffiel. Ein Dual-Betrieb würde die Fps nach oben katapultieren. Natürlich können Sie aber nachträglich aufrüsten. Es ist nur schade für diejenigen, die gelegentlich spielen wollen und dann gleich beim Erhalt spürbare Leistungsspritzen bekommen würden.

Fazit: Viel Mini-PC fürs Geld

Die Chuwi Aubox 8745HS hat im Test einen sehr soliden Eindruck hinterlassen. Besonders für den Office-Alltag, das Surfen im Internet oder das Streamen von Filmen und Serien ist der Mini-PC bestens geeignet. Die Kombination aus dem effizienten AMD Ryzen 7 8745HS und der schnellen PCIe-SSD sorgt für eine flotte Arbeitsgeschwindigkeit, die sich auch bei mehreren gleichzeitig geöffneten Anwendungen nicht ausbremsen lässt. Die Einrichtung geht schnell von der Hand, Windows 11 Pro ist sauber vorinstalliert und frei von unnötiger Bloatware. Dies ist ein Pluspunkt, den man nicht bei jedem Hersteller findet. Auch in Sachen Anschlussvielfalt und Erweiterbarkeit kann die Aubox punkten. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann problemlos eine weitere M.2-SSD nachrüsten. Das Gehäuse ist kompakt und hochwertig verarbeitet, sodass sich der Mini-PC unauffällig in jedes Arbeitsumfeld integrieren lässt.

Natürlich gibt es auch Schwächen. Für anspruchsvolle Gamer oder professionelle Kreativanwendungen reicht die Leistung der integrierten Radeon-Grafik nur bedingt aus. Auch dass nur ein RAM-Riegel verbaut wurde, schmälert das Potenzial etwas. Hier wäre Dual-Channel von vornherein wünschenswert gewesen. Für alle, die dennoch einen zuverlässigen, leisen und sparsamen PC für Büroarbeiten, Homeoffice oder als Multimedia-Zentrale suchen, ist die Chuwi Aubox eine interessante Option zu einem fairen Preis. Unterm Strich überzeugt der Mini-PC durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und seine Alltagstauglichkeit. Wer keine kleine High-End-Gaming-Maschine erwartet, sondern einen kompakten Allrounder für typische PC-Aufgaben sucht, wird mit diesem kleinen Kämpfer sicher zufrieden sein. Wir vergeben aufgrund all dieser Werte und Eindrücke eine eindeutige PCGH-Ratgeber-Bewertung: 4/5 Sterne.

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  1. Seite 1 Einleitung und Lieferumfang
  2. Seite 2 Mehr zur Einrichtung und Leistung
  3. Seite 3 Starke Office-Werte
  4. Seite 4 Stärken, Schwächen und Fazit
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tobias Hartlehnert PC-Selbstbauer(in)
        Mein bisheriger Homeoffice-PC war noch recht klobig und hat mit ständigen, recht lauten Lüfter-Geräuschen genervt. Da kam mir dieser Testbericht gerade recht - und wie leise und vor allem "mini" der Mini-PC ist, hat mich dann doch überrascht

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und nach fast 30 Jahren Intel-Dominanz mein erster AMD-PC - Sachen gibts ^^

        Hatte Freitag bestellt, wurde Samstag schon geliefert - nice!
      • Von Tobias Hartlehnert PC-Selbstbauer(in)
        Mein bisheriger Homeoffice-PC war noch recht klobig und hat mit ständigen, recht lauten Lüfter-Geräuschen genervt. Da kam mir dieser Testbericht gerade recht - und wie leise und vor allem "mini" der Mini-PC ist, hat mich dann doch überrascht

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und nach fast 30 Jahren Intel-Dominanz mein erster AMD-PC - Sachen gibts ^^

        Hatte Freitag bestellt, wurde Samstag schon geliefert - nice!
      • Von azraelkitan Kabelverknoter(in)
        Leute! Falsches Zielszenario. Das Ding ist gut fürs Office oder als Sidekick zum (meist CPU-seitig unterdimensioniertem) NAS.
        Als Spiele-Rig ist das Teil 'ne Lachnummer. Ob mit oder ohne Dualchannel RAM bzw. PCIe4 nvme.

        Ich nutze die Dinger gerne zur Ausstattung der knausrigen Verwandtschaft/Bekanntschaft mit Platzproblemen auf dem IKEA Schreibtisch, oder als Rechenknecht-Spezialist für... äh, netzseitige Aufgaben.

        Also bleibt fair bei dem Ding und versucht nicht eure Zocker-Rig damit zu kompensieren.

        Ach zum Thema Support: Hallo?! Das hier ist das Forum der PCGH - hier dümpeln doch nur die heißesten Tech-Nerds rum, mit Lötkolben als Ohrschmuck und Silizium im Blut.
        Also wer brauch da bitte Support durch den chinesischen Hersteller. Also bitte!
      • Von yeahyeahbabe Komplett-PC-Käufer(in)
        Dann lieber einen Asrock X600 mit Ryzen 8600G oder 8700G und passenden RAM-Modulen.
        Diese Minikisten mit fehlendem Support sind mir ein Graus.
        Die Kommentare in deren Forum zum Thema BIOS sind echt aufschlussreich.
        Übel.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        "Mich würde aber wirklich brennend interessieren, wie viel das bei der Grafikleistung ausmacht. Die hängt bei APUs ja schon sehr stark von der Speicherbandbreite ab."

        Etwa 15..25% bessere Durchschnittswerte (8600G, Standardeinstellungen, 2*16 GB DDR5 5600 CL40). Entscheidend ist eher, dass die negativen Ausreisser nivelliert werden.
        Die APU hängen sehr im Energiekorsett (speziell bei 45W). Die entspechenden BIOS/UEFI Einstellungen fehlen bei den Mini meist.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        "Mir fiel sofort auf, dass nur ein einzelner 16-GiB-DDR5-RAM-Riegel verbaut ist. Zwei Module mit je 8 GiB wären für die Leistung deutlich besser gewesen"

        16-GiB-DDR5 5600 SoDIMM lt. Hersteller- wenn schon, denn schon.
        2*8GB ist auch-naja. 2*16GB ist bei einer Neuanschaffung besser.
        Mit nur einem Modul kann man so einfach ein Passendes hinzufügen.
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