Windows 8: wahrscheinlich auch als 32-Bit-Version
Windows wird es wohl auch weiterhin als 32-Bit-Version geben, wie Microsoft nun verlauten ließ.
Quelle: Microsoft
Windows 7
Windows 7, so hieß es lange Zeit, solle das letzte Microsoft-Betriebssystem sein, das es nicht ausschließlich als 64-, sondern auch noch als 32-Bit-Version gibt. Die Zukunft gehöre eindeutig der moderneren 64-Bit-Technik, die unter anderem die Adressierung von mehr Arbeitsspeicher erlaubt. Die Mehrheit der Windows-7-Nutzer, so prognostizierte Microsoft schon zu Jahresbeginn, würde sich für die 64-Bit-Version entscheiden, für PC-Hersteller gelte dies ebenfalls; bereits mit dem Vorgängersystem Vista ließ sich ein klarer Trend zur 64-Bit-Version erkennen. Windows 2008 R2, die Server-Variante von Windows 7, gibt es sogar nur noch als x64-Version.
Ganz aufgegeben wird die 32-Bit-Technik aber noch nicht: Wie Jon DeVaan, bei Microsoft für die Entwicklung der grundlegenden Windows-Architektur zuständig, bei seinem derzeitigen Deutschlandbesuch in einem Interview verriet, gebe es für Microsoft noch keinen Grund, gänzlich auf 32-Bit-Versionen zu verzichten. Zumindest im Endkundenmarkt und für Systeme der unteren Leistungsklasse - etwa Netbooks - seien mehr als zwei GiByte RAM nicht zwingend nötig, auch sei in diesem Bereich nicht jeder Prozessor 64-Bit-tauglich. Obwohl er Windows 8 nicht explizit erwähnte, ist also davon auszugehen, dass der Windows-7-Nachfolger auch als 32-Bit-Version erscheint. Das System wird für 2011 oder 2012 erwartet.
Aktuelle Hardware ist längst bereit für die 64-Bit-Technik, Desktop-Prozessoren von AMD und Intel bieten - mit Ausnahme einiger Atom-Modelle - seit rund fünf Jahren die entsprechende Erweiterung. Auch die Treiberunterstützung für 64-Bit-Systeme und die Kompatibilität mit den wichtigsten Anwendungen ist mittlerweile sehr gut; die Probleme des ersten x64-Windows, das vor viereinhalb Jahren erschien, sind längst überwunden. Dem neuen Windows 7, das seit 22. Oktober im Handel ist, liegen (in der Retail-Verpackung) zwei Datenträger mit der 32- und der 64-Bit-Version bei.
Das Interview mit Jon DeVaan führten die Kollegen von Winfuture.de.
Links zum Thema Windows 7:
• Windows 7: Fragen & Antworten für Umsteiger
• PC Games Hardware - Sonderheft: Windows 7 (Bestellinformation)

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Hier kann man sich wohl bei Intel bedanken, die M$ 'überredeten' noch eine 32bit Version anzubieten...
Denn da bist bei mehr als 5 Jahren!
Bei Intel sinds viele Sellerie-D und Benzium der 500er Reihe (LGA775), die nicht 64bit fähig sind, bei AMD sind die letzten '32bit Prozessoren' Athlon XP und einige frühe Semprons für Sockel 754.
Bleibt also noch der Atom über, der wohl auch der Grund für die 32bit Version ist.
An dieser Stelle noch mal herzlichen dank an Intel, für diesen Service am Nutzer...
Erst 10.6 ist wirklich 64bittig, der Rest 32/64bit Mischmasch.
Schau auch mal auf en.wikipedia.org bezüglich der 64bit fähigkeit der Motorola und IBM CPUs...
AFAIR ist der G5 der erste wirklich 64bit fähige Prozessor...
Bei einigen Sachen rudert MS nur auf der Stelle! Warum zur Hölle kann man z.B. keine USB-Sticks oder Speicherkarten im Arbeitsplatz als Bootmedien formatieren? Floppys nutzt doch heute auch niemand mehr, ebenso wie 32bit only CPUs (außer dem Atom).
OC = "Operation Cystem"?
Operation Zystem (kommt von "Zyste"