Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

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Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

Das Technical Preview von Windows 10 kann seit einigen Tagen heruntergeladen werden. Das unfertige Betriebssystem ist allerdings schon in Kritik geraten, da es automatisch enorm viele Nutzerdaten sammelt. So wird angeblich das gesamte Verhalten am PC an Microsoft gesendet. Auf diese Weise erhofft man sich das bestmögliche Feedback für die fertige Version von Windows 10.

Mit Windows 8 hat sich der US-amerikanische Software- und Hardware-Hersteller Microsoft nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das durchaus mutige Betriebssystem wurde inzwischen aber durch das wesentlich benutzerfreundlichere Windows 8.1 ersetzt, welches für Windows-8-User sogar kostenlos als Update zur Verfügung gestellt wurde. Mit Windows 10 möchte Microsoft einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen. Seit einigen Tagen ist das Technical Preview von Windows 10 verfügbar und kann von jedermann heruntergeladen und ausprobiert werden. Um möglichst viel Feedback zu erhalten, sammeln die Redmonder allem Anschein nach unfassbar viele Nutzerdaten. Bereits in der Datenschutzerklärung zur Windows 10 Technical Preview behält sich Microsoft einen umfangreichen Einblick vor.

Zum Erschrecken jedes Datenschützers werden nicht nur auftretende Fehler analysiert, sondern das gesamte Verhalten des Nutzers. Dabei wird ein tiefer Einblick in persönliche, sensible Daten gewährt. Das Magazin The Inquirer setzt das unfertige Betriebssystem sogar mit einem Keylogger gleich. Immerhin werden Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen, Interessen, Browserverlauf, Daten zu Anrufen und SMS, Gerätekonfigurations- und Sensordaten erfasst und an Microsoft gesendet. Durch diese genaue Aufzeichnung erhoffen sich die Windows-Macher eine bestmögliche Kundenerprobung. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die Daten an Dritte weitergegeben werden. Darüber hinaus könnten sich Hacker auf die zahlreichen Informationen stürzen. Die sichere Verwendung von Windows 10 Technical Preview ist dementsprechend nur ohne Internetverbindung möglich.​

Quellen: Winfuture, The Inquirer

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von valandil PC-Selbstbauer(in)
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Das ist eine Technical Preview, in welcher die Daten gesammelt wurden. Microsoft hat das vorher angekündigt

        Naja, DAUs eben

        Wer sie installiert um Win10 gratis abzugreifen, kennt sich anscheinend nicht aus.
        Wer sie installiert, produktiv einsetzt und seine sensiblen Daten darauf speichert, kennt sich noch weniger aus.
      • Von valandil PC-Selbstbauer(in)
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Das ist eine Technical Preview, in welcher die Daten gesammelt wurden. Microsoft hat das vorher angekündigt

        Naja, DAUs eben

        Wer sie installiert um Win10 gratis abzugreifen, kennt sich anscheinend nicht aus.
        Wer sie installiert, produktiv einsetzt und seine sensiblen Daten darauf speichert, kennt sich noch weniger aus.
      • Von longtom
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Zitat von Ash1983
        'Immer wieder'? Wir reden von der Preview, die es seit 5 Tagen gibt, keine Ahnung, wovon du sprichst. Ich verteidige sie nicht nur, ich befürworte sie sogar (in der Preview), da somit einfach deutlich mehr Feedback/Daten zur Nutzung als Grundlage zur Verbesserung des Betriebssystems genutzt werden können. Wer das nicht möchte, nutzt sie eben nicht, schon gar nicht produktiv.


        Was soll man denn dann Testen ? Ob es sich Installieren läßt oder ob Benchmarks darauf laufen ?
        Wenn dann möchte ich Testen ob meine gängigen Programme daruf anständig laufen ,ob ältere Funktionen noch vorhanden sind ersetzt oder verbessert wurden usw.... und dazu braucht man eben Passwörter und Produkt Keys . Für sowas gibt es in der Regel einen Feedback Button dazu brauche ich nicht sämtliche Daten jedes einzelnen Useres Speichern .
      • Von Echo321 Software-Overclocker(in)
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Zitat
        Immerhin werden Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen, Interessen, Browserverlauf, Daten zu Anrufen und SMS, Gerätekonfigurations- und Sensordaten erfasst und an Microsoft gesendet.
        Eine TP Version mit entsprechenden AGB rechtfertigt nun das Sammeln von persönlichen und personenbezogenen Daten ? Inwiefern wird Win10 besser wenn MS meine Interessen, meinen Standort (und damit auch mein Bewegungsprofil) und meine Freunde kennt ? Jeder der das befürwortet hat nichts durch Snowden & Co. gelernt. Traurig

        Windows interne Daten sammeln um Win10 zu verbessern -> JA das ist der Sinn einer TP
        Alle Daten sammeln um Win10 besser zu machen und weil es geht -> NEIN

        Jetzt ist es nur eine TP, in 12 Monaten nicht mehr und spätestens wenn der Win7 Support ausläuft muss sich jeder damit auseinander setzen (oder zu Linux und Co. wechseln).
      • Von Ash1983 Freizeitschrauber(in)
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Zitat von matty2580
        Es ist schon fast erschreckend wie viele User hier die Datensammelwut von MS verteidigen.
        Immer wieder mit den selben Argumenten, ist eine Preview, steht in der Lizenz Vereinbarung, alles freiwillig, u.s.w.

        'Immer wieder'? Wir reden von der Preview, die es seit 5 Tagen gibt, keine Ahnung, wovon du sprichst. Ich verteidige sie nicht nur, ich befürworte sie sogar (in der Preview), da somit einfach deutlich mehr Feedback/Daten zur Nutzung als Grundlage zur Verbesserung des Betriebssystems genutzt werden können. Wer das nicht möchte, nutzt sie eben nicht, schon gar nicht produktiv.
      • Von arcDaniel BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows 10 Technical Preview: Datensammelwut sorgt für Aufregung

        Ich verteidige nicht allein die Sammelwut von MS sondern bin eher der Meinung, dass viele Leute bezüglich des Datenschutzes komplet übertreiben!

        Datenschutz hat schon seine Berechtigung sollte aber seine Grenzen haben. Ich frage mich manchmal wie paraniod die Bevölkerung noch wird und die angesprochenen Leute sich in ein paar Jahren bei sich zu Hause einsperren, Vorhänge zu, damit nur niemad weiss was man macht...

        In meinem Umfeld sehe ich täglich die extremen Wiedersprüche des Datenschutzes: keine Goolge-Mail nutzen weil Google mitliest, damit man angepasste Werbung bekommt (schön wenn ich Angebote bekommen von Sachen die mich auch wirklich interessieren), kein Online-Banking, da könnte ja auch Goolge, MS, Apple irgendextwas geheimes rausfinden u.s.w. dann aber eine zusätzliche Brieftasche für die 100+ Kundenkarten! An der Kasse ohne Nachzufragen die Postleitzahl hergeben! ...
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