Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

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Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017
Quelle: PC Games Hardware

Für ein Gratis-Update auf Windows 10 blieb Nutzern von Windows 7 und Windows 10 für lange Zeit eigentlich nur noch ein kleines Hintertürchen offen. Dieses Schlupfloch war eigentlich für Menschen gedacht, die Hilfstechnologien nutzen, da sie körperlich beeinträchtigt sind. Genau diese Möglichkeit endet nun am 31. Dezember 2017.

Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 konnten eigentlich nur bis zum Juli 2016 ein Gratis-Upgrade auf Windows 10 ausführen. Doch es gab ein kleines Schlupfloch, mit dem auch weiterhin ein kostenloses Upgrade bewerkstelligt werden konnte. Menschen, die Hilfstechnologien nutzen, weil sie beispielsweise körperlich beeinträchtigt sind, konnten das Gratis-Upgrade-Angebot auf Windows 10 weiterhin in Anspruch nehmen. Genau diese Möglichkeit läuft nun am 31. Dezember 2017 aus.

Das ursprüngliche Verfahren des kleinen Schlupflochs erfolgte über ein offizielles Tool von Microsoft und war natürlich nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Trotzdem nutzten es noch viele User, die bislang noch nicht auf Windows 10 umgestiegen waren. Microsofts Upgrade-Seite spricht in den FAQs vom 31. Dezember 2017 als letztmöglichen Termin zum Update. Danach könnte die Seite wohl offline genommen werden.

Es besteht aber auch weiterhin die Möglichkeit eine Neuinstallation von Windows 10 auszuführen. Diese kann dann mit einem Produkt-Key von Windows 7 oder Windows 8.1 aktiviert werden. Laut Berichten funktioniert dies jedoch nicht mehr mit jedem Produktschlüssel, was das Ganze leider zu einem Glücksspiel macht. Eine Neuinstallation ist aber dringend notwendig - nur ein Upgrade durchzuführen ist nicht möglich. Dies stellt sich ohnehin als sinnvoll dar, um allgemeine Stabilitätsprobleme zu vermeiden.

Weitere allgemeine Infos zum Thema finden Sie auch auf unserer Windows-10-Themenseite.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (70)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KaterTom Software-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        Bei mir war das bei Paragon Backup&Recovery nach dem Fall Creators Update der Fall. Durch das Update änderte sich die Geräte-ID und das Programm wollte auf dem "neuen" Gerät den aktuellen Schlüssel nicht akzeptieren. Habe dann bei Paragon den Schlüssel vom "alten" Gerät gelöst und auf dem "neuen" aktiviert.
      • Von KaterTom Software-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        Bei mir war das bei Paragon Backup&Recovery nach dem Fall Creators Update der Fall. Durch das Update änderte sich die Geräte-ID und das Programm wollte auf dem "neuen" Gerät den aktuellen Schlüssel nicht akzeptieren. Habe dann bei Paragon den Schlüssel vom "alten" Gerät gelöst und auf dem "neuen" aktiviert.
      • Von Zocker_Boy BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        Haben manche von euch auch das Problem, dass es die Lizenz von MS Office oder Adobe Programmen manchmal zerschießt, wenn man Windows 10 über die Update-Funktion nur drüber installiert?
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        So, heute Morgen ist das letzte W10 für Nutzer mit Hilfstechnologien bei meinem letzten Umsteiger von W7 Pro 64bit auf W10 Pro 64bit in Betrieb gegangen.
        Der ganze Vorgang hat bis zum letzten Neustart des Rechner während dem endgültigen selbstständigen Einrichtung aber fast unglaubliche 14 Stunden gebraucht.
        Allein die selbständige W10 Installation von 99% bis 100% waren über 12 Stunden!
      • Von Grestorn
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        In D gibt es nur ein Urteil, dass der Weiterverkauf von Datenträgern und der darauf enthaltenen SW nicht vom Hersteller verboten werden darf (Erfüllungsgrundsatz). Das ist die eine Lücke, auf die sich alle beziehen, wenn sie den Gebrauchtverkauf von SW legitimieren wollen.

        Aber dieses Urteil bezieht sich eben nur darauf: Dass man den Weiterverkauf eines physisches Produkt (den Datenträger) nicht untersagen oder einschränken darf.

        Wenn Du aber nie ein physisches Produkt erworben hast, trifft dieses Gesetz nicht zu. Deswegen kann Steam z.B. auch den Weiterverkauf der Software untersagen. Es handelt sich hier eben nicht um Produkte sondern um Nutzungslizenzen, und deren Weiterverkauf kann sehr wohl untersagt werden (und ist es in der Regel auch).
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Windows 10: Gratis-Upgrade über Schlupfloch nur noch bis zum 31. Dezember 2017

        Zitat von Grestorn
        Lizenzen von Rechnern, die ausgemustert sind, dürfen im Allgemeinen nicht weiterverkauft werden. Das geht nur, wenn Du einen vom Rechner getrennten Datenträger mit Key hast.
        Seltsam, dass Microsoft in seinen Lizenzbedingungen keinen Unterschied zwischen der "Download"-Lizenz und der "Phyasikalischen" macht. Mehr wie die Übertragung eines solchen Lizenz auf einen anderen, eigenen Rechner gesteht mir MS in den Lizenzbedingungen von Win 10 nicht zu (auch nicht mit COA und Datenträger).

        Entweder, man hat in D das Recht, eine legale Lizenz(nummer) weiter zu verkaufen oder nicht. Dass man bei OEM-Lizenzen erst einmal legal an die vollständige Nummer kommen muss, hat damit nichts zu tun.

        Kaufe ich also für meinen PC direkt bei MS eine Download-Lizenz (Lieferung laut MS nur per eMail), dann habe ich durchaus (in D) das Recht, die Lizenz weiter zu verkaufen (so lange ist sie dann nicht mehr nutze). Das ganze lässt sich auch problemlos auf ausgemusterte PCs ausweiten, die keinweswegs alle nur mit OEM-Lizenz betrieben werden müssen.
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