DirectX 11: Doch keine Unterstützung für Raytracing?
Die Frage ob die Computerspielindustrie weiterhin auf Rasterisierung setzt oder demnächst vielleicht auf Raytracing umsteigt bleibt weiterhin spannend. Eine entscheidende Rolle dürfte dabei Microsoft und dessen dominierende API, demnächst als DirectX 11, spielen.
Microsofts DirectX 11 könnte Raytracing - passende Hardware vorausgesetzt - wahrscheinlich zum Durchbruch verhelfen.
Während die Webseite techarp.com noch am 1. April ;) darüber berichtete, dass Microsoft die neue Inkarnation seiner Multimedia-Schnittstelle DirectX 11 angeblich mit Raytracing-Unterstützung ausstatten will, behaupten die Gerüchteköche von Fudzilla nun das genaue Gegenteil und beziehen sich dabei ebenfalls auf angeblich vertrauenswürdige Quellen, welche jedoch nicht offiziell beim Namen genannt werden. Weitgehend gesichert ist dagegen die offizielle Unterstützung von Tessellation auf der GPU, die Einführung von DX11-Compute-Shadern, welche die Trennung zwischen Vertex- und Pixel-Daten aufheben könnten, sowie ein Update von Microsofts HLSL auf Version 5.0.
Als Grund für Microsofts Entscheidung gegen Raytracing führt Fudzilla die Entwickler an, die angeblich noch nicht bereit seien ihre jahrelange Erfahrung mit Rasterisierung einfach so aufzugeben. Für Intels Larrabee-Projekt wäre eine solche Entwicklung jedenfalls ein herber Schlag, wobei sämtliche vorgeführten Demos mit Hilfe der freien OpenGL-Schnittstelle realisiert wurden, was dieser womöglich wieder zu etwas mehr Auftrieb in der Computerspielbranche verhelfen könnte.
