Battlefield 6: Neue Karten und Modi wirken vertraut
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Der zweite Versuch steht an, aber es finden sich nicht genügend Leute in dem Modus ein, also lasse ich die ersten Eindrücke Revue passieren. Subjektiv läuft das RTX-4060-Notebook erstaunlich ruhig: Lüfter zwar präsent, aber nicht Jet-Turbinen-laut. In WQHD mit Preset "Hoch" wirkt das Bild konstant flüssig und deutlich geschmeidiger, als ich es von meinem alten Battlefield-1-Laptop in Erinnerung habe. Mikro-Ruckler treten nur in den ersten Sekunden nach Respawn auf; danach bleibt die Bildrate stabil genug, dass ich in Feuergefechten nicht ins Stolpern gerate. Für ein mobiles System mehr als ordentlich und vor allem weit entfernt vom Start-Geruckel, das ich 2021 in der 2042-Beta erlebt habe.
Quelle: PCGH
Battlefield 6 fühlt sich endlich wieder wie ein Battlefield an.
Spielerisch bestätigte die Berg-Map das, was Kollege Phil nach seiner Berlin-Session schon angedeutet hatte: Design ohne Gimmicks, denn wie wir alle wissen: "Krieg ... Krieg bleibt immer gleich." In der Praxis bedeutet das: klares Design ohne Spezialisten-Kram oder Wingsuit-Flugshows - hier geht's wieder zu Fuß und per Kletteranimation nach oben. Wenn man Glück hat, staubt man vielleicht auch noch einen Panzer ab.
Rückkehr zum Schlachtfeld: Drei Karten, drei Charaktere
Ein paar Matches später habe ich alle drei zur Verfügung stehenden Karten einmal gesehen und dabei das Gefühl, nicht nur durch Maps zu laufen, sondern durch Erinnerungen. Belagerung von Kairo war mein erstes Match und genau der richtige Einstieg. Staubgraue Gassen, bröckelnde Fassaden, enge Winkel, aus denen jederzeit ein Gegner stürmen kann. Das Layout ist dicht, aber erstaunlich strukturiert. Es erinnert mich an eine Tag-Version von Prise de Tahure oder an Devastation. Stadtkrieg, aber ohne Chaos. Wer hier spawnt, weiß meist genau, wo das nächste Gefecht wartet. Für Sanitäter wie mich ein Balanceakt: zwischen Deckung suchen, wiederbeleben und nie ganz sicher sein, ob die Ecke wirklich frei ist.
Iberian Offensive war da ganz anders: schneller, enger, brutaler. Urbaner Korridorkrieg, kaum Flanken, kaum Atempausen. Wenn Rotterdam aus BF 5 und Amiens aus BF 1 ein Kind hätten, dann dieses. Gefühlt rennt man ständig ins nächste Duell, Deckung ist oft nur Illusion. Es kracht, splittert, reißt auf und manchmal weiß man nicht einmal mehr, aus welcher Richtung der letzte Schuss überhaupt kam. Für Taktiker kann das frustrierend sein, für alle anderen der Himmel auf Erden. Ich sterbe auf dieser Map zwar oft, aber ich war kein einziges Mal gelangweilt.
Liberation Peak ist dagegen ... speziell. Es gibt einen Hügel, der sich wie ein natürlicher Königsthron in die Karte gräbt. Aber spielerisch kann der Höhenvorteil brutal sein. Wer den F-Punkt hält, regiert in der Regel das Match. Es sei denn, man packt seinen Raketenwerfer aus. Ich fühlte mich ein wenig an Monte Grappa und Marita erinnert. Und ja, ich war in einem dieser Spawntraps, in denen man nur noch hofft, dass das Match bald endet, aber auch das gehört irgendwie dazu.
Quelle: PCGH
Auch ohne entsprechende Panzer wird die Atmosphäre des Krieges in Kairo deutlich.
Alle drei Karten wirken, als wolle EA zurück zum Schlachtfeld mit Charakter. Kein Gimmick-Zirkus, nichts Überraschendes, aber klar definierte Räume mit klaren Rollen. Und doch fehlt was. Keine der bisherigen Maps hat dieses eine ikonische Element, das sich ins Gedächtnis brennt. Kein Zug wie auf Agonne, kein Zeppelin auf Monte Grappa, kein Schutt-Inferno wie Metro. Alles solide, alles rund, aber auch alles ein bisschen beliebig. Belagerung von Kairo könnte genauso gut in BF 1 spielen, während Iberian Offensive in BF 5 kaum aufgefallen wäre. Vielleicht kommen die wirklich erinnerungswürdigen Orte erst im Hauptspiel. Ich persönlich hoffe auf etwas Vergleichbares zu meinen Lieblingen Krieg im Ballsaal oder Nivelle Nights.
Klassenkarussell: Zwischen Effizienz und Identitätsverlust
Was mir recht schnell auffiel, wurde nach mehreren Runden auch zur Gewissheit: Das klassische Rollenbild hat sich verschoben. Statt der bekannten vier Klassen hat Battlefield 6 jetzt ein neues Quartett aufgestellt: Sturm, Pionier, Versorgung und Aufklärer. Und irgendwo dazwischen sind Medic und Supporter zusammengelegt worden oder, besser gesagt, verschmolzen.
Quelle: PCGH
Es gibt keine Munitions- oder Medikisten mehr, dafür aber diese Kombi-Version.
Ich merke sofort an der Front: Kaum liegt jemand am Boden, taucht ein Defibrillator-Träger auf und reicht mir gleichzeitig ein frisches Magazin. Heilen und Munition geben, beides aus einer Hand. Klingt effizient, fühlt sich aber seltsam an. Wo früher zwei Klassen ineinandergriffen, übernimmt jetzt eine Rolle alles, was das Teamspiel zwar einfacher macht, aber auch austauschbarer. Interessant an dieser Stelle: Die Gegenstände wie Defibrillatoren, die Teamkollegen fallen lassen, können von einem selbst aufgehoben werden. Leider passiert das im Eifer des Gefechts aber auch versehentlich. Den Supporter gibt es im Grunde immer noch in der Form des Pioniers, allerdings nicht mehr mit Munitionskiste, sondern mit Schweißbrenner, der den bekannten Schraubenschlüssel ersetzt. Punkte sammelt man hier nicht mehr über die Munitionskiste, sondern über das Reparieren von Fahrzeugen oder das Abschießen dieser.

Jedenfalls hab ich es so interpretiert.
Sobald sich diese Faktoren grundlegend verändern, kann ein Spiel machen was es will, es wird nicht mehr so gut ankommen wie vorher auch wenn es inhaltlich identisch ist. Zugegeben, Battlefield war nicht immer inhaltlich identisch, das hat es dann für viele noch leichter gemacht es abzulehnen. Aber ich behaupte, dass wenn sich Faktoren außerhalb des Spiel nicht verändert hätten, dann hätten mehr Leute einfach darüber hinweggesehen und wir würden viel weniger in gute und schlechte Battlefields trennen..
Battlefield ist nun wieder inhaltlich ähnlich genug, dass man es nicht sofort unter den Bus werfen kann. Auch ist die Beta und die Spielzeit kurz genug, dass die Kundschaft die eigentlich zu wenig Zeit hat, um noch nicht bemerken konnte, dass sie eben zu wenig Zeit hat. Aber keine Sorge, das kommt noch und das beste was Battlefield erreichen kann ist, dass es niemand spielt weil man einsichtig eingesteht man habe keine Zeit, was ein krasses Gegensatz zu den Versionen vorher ist, bei denen man immer etwas finden konnte um vorzuschieben es würde am Spiel liegen und nicht an der eigenen Zeit und Lebensplanung.
Werden wir jede Menge von Nostalgie getriebenen Verkaufszahlen sehen? Absolut.
Wird Battlefield das Spiel mit dem alles wieder so wird wie früher? Das ich nicht lache. Selbst wenn, dann würde das ja bedeuten, dass das Spiel ein Riesenhit in den Altersgruppen 16-26 wird und dann sind GenX und Millenials auch raus. Ich rechne aber weniger mit der jüngeren Zielgruppe in dem Spiel, ich rechne mit vielen MTX-Skins von 90er Jahren Nostalgie Actionhelden. vgl. Broforce.
Das Spiel ist zu schnell
Die Map bis jetzt naja oder schlecht
Sniper Klasse ist viel zu Einfach zu spielen
und und und ...
Das ist noch viel arbeit bis es wirklich gut ist
UND WARUM NUR 4Mann inne Lobby ?
Warum kein Party die deutlich größer ist?
Das ist und bleibt schlecht !
Selbst für mich als jemanden, der nur selten aufrüstet (ein Core i7 920 lief bei mir z.B. von Januar 2009 bis April 2020) stellt Secure Boot keine Hürde dar, eben weil es schon so lange verfügbar war/ist. Das System von April 2020 ist auch mein aktuelles.