Max-Payne-Entwickler Remedy: CEO geht, Gewinnwarnung wegen Shooter-Flop [Update]
Beim Entwickler von Max Payne und Control, dem finnischen Remedy, gibt es reichlich Unruhe. Nach einer Gewinnwarnung geht nun der CEO überraschend.
Originalartikel vom 22.10.2025: Beim finnischen Studio Remedy Entertainment hängt aktuell der Haussegen schief. Mit FBC: Firebreak sollte eine neue Shooter-Marke erfolgreich gestartet werden, doch das klappt ganz offensichtlich nicht. Nun geht der CEO.
Gewinnwarnung und CEO-Abgang bei Remedy
Wie Remedy auf der Investoren-Webseite informiert, tritt Tero Virtala, seit August 2016 CEO von Remedy, mit sofortiger Wirkung zurück. Man sei schon auf der Suche nach einem neuen CEO, in der Zwischenzeit übernehme einer der Mitgründer von Remedy, Markus Mäki, die Rolle als Interims-Chef. Mäki dürfte einigen Spielern bekannt sein, immerhin war er Project Lead bei Max Payne 2 (2003) oder Director of Development bei Alan Wake (2010).
Über die Gründe für das Ausscheiden von Virtala gibt es keinerlei Informationen. Der zeitliche Zusammenhang zur Gewinnwarnung vom 10. Oktober ist aber nicht von der Hand zu weisen. Vor gut zwei Wochen bestätigte Remedy, dass FBC: Firebreak weiter schwache Verkaufszahlen aufwies, trotz des zwischenzeitlich veröffentlichten Breakpoint-Updates, mit dem der Koop-Shooter im Control-Stil umgekrempelt werden sollte. Remedy kassierte die Aussichten, dass man 2025 mehr Umsatz und ein höheres Betriebsergebnis erreicht. Nun geht man für das laufende Jahr zwar weiter von mehr Umsatz als 2024 aus, das EBIT soll aber negativ ausfallen. Durch Firebreak müsse man eine Wertminderung in Höhe von 14,9 Millionen Euro verbuchen, die "einen Großteil der aktivierten Entwicklungskosten des Spiels und der zugewiesenen erworbenen Veröffentlichungs- und Vertriebsrechte" ausmache.
Was das alles für die laufenden Projekte bedeutet, wird man erst später sehen. Zusammen mit Rockstar Games überarbeitet Remedy die beiden Max-Payne-Teile, die noch beim finnischen Entwickler entstanden sind. Zuletzt hieß es, dass das Remake-Projekt zu Max Payne 1 & 2 weiter voranschreite und sich "in voller Produktion" befinde. Die Zusammenarbeit mit Rockstar Games sei "weiterhin eng und produktiv, sodass eine gute Abstimmung gewährleistet ist, während das Projekt auf seine nächste wichtige Phase zusteuert". Im August erst feierte Remedy seinen 30. Geburtstag.
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Release-Hinweise für das Remake von Max Payne 1 und 2
Aktualisierung vom 30.10.2025: Neue Finanzdokumente von Remedy geben Hinweise auf den Status von Max Payne. So hat zum Beispiel die Webseite Rockstarintel genauer hingesehen und festgestellt, dass das Remake von Max Payne 1 und 2 nun mehr als 15 Monate in "voller Produktion" ist. Bei Remedy benötigen Spiele in dieser Größenordnung 1-2 Jahre Produktion plus sechs Monate Betatests. Geht man davon aus, dass das Remake die volle Zeit benötigt, müsste es eigentlich Ende 2026 erscheinen. Zu erwarten ist, dass Remedy spätestens nach dem nächsten Quartal mehr Details zur Entwicklung verrät, denn bisher ist man hier sehr schmallippig.

Manchmal greift eben in die Tonne, egal ob das ein Spiel oder Film ist. Und nunja, FBC war in die Tonne
Control war aber eher ein typisches Remeda-Spiel, FBC eher nicht. So meinte ich das mit "Experimenten". Schon als ich Gameplay zu FBC vor Release sah, dachte ich mir: "och nee, lieber nicht".
Im Prinzip bedeutet dies einfach nur, dass man etwas weniger gewinn macht, als man eigentlich gedacht hat. Es wird aber weiter hin (meist sehr gut) Geld verdient.
Es muss halt immer mehr verdient werden,.
Anstatt sich was neues heranzuwagen.
Ist ja wie in der Film- u. Musikbranche.
Viele Remakes bei Filmen und immer mehr Songs werden gecovert, weil einem offensichtlich nix neues eigenes mehr einfällt.
Furchtbar diese Entwicklung...sorry
Darüber hinaus muss ich sagen, als SP Titel war Alan Wake 2 für mich das beste Spiel der letzten 10 Jahre.
Für ein paar Runden war es ganz spaßig aber die Maps mit ihren Gimmiks hat man schnell durchschaut.
Eigentlich schade, die Idee, einfache Fußsoldaten vom FBC zu spielen, die irsinnige Probleme im Gebäude lösen müssen, hätte Potential haben können. Nur von der ursprünglichen Atmosphäre und dem Gameplay ist nicht viel geblieben.