Ryzen 3000: Bug zwingt Linux und Windows in die Knie - BIOS-Update soll helfen
Mittels eines BIOS-Updates will AMD die Problematik rund um den Start-Bug der neuen Ryzen 3000-Prozessoren beheben. Die Mainboard-Hersteller müssen den neuen Code nun einbauen, testen und dann an die Nutzer verteilen.
Der Start der AMD Ryzen 3000-Prozessoren wird überschattet von einem Bug. Dieser verhindert unter neuen Linux-Distributionen den Systemstart. Das Problem hängt mit dem "Systemd" ab Version 240 zusammen. Schließlich holt dabei der Prozessor direkt die RDRAND-Instruktion. Wie heise berichtet, tritt der Fehler vereinzelt auch bei Windows auf.
Problem unter Linux und Windows - Neues BIOS als Lösung
Der Zufallszahlengenerator hat auch unter Windows seine Probleme mit Ryzen 3000. Dies ist der Grund, warum Destiny 2 bisher nicht kompatibel ist mit der neuesten Schöpfung aus dem Hause AMD. Der Prozessorhersteller hat nun nach eigenen Angaben
eine Lösung gefunden. So wird aktuell ein BIOS-Update an die Mainboard-Hersteller verteilt. Diese müssen nun, nachdem der neue Code eingebaut wurde, diesen testen und schlussendlich an die Nutzer verteilen. Somit brauchen Linux-Nutzer wahrscheinlich doch nicht auf eine neue Version ihrer derzeit installierten Distribution warten, um wieder ihren PC starten zu können.
AMD has identified the root cause and implemented a BIOS fix for an issue impacting the ability to run certain Linux distributions and Destiny 2 on Ryzen 3000 processors. We have distributed an updated BIOS to our motherboard partners, and we expect consumers to have access to the new BIOS over the coming days. - AMD.
Ebenfalls lesenswert: Ryzen 3000: Bug zwingt viele Linux-Distributionen in die Knie
Fakten zum Ryzen 3000-Start-Bug:
- Ein Fehler verhindert aktuell, dass PCs mit aktuellen Linux-Distributionen wie Ubuntu 19.04 oder Fedora 30 starten.
- Auch unter Windows kann der Bug auftreten; hier schlägt der Start von Destiny 2 fehl.
- AMD hat bereits ein neuen BIOS-Code entwickelt und an die Hersteller von Mainboards verteilt.
- Die Mainboard-Hersteller testen nun das neue BIOS und verteilen die neue Version anschließend an die Nutzer. Je nach Hersteller kann dies unterschiedlich lange dauern.
- Für Linux-Nutzer bleibt derzeit nur die Option, auf eine andere Distribution wie Debian 10 oder eine ältere Ubuntu- bzw. Fedora-Version zu wechseln. Zumindest muss der Wechsel erfolgen, solange es noch kein neues BIOS gibt.
Quelle: Heise

z.b. Hatte mal auch wenn es nix zur sache tut ne Grafikarte von Nvidia dazu gab es keine Untersützung von dem Ubuntu 18.04 (glaube das war es k.a. kann auch 16.04 gewessen sein). Wass war ich habe Treiber installiert und dann die kernels nachträglich mit den Grafikarten treibern neu konfiguriert. Erst eine version später waren die 10ner karten von Nvidia in pool drine.
Und dass kann auch niemand was dafür vor allen wenn der CPU so neu ist dass gewisse dinge nicht erkannt werden oder eine optimierte neu ortnung es effektiver macht mit einer unbekannten technologie die gerade erst geschlüpft ist an probleme kommt. Dass ist halt in der Technologie so, Nicht alles ist sofort und gleich weg verfügbar sondern es gibt immer mehr oder weniger probleme mal größer mal kleiner.
AMD hat natürlich etwas falsch gemacht, aber die Leute von systemd hätten von vornherein nicht die Instruktion direkt aufrufen sollen.
Deswegen ists beispielsweise auch kein großer (entwicklungstechnischer) Aufwand für einen Hersteller, bei einer bestehenden Mehrkerncpu einfach noch 2 Kerne dazuzubauen. Die Architektur und der Baukasten und die Optimierung ist schon da - wenn man dem Programm sagt mach x Kerne mehr dazu spuckts ein Layout für eine entsprechende CPU aus. Intel könnte innerhalb eines Tages einen 9901K bringen der 12 oder 14 oder 20 Kerne hat - theoretisch. Was lange dauert ist die ganze Produktionskette, Sampling, Specs, Tests usw. - die eigentliche Anweisung welcher Transistor wo hin soll ist hier nicht das Problem.
Jede moderne CPU hat Hunderte (!) Bugs, das ist völlig normal. Nur ab und zu kommts vor dass einer der Bugs für den Endanwender tatsächlich relevant wird oder "größer" ist. Prominente Beispiele fetter Bugs: TLB-Bug beim Phenom, Spectre/Meltdown/..., FDIV-Bug des Pentium,...
Ich hatte mal früher Mechatroniker Umschulung gemacht. Da hatten wir das angeschnitten.
Logische Schaltungen, Gatter usw.
Ich will nicht wissen wie groß oder wieviele Schaltpläne das bei modernen CPUs sind.
Das die Ingeneure da noch den Überblick behalten.
Jede moderne CPU hat Hunderte (!) Bugs, das ist völlig normal. Nur ab und zu kommts vor dass einer der Bugs für den Endanwender tatsächlich relevant wird oder "größer" ist. Prominente Beispiele fetter Bugs: TLB-Bug beim Phenom, Spectre/Meltdown/..., FDIV-Bug des Pentium,...