Bester Kern zum Boosten: Warum das Ryzen Master Tool und Windows 10 beide Recht haben
Das Ryzen Master Tool zeigt Nutzern per Sternchen und Punkte die besten Kerne ihres Prozessors an. Windows 10 boostet via CPPC2 jedoch ganz andere Kerne. Wie AMD nun erläutert hat, liegen aber weder Windows noch das Tool falsch. Hintergrund ist das Chiplet-Design von Ryzen 3000.
Ein von AMD herausgegebenes Tool namens Ryzen Master zeigt Nutzern an, welche Kerne sich am besten für hohe Taktraten eignen. Ein goldener Stern steht dabei für den besten Kern eines Chiplets, ein grauer Stern für den besten des CCX und ein grauer Kreis für den zweitbesten. Windows 10 überlässt seit dem Update auf die Version 1903 per Collaborative Power Performance Control 2, kurz CPPC2, der CPU die Kontrolle, welche Kerne auf hohe Taktraten boosten. Nutzer haben sich immer wieder gewundert, warum dabei andere Kerne favorisiert werden, als es Ryzen Master nahelegt. Nun liegt eine Stellungnahme von AMD vor.
Demnach liegen sowohl das Ryzen-Master-Tool als auch Windows 10 bei der Einstufung der besten Kerne richtig. Beide verfolgen jedoch andere Prioritäten. Laut AMD sei der Kern, der sich aufgrund seiner Güte am besten für Overclocking eignet, nicht per se der beste Booster. Außerdem verschiebt der Scheduler von Windows 10 die Singlethread-Last regelmäßig, um thermischen Problemen und damit geringeren Boost-Taktraten von vornherein aus dem Weg zu gehen. Für CPPC2 müssen also zwei gute Boost-Kerne vorliegen - und das pro CCX.
Ryzen Master soll geändert werden
Nun basieren Ryzen-3000-Prozessoren auf einem Chiplet-Design. Ein Chiplet, von AMD Compute Cache Die (CCD) getauft, besteht aus zwei Vierkern-Clustern, dem sogenannten CPU Complex (CCX). Weist das Master Tool nun die Kerne 4 und 8 als beste aus, würde CPPC2 dennoch andere, etwa 3 und 4, favorisieren, weil die in einem Cluster sitzen.
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Um weitere Verwirrung zu vermeiden, will AMD das Ryzen-Master-Tool anpassen. Fortan sollen nicht mehr die Kerne mit der besten elektrischen Güte für Overclocking, sondern die beiden besten Boost-Kerne markiert werden. HW-Info ist diesbezüglich bereits einen Schritt voraus: Seit der v6.15-4000 Beta werden die beiden Boost-Kerne korrekt angezeigt.
Quelle: Reddit

Man kann das framework auch manuell updaten. Das wäre aber bitter wenn das nicht ging, denn 4.8 berücksichtig die paarweise Dictonary-Klasse (Theradsicherheit) seit September. Dann war bei dir was kaputt.
Ja so war es - jetzt klappt es. Leider kann man ohne alle vorherigen Sicherheitsupdates auch kein kumulatives aufspielen. Wurde immer wieder abgebrochen. Microsoft hatte keine Lösung.
Man kann das framework auch manuell updaten. Das wäre aber bitter wenn das nicht ging, denn 4.8 berücksichtig die paarweise Dictonary-Klasse (Theradsicherheit) seit September. Dann war bei dir was kaputt.
@DKK007
Hwinfo in Version 6.14 zeigt logische Prozessoren als Threadpaare an, auf Senor klicken und dann steht unter den physischen Kernen, bei Core 0 eine Spalte weiter T0 und T1, was für Thread gilt. Core 1=T0 und T1....
Deep Sleep - Enhanced Deeper Sleep - Deep Power Down starten jetzt wieder wie vorgesehen - was die Latenzen ja auch minimiert.
PS: Es bleibt so wie ich gestern beschrieben habe - immer ein Kern eines CCX auf einem Zen1 boostet auf den angegebenen @Stock-Takt, von 4.1 GHz. Mir kommt es so vor - als wenn das öfter passiert als vor dem Update. Scheint so als wäre auch die SMT-Topologie angepasst. Es werden keine 16 logischen Prozies unter SMT ausgelesen - sondern 0-0/1-1/2-2/3-3/4-4/5-5/6-6/7-7/8-8. Der Taskmanager listet trotzdem noch 16.