CPU-Nachfrage durch KI: AMD und Intel melden mehr Bedarf

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CPU-Nachfrage durch KI: AMD und Intel melden mehr Bedarf
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Der KI-Boom wirkt sich offenbar nicht mehr nur auf GPUs, RAM und SSDs aus. Auf einer Investorenkonferenz berichteten AMD und Intel, dass auch die Nachfrage nach CPUs deutlich zunehme. Grund seien neue KI-Workloads in Rechenzentren.

Der Ausbau von KI-Infrastruktur sorgt weiterhin für Verschiebungen auf dem Hardware-Markt. Während bisher vor allem RAM, SSDs und GPUs im Mittelpunkt standen, berichten AMD und Intel nun auch von steigender Nachfrage nach CPUs. Beide Unternehmen äußerten sich dazu auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference 2026.

Intel-Finanzchef Dave Zinsner erklärte in einer Fragerunde, dass die CPU in diesem Jahr gewissermaßen "wieder cool" geworden sei. Hintergrund sei die Rolle klassischer Prozessoren in modernen KI-Systemen. GPUs und spezialisierte Beschleuniger übernehmen zwar weiterhin große Teile von Training und Inferenz, allerdings benötigen komplexere KI-Anwendungen zusätzliche Rechenlogik für Steuerung und Koordination. Diese Aufgaben werden häufig von CPUs übernommen.

Zinsner zufolge zeige sich der steigende Bedarf auch bei den Kunden. Einige Betreiber von Rechenzentren würden inzwischen langfristige Lieferverträge für Server-CPUs prüfen. Solche Vereinbarungen deuten darauf hin, dass Unternehmen mit einem dauerhaft höheren Bedarf an Rechenleistung rechnen.

Auch AMD sieht eine ähnliche Entwicklung. CEO Lisa Su erklärte auf derselben Konferenz, dass die CPU-Nachfrage infolge wachsender Inferenz-Workloads deutlich anziehe. Das CPU-Geschäft habe ihre Erwartungen sogar übertroffen.

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Parallel bleiben allerdings auch mehrere Engpässe in der Lieferkette bestehen. Intel verweist unter anderem auf knappe Speicherchips, Substrate und sogenanntes T-Glass. Laut Zinsner könnten insbesondere Speicherengpässe noch über das laufende Jahr hinaus bestehen bleiben.

Die eigenen Fertigungsanlagen betreibt Intel nach eigenen Angaben bereits über der nominellen Auslastung, um zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. Trotzdem erwartet das Unternehmen vor allem im ersten Quartal Einschränkungen bei den Auslieferungen. Erst im weiteren Jahresverlauf soll sich die Situation schrittweise entspannen.

Für den klassischen PC-Markt ergibt sich daraus zunächst keine unmittelbare Verknappung. Sowohl AMD als auch Intel erzielen weiterhin einen erheblichen Teil ihres Umsatzes mit Client-Prozessoren. Gleichzeitig könnten steigende Anforderungen im Rechenzentrumsbereich mittelfristig Druck auf Produktionskapazitäten ausüben, insbesondere wenn Speicher und andere Komponenten knapp bleiben.

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Quelle: Investing.com via Tom's Hardware

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Somit werden dann auch CPUs teurer.

        Zitat von RyzA
        Überrascht mich nicht wirklich. Man kann davon ausgehen das quasi alle PC-Komponenten teurer werden.
        Das einzige was nich teurer wird is bling bling und PC Gehäuse für Customer.
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Somit werden dann auch CPUs teurer.

        Zitat von RyzA
        Überrascht mich nicht wirklich. Man kann davon ausgehen das quasi alle PC-Komponenten teurer werden.
        Das einzige was nich teurer wird is bling bling und PC Gehäuse für Customer.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Überrascht mich nicht wirklich. Man kann davon ausgehen das quasi alle PC-Komponenten teurer werden.
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Bei den Preisen kauf ich momentan eh nix ...
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Na siehste alles knapp, macht den nächsten Hardwarenichtkauf einfacher - gehe in den Garten und pflanze Blühmchen..
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