PC-Verkäufe brechen ein: 2026 wird der stärkste Rückgang seit einem Jahrzehnt erwartet
Der PC-Markt steht laut aktuellen Prognosen vor einem deutlichen Rückgang: Für das Jahr 2026 wird der stärkste Einbruch der weltweiten Auslieferung seit mehr als zehn Jahren erwartet.
Der globale PC-Markt könnte 2026 einen der stärksten Rückgänge seit mehr als einem Jahrzehnt erleben. Laut aktuellen Prognosen der Marktforscher von IDC sollen die weltweiten PC-Auslieferungen in diesem Jahr um 10,4 Prozent sinken. In früheren Prognosen waren die Analysten von einem geringeren Minus ausgegangen, doch diese Erwartungen haben sich inzwischen deutlich eingetrübt. Besonders betroffen seien wohl die klassischen Desktop- und Notebook-Systeme, deren Nachfrage nach den starken Verkaufszahlen während der Pandemie bereits seit einiger Zeit wieder nachlässt.
Steigende Komponentenpreise
Ein zentraler Grund für die schwächeren Aussichten seien vor allem steigende Kosten für wichtige Hardware-Komponenten. Vor allem DRAM und NAND‑Speicher haben sich zuletzt deutlich verteuert. Die Nachfrage nach den Speicherchips wird derzeit stark durch den Ausbau von KI-Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur getrieben. Große Technologieunternehmen sichern sich große Teile der Produktionskapazitäten, wodurch die Preise für Speicherkomponenten steigen. Für PC-Hersteller bedeutet das höhere Produktionskosten, die sich unweigerlich auf höhere Preise im Endkundenmarkt auswirken. Marktanalyst Gartner erwartet, dass besonders günstige PCs unter 500 US-Dollar in den kommenden Jahren vom Markt verschwinden könnten.
Steigender Umsatz trotz sinkender Nachfrage
Trotz der erwarteten Rückgänge bei den Stückzahlen rechnen Experten beim Umsatz weiterhin mit einem leichten Wachstum. Grund dafür sind steigende Verkaufspreise, die einen Teil der sinkenden Nachfrage ausgleichen könnten. Laut Prognosen könnte der Gesamtumsatz im PC-Segment damit sogar um etwa 1,6 Prozent ansteigen. Eine echte Erholung des Marktes ist jedoch erst mittelfristig zu erwarten. Erst ab 2028 könnte sich der PC-Markt wieder stabilisieren, wenn sich Lieferketten, Komponentenpreise und die Nachfrage wieder stärker angleichen. Bis dahin wird die Branche weiterhin mit einem angespannten Hardwaremarkt und schwankender Nachfrage konfrontiert werden.
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Quelle: Silicon Republic via Tom's Hardware

Da bin ich froh, dass mein PC super funktioniert und ich auf ein paar Jahre nicht vorhab, irgendetwas am PC zu ändern (solange er funktioniert)
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Sie gehen aber jetzt wohl wieder langsam etwas runter. Doch den Stand vom letzten Jahr werden sie wohl so schnell nicht mehr erreichen.
Da muss der 5800x3d wohl noch etwas durchhalten.