Manor-Lords-Publisher mit drastischen Worten zu KI-Grafiken
Tim Bender, der CEO von Manor-Lords-Publisher Hooded Horse, hat eine ganz klare Meinung zum Gebrauch von KI in der Gaming-Entwicklung. Um seine Position deutlich zu machen, nutzt er drastische Worte.
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung von Videospielen ist aktuell ein richtiges Reizthema, und zwar sowohl für die Entwickler selbst als auch für ihre Fans. Nachdem kürzlich erst die Verantwortlichen bei Larian Studios in Bezug auf die Nutzung von generativer KI bei der Erstellung von Konzeptentwürfen zurückgerudert waren, hat sich jetzt Tim Bender, CEO von Publisher Hooded Horse, sehr deutlich zu diesem Thema geäußert.
CEO von Hooded Horse: "Generative KI ist wie Krebs"
Im Interview mit der Redaktion von Kotaku erklärte Bender, er "hasse generative KI-Kunst, verdammt nochmal". Damit zeigt der CEO des Publishers, der hinter Erfolgstiteln wie Manor Lords und Workers & Ressources: Soviet Republic klare Kante. Die Nutzung von KI ist demzufolge in allen Spielen, die von Hooded Horse gepublished werden, streng untersagt:
"[KI] hat mein Leben in vielerlei Hinsicht schwieriger gemacht. Plötzlich infiziert sie jeden Mist in einer Art und Weise, wie sie es nicht tun sollte. Es steht jetzt in unseren Verträgen, wenn wir das Spiel publishen sollen, 'Keine verdammten KI-Assets'. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir mit Entwicklern sprechen und ihnen empfehlen, nirgendwo im Entwicklungsprozess generative KI zu verwenden, weil einige von ihnen denken könnten, 'Okay, also, vielleicht mache ich es für diese eine Sache so, dass ich [KI] als Platzhalter verwende', nicht wahr?"
KI-generierte Inhalte als Platzhalter führten dann dazu, dass man vergesse, sie zu ersetzen, und deshalb überwache man die Nutzung von KI dauerhaft. "Wir versuchen, zu verhindern, dass es sich einschleicht, denn [KI] ist wie Krebs", konstatiert Bender. Zugleich sei generative KI kein PR-, sondern ein moralisches Problem. Man müsse sich verpflichten, KI-generierte Inhalte, die aus welchem Grund auch immer durchrutschen, sofort zu ersetzen. Dass das aber überhaupt nötig sei, empfinde er als extrem frustrierend.
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Quelle: Tim Bender im Interview mit Kotaku (via PC Gamer)

KI Infiziert einfach alle Bereiche, wird , obwohl es dazu EU Rechte gibt, nicht gekennzeichnet, und noch dazu exzesiv genutzt.
Ich kann da die Reaktion vollkommen verstehen.