PCGH History: Mainboards - damals und heute
Im heutigen History-Special will PC Games Hardware einen Blick auf die Entwicklung der Mainboards wagen. Der Grundbaustein eines jeden Computers hat bereits eine lange Geschichte hinter sich und entwickelt sich stetig weiter.
Multifunktionalität und Funktionsvielfalt
Anfänglich waren Mainboards lediglich der Grundträger für allerlei Komponenten, die den PC an die eignen Bedürfnisse anpassen. Wer einen IDE-Controller benötigte, musste bei alten Mainboards eine entsprechende Erweiterungskarte in einen ISA-Port stecken. Im Zuge der Entwicklung wurden aber viele Funktionen integriert. Was mit den Controllern für Laufwerke begann, endet heute in Multitalenten, die einen Audio- und LAN-Chip onboard haben, neben der Southbridge einen zweiten RAID-Controller mitbringen oder Firewire und WLAN bieten. Auch Grafikkarten fanden den Weg direkt auf das Mainboard, wenn auch nicht in spieletauglicher Form.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Nobel-Platine aus dem Hause Asus: Maximus Formula
Das führte dazu, dass zum einen die Mainboard-Preise im Laufe der Jahre gefühlt anzogen und es heute meist mehrere Modelle eines Grundlayouts gibt, die sich darin unterscheiden, wie viele Features verbaut sind. Edel-Modelle gehen heute mitunter für über 200 Euro über den Tresen.
Die Multifunktionalität spiegelt sich auch in der Komplexität wieder. Mager ausgestattete Modelle scheinen im ATX-Format fast leer auszusehen, während man bei der Vollausstattung einen Wust an elektronischen Bauteilen wieder findet. Um so wichtiger sind heutzutage gute Mainboard-Layouts, um das Arangement der vielen Komponenten möglichst sinvoll zu gestalten. Hin und wieder ist die Positionierung des ein oder anderen Anschluss aber schwierig und so findet man Teils recht interessante Ansätze, die aber weniger praktikabel sind.
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Nvidias Nforce-780i-Referenzplatine mit Aktiv-Kühlung
Auch bei der Funktionsvielfalt und Bedienfreundlichkeit wurde viel getan. Mussten früher noch ganze Armeen von Jumpern gesetzt werden, nur um den Prozessor mit den richtigen Taktraten zu betreiben, wichen diese später DIP-Schaltern und kurz darauf der Autoerkennung und BIOS-Konfiguration. Moderne Mainboards haben kaum noch Jumper im Layout. Ein Segen für all diejenigen, die sich noch daran erinnern können, wie man einen Prozessor per Jumper übertaktet oder eine Funktion ändert.
OC-Optionen gehören heute bereits zum guten Ton - sei es Prozessor, Speicher oder Mainboard selbst. Bei alten Hauptplatinen gestaltet sich solch ein Unterfangen als zeitaufwendig. Die Möglichkeiten waren stark begrenzt oder nicht selten erst gar nicht vorhanden. Je nach Modell lässt sich heute vom CPU-Takt bis zur Southbridge-Spannung eine ganze Reihe Einstellungen vornehmen, die den verbauten Komponenten noch die eine oder andere Leistungsreserve entlocken.
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Werden zu stolzen Preisen gehandelt: Die Lanparty-Mainboards von DFI
Der Komfort, den heutige Platinen bieten, suchte man früher vergebens. BIOS-Updates können leicht eingespielt werden, verbaute Features lassen sich im BIOS ohne Mühe konfigurieren sowie ein- oder ausschalten; und wenn ein Setting nicht akzeptiert wurde, dann hilft meist ein Recovery-Gedächtnis, dass das BIOS auf die Standard-Werte zurücksetzt.
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Mein Quad FX ist auch dabei
Ich glaub mit meinem Tipp liege ich doch falsch