Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force

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Quelle: PC Games Hardware

Mit Blick auf die (noch nicht fertiggestellte) Elbphilharmonie hat Gigabyte seine neuen X99-Mainboards vorgestellt. PC Games Hardware war vor Ort und hat einen ersten Blick auf die Oberklasse-Platinen mit Sockel 2011-3 geworfen.

Im kleinen Rahmen hat Gigabyte in der Hansestadt Hamburg einem ausgewählten Kreis an Journalisten, zu denen auch PC Games Hardware gehörte, die kommenden X99-Motherboards präsentiert. Am 29. August erfolgte der offizielle Start der Plattform, ab dann sollen die Mainboards auch verfügbar sein.

Gigabyte X99-Platinen: Breite Produktpalette

Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (22) Quelle: PC Games Hardware Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (22) Zum Marktstart wir Gigabyte insgesamt acht Modelle veröffentlichen. Diese sind auf drei Modellreihen aufgeteilt: Gaming, Overclocking und Ultra Durable. Letzteres steht dabei wohl für die "Mainstream-Platinen", wenn man bei einer High-End-Plattform wie dem Sockel 2011-3 denn davon sprechen kann. Drei Platinen sollen speziell Spieler ansprechen, vier weitere finden sich in der "Ultra-Durable"-Serie wieder. Ebenso gibt es ein spezielles Übertakter-Board, das X99 SOC Force. Hiermit sollen vor allem Extrem-Overclocker angesprochen werden.

Die drei Serien sind jeweils durch ein Branding geprägt, so dass sich die Platinen bereits auf den ersten Blick unterscheiden lassen. Rot-Schwarz steht für die G.1-Gaming-Reihe, die OC-Platinen sind orange, so wie man es bereits von den Z97-Boards kennt. In dezenterem "Gelb-Schwarz" sind hingegen die Mainstream-Platinen gestaltet.

Alle Platinen haben das ATX-Format (teilweise etwas verbreitert), wobei etwa zu Kalenderwoche 46 noch ein Micro-ATX-Board auf den Markt kommen soll. Zu diesem sind aber noch keine weiteren Details bekannt. Fast sicher ist jedoch, dass fragliche Platine nur über vier anstatt acht DDR4-RAM-Slots verfügen wird. Bei der Präsentation hat Gigabyte verschiedene Punkte hervorgehoben die ihnen bei der neuen Produktlinie wichtig sind.

Gigabyte X99-Platinen: Stabile Spannung

Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (6) Quelle: PC Games Hardware Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (6) Durch laut eigenen Angaben besonders hochwertige Kondensatoren mit einer angeblichen Lebensdauer von 10.000 Stunden soll die Langlebigkeit der Mainboards spürbar verbessert werden. Hinzu kommt, dass nun nur noch Spulen der Firma Cooper-Bussmann verlötet werden, was ebenfalls für stabilere Spannungen sorgen soll. Auch betont Gigabyte, dass dank verbesserter Kühlung die Spannungswandler kälter bleiben als je zuvor.

Gigabyte X99-Platinen: Mehr Bandbreite

Durch geschickte Aufteilung der PCI-Express-3.0-Lanes will Gigabyte einen bis zu 25 Prozent höheren Datendurchsatz ermöglichen. Das soll über eine spezielle Schaltung der Grafikkarten im Vier-Wege-Betrieb geschehen. Angeblich steigt der Durchsatz von 256 GB/s auf bis zu 320 GB/s. Verifizieren konnten wir diese Aussage aber noch nicht. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.

Gigabyte X99-Platinen: Goldige Angelegenheit

Gigabyte hat alle Kontakte auf den X99-Platinen mit einen dickeren Goldschicht überzogen, als es normalerweise üblich ist. Die Stärke ist laut Herstellerangaben auf 30 Mikrometer angewachsen anstelle der üblichen fünf. Dadurch sollen die Pins insbesondere im CPU-Sockel nicht nur stabiler werden und weniger leicht verbiegen, sondern auch eine verbesserte Konnektivität bieten.

Gigabyte X99-Platinen: Thunderbolt ist wieder da

Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (8) Quelle: PC Games Hardware Gigabytes X99-Mainboards angesehen: Vom X99-UD3 bis zum X99 SOC Force (8) Unerwartet war die Ankündigung, dass Gigabyte in Zukunft wieder verstärkt auf Thunderbolt (2) setzen möchte. Die Taiwaner begründen dies mit der stärker werdenden Nachfrage nach UHD-Displays. Allerdings sind die Thunderbolt-Anschlüsse nicht direkt auf der Platine integriert, sondern werden per separate Steckkarte realisiert, ein Bild finden Sie in der Galerie rechts. Diese Thunderbolt-Karte wird extra kosten, ein Betrag ist aber noch nicht bekannt. Er wird wohl im Laufe der kommenden Woche veröffentlicht – Asus ruft für seine Version beispielsweise 54 Euro auf.

Gigabyte X99-Platinen: Tech-Lifestyle

Gigabyte hat laut eigener Aussage nicht nur die Technik optimiert, sondern auch das gesamte "Look-and-Feel". Die Boards sollen besonders hochwertig wirken, dank "stylischer" Kühlkörper und mattschwarzer Lackierung. Hinzu kommt die "Ambient-LED-Technik". Diese lässt das Board und das rückwärtige I/O-Panel farbig in verschiedenen Modi leuchten: An, pulsierend, musikgesteuert, aus. Eindrücke davon sehen Sie im Video zu dieser News, dass wir zeitnah nachliefern werden.

Gigabyte X99-Platinen: BIOS-Update ohne Stress

Besonders stolz war Gigabyte auf Q-Flash-Plus. Mit dieser Technik ist es ganz einfach ein BIOS-Update auszuführen, selbst wenn kein RAM und keine CPU verbaut sind. Diese Technik ist zwar prinzipiell bereits bekannt, das Besondere an Gigabytes Ansatz ist allerdings die Automatisierung. Der Nutzer muss nur noch einen passenden USB-Stick mit dem entsprechenden BIOS an den weiß markierten Port anstecken und das Board anschalten. Nach etwa drei Minuten zeigt eine LED an, dass der Vorgang abgeschlossen ist. Dabei werden sowohl das Haupt- als auch das Backup-BIOS erneuert.

Bildergalerie

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tobiasalt Kabelverknoter(in)
        gibts schon Bilder vom Gigabyte GA-X99M-Gaming 5 ??
      • Von tobiasalt Kabelverknoter(in)
        gibts schon Bilder vom Gigabyte GA-X99M-Gaming 5 ??
      • Von euMelBeumel Volt-Modder(in)
        Jetzt fangen sogar schon die I/O-Shields an passend zur Musik Licht abzugeben - oh Mann...
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        In jedem Fall rechtlich logisch, keine Frage. Ich habe mich auch schon wieder abgekühlt ha ha
      • Von DerJott PC-Selbstbauer(in)
        Naja, in dem Fall hat ASUS aber Recht. Ein Patent, egal wo du es anmeldest, bietet dir einen zuvor klar definierten Zeitraum, in der du deine Erfindung exklusiv verkaufen darfst. Das ist in dem Fall ein halbes Jahr. Also absolut gerechtfertigt. Die Verbraucher haben aber nicht unbedingt einen Nachteil. Zum einen können Gigabyte, MSI und co. ihre Boards noch weiter optimieren und zum anderen ist die Komponenten-Verfügbarkeit derzeit eh nicht sooo toll. In einem halben Jahr können dann alle Nachzügler ihre Boards von anderen Herstellern kaufen und haben ebenfalls den 2084 Socket.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Das sind solche Sachen die ich gar nicht ab kann, ich bin ein Asus Fan aber den Schaden haben doch wir Verbraucher ohne eine richtige Auswahl der Mainboards und dieser Beschränkung. Eigentlich eine Frechheit den Markt so zu seinem Vorteil zu manipulieren, Patent hin oder her.

        Und Nein Asus, diese Klage macht euch nicht Symphatischer. Patentverletzung ist allerdings auch eine übele Angelegenheit.
        MfG.
        wolflux
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