Haswell-Heimat fürs Overclocking: Z87 Xpower von MSI ab 365 Euro
Das Z87 Xpower ist das neue Flaggschiff, das ganz vorne in der Produktpalette der Mainboards von MSI steht. Das Z87 Xpower lässt vermutlich Overclocker-Herzen höher schlagen. Mit der Unterstützung für Vierfach-SLI oder CrossfireX steht einem schnellen Spiele-PC wenig im Wege.
Das Z87 Xpower ist das Sockel-1150-Flaggschiff von MSI, das insbesondere auf die Bedürfnisse des Übertaktens zugeschnitten ist. Das Mainboard ist im Formfaktor XL-ATX geschnitten, misst also 345 x 264 Millimeter. Die CPU wird per digitaler Pulsweitenmodulation mit 32 Phasen mit Strom versorgt. Diese bezieht ihren Strom von einem 8-Pin-Stecker, welcher den zusätzlichen Bedarf zum 24-Pin-ATX-Anschluss bereit stellt. Für besonders hohe Strombedürfnisse beim Übertakten steht ein zusätzlicher 6-Pin-Anschluss zur Verfügung.
Neben dem LGA-1150-Sockel stehen Steckplätze für vier DDR3-DIMMs zur Verfügung, welche bis zu 64 GiByte an Dual-Channel DDR3-3000+-Speicher aufnehmen. Der Brückenchip PLX-PEX8747 bindet vier PCI-Express-3.0-x16-Slots an das System an. Zwei der PCI-E-Anschlüsse sind auf allen 16 Lanes elektrisch angebunden, weitere zwei haben 8 elektrische Lanes. Insgesamt stehen fünf x16-Steckplätze zur Verfügung. Der zweite von oben ist direkt mit der CPU verdrahtet. Eine Grafikkarte in diesem Slot erhält die Signale ohne Zwischenstation. Für Systeme mit einer Grafikkarte sollte also dieser Anschluss genutzt werden. Zwei PCI-Express-2.0-x1-Steckplätze, die sich zwischen den x16-Steckplätzen befinden, werden vom PCH versorgt. Das Board unterstützt Vierfach-SLI, beziehungsweise CrossfireX, und beinhaltet die Software Lucid Virtu MVP 2.0.
Für den Anschluss von Massenspeichern oder SSDs stehen sechs SATA-6GB/s-Anschlüsse zur Verfügung, welche über den PCH bedient werden. Weitere vier intere SATA-6GB/s-Anschlüsse werden über den Asmedia ASM1074-Controller versorgt. Die vier USB-3.0-Anschlüsse vom PCH sind als interne Anschlüsse verbaut. Zwei Asmedia ASM1074-Controller bedienen vier USB-3.0-Anschlüsse an der Rückseite des Mainboards. Es gibt zwei USB-2.0-Anschlüsse und sechs weitere über interne Stecker. Ansonsten bietet das Z87 Xpower einen 8-Kanal-HD-Audio-Chip ALC1150 von Realtek, der mit der Sound Blaster X-Fi MB3 Software betrieben wird. Es gibt WLAN im n-Standard, Bluetooth 4.0, Gigabit-Ethernet über einen Killer-E2205-Controller sowie einen HDMI- und Displayport-Ausgang. Zudem gibt es Anzeigen für Spannung, OC Genie, einen Boot-to-BIOS-Knopf, PCIe Ceasefire und einen Powerboost für die PCI-Express-Anschlüsse. Im PCGH-Preisvergleich wird das MSI Z87 Xpower ab 365 Euro gelistet.

MSI Deutschland Z87 XPOWER
Doof nur, dass Haswell (auch die Xeons) maximal 32GB adressieren kann. Siehe 2.3 System Address Map:
http://www.intel.com/cont...
Vielleicht sollte man nen "Achtung, Ironie" Smiley einbauen, sorry
Dass das Satire war habe ich zumindest verstanden.
Ich halte das auch für Unsinn. Das mit den 2x 16 Lanes für sockel 1150 durch den PLX Chip ist reines Marketing.
In Games sind die Latenzen so hoch dass du mehr Mikroruckler hast als wenn du nativ mit 2x8 Lanes arbeitest.
Einzig bei synthetischen Benchmarks nutzt der PLX Chip was. Er liefert 3% mehr Punkte als bei 2x8 Lanes Anbindung.
Wer dafür locker 150€ mehr ausgeben will als für ein normales Board kann das gerne machen.
Du scheinst nichtmal zu wissen was ein PLX Chip ist