VIA steigt offenbar aus dem Chipsatzgeschäft aus
Nachdem sich die Gerüchte über einen angeblichen Ausstieg Nvidias aus dem Chipsatzgeschäft als falsch herausgestellt haben, trifft es mit VIA nun einen anderen Mitbewerber aus diesem Segment.
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Der P4X266E brachte dem Pentium 4 als erster Chipsatz Unterstützung für DDR-Speicher. (Bild: VIA)
So soll der Vizepräsident von VIAs Marketingabteilung, Richard Brown, in einem Interview mit Custom PC das Ende der Chipsatzsparte des Unternehmens verkündet haben. "Einer der Hauptgründe für unseren Einstieg in den x86-Prozessor-Markt war, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits im Klaren darüber waren das der Markt für Chipsätze von Drittherstellern irgendwann verschwinden würde und wir dazu gezwungen sein würden komplette Plattformen anzubieten", sagte Brown.
"Intel liefert den größten Teil der Chipsätze für seine Prozessoren selbst und nach der Übernahme von Ati befindet sich AMD auf dem gleichen Weg", fügte er noch hinzu. Bereits Ende letzten Jahres waren erste Gerüchte über einen Rückzug VIAs vom Chipsatzmarkt aufgekommen, nachdem angeblich der ehemalige Top-Manager Chewei Lin zusammen mit 40 vonVIAs Chipsatz-Entwicklern zu ASMedia, einem Tochterunternehmen von Asustek, wechseln wollte.
