Ryzen 9000: Latency Killer soll Speicherlatenzen deutlich senken

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Ryzen 9000: Latency Killer soll Speicherlatenzen deutlich senken
Quelle: MSI

MSI möchte die Speicherlatenzen von DDR5-Speichermodulen auf der AM5-Plattform für Ryzen 9000 und Ryzen 9000X3D mit der neuen BIOS-Funktion "Latency Killer" deutlich senken und damit besonders Spiele beschleunigen.

MSI möchte die Speicherlatenzen von DDR5-Speichermodulen auf der AM5-Plattform für Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") mit der neuen BIOS-Funktion Latency Killer deutlich reduzieren und damit besonders auch Spiele beschleunigen. Damit soll wohl auch möglichen Latenzproblemen entgegengewirkt werden, welche durch das Update auf AGESA ComboAM5Pi 1.2.0.2a zuletzt zu beobachten waren. MSI verspricht Verbesserungen von 9 bis 12 Prozent.

Während die Speicherlatenz im AIDA64-Benchmark auf einem Ryzen 7 9800X3D um 8,8 Prozent von 74,7 ns auf 68,1 ns gesenkt werden konnte, wurden diese auf einem Ryzen 9 9900X um 12,3 Prozent von 76,0 ns auf 66,6 ns reduziert. In unabhängigen Benchmarks von UNIKO's Hardware ermöglichte das neue BIOS-Feature eine Reduzierung der Speicherlatenz von rund 8 ns. Anwender, die das neue BIOS einspielen, finden die Funktion im Overclocking-Menü ihres Mainboards.

Latency Killer Quelle: MSI MSI bestätigte, dass alle AM5-Mainboards des taiwanischen Herstellers das Feature, welches speziell für die CPUs der Serien Ryzen 9000 und Ryzen 9000X3D vorgesehen ist, erhalten werden. Spieler sollten die Support-Website von MSI im Auge behalten.

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Quelle: MSI via TechPowerUp

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Atlan2101 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Bladee
        Wahrscheinlich macht der Latenzy Killer nichts, wenn man schon per Hand was geändert hat?
        Die Werte haben sich ja verbessert von 68ns auf 58ns
      • Von Atlan2101 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Bladee
        Wahrscheinlich macht der Latenzy Killer nichts, wenn man schon per Hand was geändert hat?
        Die Werte haben sich ja verbessert von 68ns auf 58ns
      • Von Ripcord Volt-Modder(in)
        B650E-I von 73.5 ns auf 64.9 ns

        Timungs waren vorher schon angepasst und es hat sich nach der Aktivierung der neuen Funktion nichts geändert.
      • Von Schak28 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bladee
        Wahrscheinlich macht der Latenzy Killer nichts, wenn man schon per Hand was geändert hat?
        Wie ich schonmal erwähnt habe.
        Diese Funktion greift nicht in die RAM Timings ein.
        Sie sind gleich. Egal ob Hand angelegt oder nicht.
        Und trotzdem hat man beim Testen Weniger Latenz.
        Das ist keine RAM oc Funktion soviel ich gesehen hab.

        Es wird irgendwo anders eingegriffen.
        Was im Falle vom Asus bios ein einziges großes Chaos war.
        Hatte es auf nem X870E Hero und das Ding war mit der Funktion absolut unstabil.

        Edit:
        Es wird spekuliert das in den Memory Controller eingegriffen wurde um dieses Ergebnis zu erreichen.
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pitzah
        Soll Gigabyte mal was rein optimieren.
        Ich bekomme trotz optimierten 6000MT/s nur 67-68ns.
        Würde ich meinen 7800X3D wieder einbauen wäre mit den gleichen Einstellungen bei 61ns.
        64,7 ns mit optimierten 6000 (6000er Preset Lasch)

        TM5 stable...
      • Von Bladee
        Zitat von BxBender
        Das ist ein Widerspruch.

        Zitat von BxBender
        Du sagst doch selber, dass konservative Timings gefahren werden.
        Durch deren Absenkung werden doch nicht automatisch die neuen Werte instabil.
        Doch, denn jeder RAM Riegel ist individuell anders. Man kann nicht einfach einen Knopf drücken und die Timings pauschal senken. Sonst könnte man ja argumentieren, jeder RAM Riegel läuft auch mit CL-2. Also einfach von Cl30 auf CL28 setzen, wird laufen! Nein wird es nicht. Jede Änderung an Timings muss getestet werden auf instabilität. Ein Wunderknopf der irgend welche Latenzen senkt, kann nur eine Instabilität als Ergebnis haben. Sollte das allerdings so ein "AIDA Performance" Knopf sein, der nur beim Benchmark die Timings temporär senkt, dann ist das sehr zweifelhaft. Solche AIDA Performance Bios Einstellungen gibt es schon seit Jahren...

        Zitat von BxBender
        Es werden nur Teile der Reserve aufgebraucht und man begibt sich mehr ans Limit des individuellen Bauteils.
        Reserven sind dafür da, niemals das Limit zu erreichen. Sobald man den Puffer verkleinert, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze.

        Zitat von BxBender
        Und in der Regel ist es dann so, dass diese autmomatischen Anpsssungen trotzdem noch wieder konservativ genug sind, wo echte Übertakter dann für jeden einzelnen Wert nochmal so einiges rauskitzeln können.
        Was aber was ganz anderes ist als den XMP oder EXPO Knopf zu drücken. Diese Timings sind bereits vom Hersteller getestet und als save eingestuft.
        Zitat von BxBender
        Jedes gefertigte Bauteil unterliegt einer gewissen Serienstreuung, da werden absichtlich sehr geringe Werte angesetzt, damit man dann prozentual dies und das als Produkt ausliefern kann.
        Womit Du selber erkannt hast, das der "ein Knopf" übertakter nicht stabil sein kann.
        Zitat von BxBender
        Vor allem bei RAM-Riegeln ist das teilweise extrem.
        Ich fahre einen 3000er Riegel mit 3600er Werten, und auch da gibt es dann wieder Safe-Werte und höher, was man sich so aus dem Netz ziehen und einstellen kann.
        Auf meinem Zen3 System konnte ich durch reines aktivieren des PBO Modus, ohne auch nur irgend ein Timing zu ändern, den Rechner zum Absturz bringen unter Windows.

        cu
        Zitat von Atlan2101
        Ich hoffe das ist es was Du gemeint hast.
        Wahrscheinlich macht der Latenzy Killer nichts, wenn man schon per Hand was geändert hat?
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