Non-Z-OC-Feature bei Haswell: Microcode-Update soll Funktion unterbinden - Update: Microcode ausgeteilt, Update durch Windows möglich
Die französische Seite Hardware.fr berichtet, dass Intel vorhabe, ein Microcode-Update zu veröffentlichen, das die Funktion bei Mainboards ohne Z87-Chip unterbinden soll, Haswell-Prozessoren mit K-Suffix per Multiplikator übertakten zu können. Wie genau dieses Update aussehen soll, wird nicht gesagt.
Update vom 26.07.2013
Wie Heise berichtet, wäre es auch möglich, dass Intel das Microcode-Update durch Microsoft in Umlauf bringt, falls sich die Mainboard-Hersteller weigern sollten, dieses in das jeweilige BIOS einzubauen, so wie es einst Gigabyte getan hat. Wenn sich der Software-Hersteller bereit erklärt, den neuen Microcode in ein Windows-Update einzubauen, wäre es Nutzern nicht zu raten, dies zu umgehen, da die Updates häufig wichtige Probleme beziehungsweise Schwachstellen beheben.
Des Weiteren hat MSI offiziell ein Statement zum Non-Z Overclocking online gestellt, nachdem wir bereits angesprochen hatten, dass dieser Hersteller der einzige ist, welcher das besagte Feature noch nicht unterstützt. Demnach hatte man nie vor dies zu unterstützen, da man dafür keine Garantie geben konnte und "[sie] wussten, dass es wieder durch ein Microcode-Update beseitigt wird". Zugleich wird ausgesagt, dass ein solcher Microcode bereits von Intel ausgeteilt und schon bei sich selbst integriert worden sei. Den anderen Herstellern wird die Ausnutzung eines kurzsichtigen Marketings vorgeworfen.
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Originalartikel vom 22.07.2013
In den letzten zwei Wochen erweckten viele Mainboard-Hersteller mit einem Übertaktungs-Feature Aufsehen, das es den Nutzern ermöglichte, Intels Haswell-Prozessoren mit offenem Multiplikator auf Mainboards ohne Z87-Chip zu übertakten. Den Anfang machte Asrock und nannte es Non-Z-OC-Feature. Dem schlossen sich im Verlauf der letzten Tage auch Asus, Biostar, ECS sowie Gigabyte an. Lediglich MSI blieb als großer Mainboard-Hersteller außen vor. Außerdem soll es nur bei Biostar und ECS möglich gewesen beziehungsweise jetzt noch möglich sein, mit dem H81-Chip zu übertakten.
Als Folge dieses Features ist es möglich, mit einem BIOS-Update den freien Multiplikator einer Haswell-K-CPU zu nutzen und, falls notwendig, auch die nötigen Spannungen anzuheben. Bei den kleineren Chips, in Form von H87, B85 und H81, soll man lediglich den Ram-Takt und Baseclock nicht anheben können. Letzteres ist aber auch bei Z87-Mainboards bekanntlich ziemlich mühselig. Zugleich ist der maximale Ram-Takt von 800 MHz, was DDR3-1600 entspricht, für die meisten Nutzer völlig ausreichend.
Die französische Seite Hardware.fr will nun in Erfahrung gebracht haben, dass Intel plane, ein Update des Microcodes zu veröffentlichen, das die Funktion im BIOS wieder blockiert. Wie genau das geschehen soll, ist aber nicht gesagt worden. Wahrscheinlich wird Intel jedoch seine Partner "bitten", ein BIOS-Update mit dem neuen Microcode online zu stellen. Diese Vorgehensweise würde der von AMD ähneln, als der Chip-Hersteller 2009 ein Microcode-Update gebracht hat, um das Freischalten zusätzlicher Kerne bei Phenom-II-Prozessoren mit zwei respektive drei Kernen zu verhindern.
Offiziell hat Intel dies aber noch nicht verkündet, jedoch dürfte jedem klar sein, dass Intel ein Non-Z-OC-Feature grundsätzlich nicht gutheißen kann. Eigentlich sollte das Übertakten auch exklusiv für Z87-Mainboards möglich sein. Wenn Sie eine solche Kombination aus K-Haswell und Mainboard ohne Z87-Chip besitzen, sollten Sie jedenfalls am besten vorerst keine BIOS-Updates aufspielen, falls Sie diese Fähigkeit nicht verlieren wollen und ansonsten mit der aktuellen Version zufrieden sind. Falls genauere Informationen bekannt werden, werden wir Sie natürlich auf dem Laufenden halten.
Quelle: Hardware.fr


Microsoft hat andere Interessen an einer geschlossenen Firmware- siehe Secure Boot.
Ich glaub auch das die Mainboard Hersteller nicht grad gut zu sprechen sind auf Intel. Alles wandert in die CPU was früher das MB noch verrichten musste, BCLK OC funktioniert schon seit Sandy nicht mehr und nur Intel weiß was in Zukunft noch in die CPU wandern wird. Klar das denen die Argumente langsam ausgehen warum der Kunde sich meinetwegen ein ASUS Sabertooth, ein Gigabyte Sniper oder was weiß ich kaufen soll.
btt:
an ms´s stelle würd ich mir das gut überlegen, wenn da was schief geht ist aber der teufel los. wenn ms das macht sollten sie intel schon mal ein konto für die schadenersatzansprüche und strafen einrichten lassen.
Was wäre so schlimm an einer offenen, vollständig dokumentierten Hardware?
Ich denke nicht das irgendjemand ernsthaft ein Mainboard nachbauen würde oder das die Firmwares gängiger Boards irgendwelche großartig tollen Algorithmen enthalten und es wäre ein schönes Alleinstellungsmerkmal, sowohl für OC Mainboards als auch für sicherheitskritische Systeme.
Hab meinen FX8350 auf 5031MHZ stabil mit einer Simplen Corsair H80i Kühlung bei intel Bekäme ich für die Leistung nicht mal das passende Mainboard für einen Intel Prozessor....
Und dann noch sowas Besch(n)eidenes auch noch !! Dank Intel ist der Kunde kein König !! Aber ok ich gebe mein HART ERARBEITETES GELD LIEBER FIRMEN DIE DEN KUNDEN ACHTEN UND NICHT DEN AKTIONÄR : : :
respektable Leistung, sollten mal vergleichen, deine CPU gegen meine 4800er Haswell 4770k