MSI zeigt X99S SLI Plus: M.2 x4 und SATA-Express, offenbar kein USB 3.1
Über seine Facebook-Präsenz hat MSI ein Bild eines künftigen Mainboards mit Sockel 2011-3 publiziert, das vermutlich parallel zu Intels Haswell-E-Prozessoren erscheinen wird. Auch wenn man noch keine Spezifikationen nennt beziehungsweise nennen darf, lassen sich anhand des Bildes doch einige Rückschlüsse schließen.
Nachdem MSI auf der vergangenen Computex 2014 ein erstes X99-Mainboard der Öffentlichkeit präsentiert hat, folgt nun ein zweites in Form des X99S SLI Plus. Ein entsprechendes Bild wurde über Facebook veröffentlicht mit dem Hinweis, dass man "mehr erst zum Launch verraten" könne - vermutlich aufgrund Intels strengen Vorgaben. Allerdings gibt das Bild auch ohne explizite Angaben einige Informationen preis.
So sind die Massenspeicherstandards SATA-Express (unten rechts) sowie M.2 (zwischen den beiden mittleren PCI-Express-x16-Steckplätzen) mit an Bord. Letzterer kommt laut Aufdruck als x4-Version daher, ist also an vier Lanes angebunden. Da die Plattform seit jeher mit einer üppigeren Anbindung von PCI-Express-Lanes an die CPU ausgestattet wird, könnte der M.2-Steckplatz durchaus an die CPU mit 3.0-Bahnen angebunden sein. Ist dies der Fall, wäre eine Übertragungsgeschwindigkeit von 3.878 MB/s (nach Abzug der Overheads) möglich.
Was wir hingegen nicht auf dem X99S SLI Plus erkennen können, sind USB-Ports nach dem neuen 3.1-Standard. Zumindest der interne Header (rechts über den SATA-Ports) wird als USB 3.0 angegeben, womöglich werden Ports an der I/O-Blende über einen Zusatzcontroller mit USB 3.1 angebunden. Ein solcher Chip könnte auch zusätzliche PCI-Express-Lanes zur Verfügung stellen, immerhin wird die Platine explizit mit "SLI Plus" betitelt. Das würde derweil auch das Gerücht untermauern, dass der Core i7-5820K erstmals als "EN"-Variante mit 28 Lanes daherkommt und so alleine nur eine Grafikkarte mit 16 Lanes ansprechen könnte.

USB 3.1 - da wird die Geschwindigkeit von usb 3.0 kaum noch ausgenutzt.
Sata Express - gar nicht praktisch, zu breit, man hätte lieber komplett neuen Anschluss erfinden sollen, und Sata express SSDs sind nicht viel schneller und zu teuer wobei eine normale sata ssd ausreicht
Ich sehe aber auch einen Vorteil darin, es USB 3.1 zu nennen. USB ist im Mainstream zumindest als der "Ich kann da alles dran anschließen und mein Handy mit aufladen"-Port bekannt. Wenn USB 3.1 rauskommt wird es zwar den ein oder anderen geben, der da mit Gewalt USB 1/2/3-Stecker reinknüppelt, aber die meisten werden wohl sehen: "Oh, der Stecker hat sich geändert, okay, dann brauche ich eben neue Geräte." und haben damit ohne viel Fachwissen automatisch die Vorteile von USB 3.1. Hätte man den Anschluss "HyperSpeedSuperPlusPort 1" oder sowas genannt, dann würden sich doch die meisten einfach denken: "Kenn ich nicht. Brauch ich nicht."
...das hätte es leichter gemacht, den Normalnutzern zu erklären, dass da ein großer Unterschied besteht---denn darauf kommt bei USB 3 vs 3.1 wirklich niemand!
Ich sehe aber auch einen Vorteil darin, es USB 3.1 zu nennen. USB ist im Mainstream zumindest als der "Ich kann da alles dran anschließen und mein Handy mit aufladen"-Port bekannt. Wenn USB 3.1 rauskommt wird es zwar den ein oder anderen geben, der da mit Gewalt USB 1/2/3-Stecker reinknüppelt, aber die meisten werden wohl sehen: "Oh, der Stecker hat sich geändert, okay, dann brauche ich eben neue Geräte." und haben damit ohne viel Fachwissen automatisch die Vorteile von USB 3.1. Hätte man den Anschluss "HyperSpeedSuperPlusPort 1" oder sowas genannt, dann würden sich doch die meisten einfach denken: "Kenn ich nicht. Brauch ich nicht."
Ok, ist ein Argument! Der normal USB bleibt ja vorhanden, also so katastrophal kann es ja nicht werden