MSI X99A SLI: Wie M.2-SSD bei SLI-Betrieb anbinden? Leserbrief der Woche
Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.
PCGH-Leser Jan O. interessiert sich für das MSI X99A SLI und möchte zu seinem SLI-Gespann aus zwei Geforce GTX 1070 eine M.2-SSD verwenden. Was ist dabei zu beachten?
Der Leserbrief:
"In Ihrem Online-Test des MSI X99S SLI PLus haben Sie erwähnt, dass man den M.2-Slot wahlweise mit 4 Lanes von den PCI-Express-Anschlüssen oder über die SATA-Anschlüsse anbinden kann. Die Information konnte ich auch in dem dazugehörigen Handbuch finden.
Ich habe aber das Problem, dass meine Grafikkarte Gigabyte GTX 1070 Extreme Gaming eine Breite von 3 Steckplätzen aufweist und ich folglich auf dem MSI X99 SLI Plus zu wenig Platz habe, um meine Grafikkarten im SLI-Modus zu betreiben. Daher habe ich mir das Mainboard MSI X99A SLI ausgesucht, weil ich bei diesem Modell mehr Abstand habe, um meine zwei Grafikkarten im SLI-Modus zu betreiben.
Im Handbuch auf Seite 22 finde ich die Information, dass es wohl möglich ist, zu entscheiden, wie man den M.2-Slot anbinden möchte. Ich würde es definitiv bevorzugen, diesen Slot über die PCI-Express-Lanes anzubinden. Es ist aber leider nicht ersichtlich, welcher PCI-Express-Slot deaktiviert wird. Ich vermute, dass es der PCI_E5 ist.
Ich würde den Core i7-6850K verbauen, um die 40 Lanes zu haben und meine Grafikkarten mit vollen 16 Lanes zu betreiben."
Die Antwort von Torsten Vogel (Fachbereich Mainboards):
"Das MSI X99A SLI habe ich nicht getestet, daher stütze ich meine Analyse auf die Angaben im Handbuch. Demzufolge gibt es keine Überschneidung zwischen der M.2-Anbindung und den PCI-Express-Slots. Nur die CPU-Lanes #0 bis #31 scheinen für Erweiterungssteckplätze genutzt zu werden (×16/×16/×0 oder ×8/×16/×8). Es stehen bei Einsatz eines 40-Laners also acht weitere für den U.2- und den M.2-Port zur Verfügung. Schaltet man den M.2-Steckplatz in diesem Szenario auf ×2-2.0-Anbindung via PCH um, bleiben die frei werdenden 3.0-Lanes #36 bis #39 schlicht ungenutzt. Die flexible Anbindung wird auf dem X99A SLI nur genutzt, um auch mit 28-Lane-CPUs, bei denen #36 bis #39 deaktiviert sind, einen M.2-Betrieb zu ermöglichen (28-Lane-Käufer sollten daher lieber zum X99A Raider - Test in der PCGH-Ausgabe 10/2016 - greifen. Diesem fehlt der U.2-Port, dafür werden M.2-NVME-SSDs mit allen CPUs über die 3.0-Lanes #32 bis #35 angebunden)."
Leserbriefe können Sie an leserpost@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

Ich habe ja schon gesehen was sli wirklich bringt.Waren zwar damals nur mittelklasse Karte namens 6600 gt x2 aber trotzdem.So begeistert war das nun auch wieder nicht.Die VOrfreude war am größten und die entäuschung blieb.Ein paar einzelne details konnte mein bruder hochstellen und das war es auch schon.
So ähnlich wird es auch mit aktuellen sli sich verhalten.Das ist wirklich Geldverschwendung zumal man auch noch höhere Stromkosten dauerhaft hat.
Allerdings bringt Sli Probleme mit sich und wird auch schon nicht mehr von allen Spielen unterstützt.
...und damit die 1070er die 1080 Ti schlagen braucht man schon ein ausgesprochen gut optimiertes Spieleportfolio. (im Sinne von wirklich schlagen, also auch bei FrameTimeVariance)