Intel B760: MSI MAG B760 Tomahawk geleakt
Nachdem bereits ein Modell von Gigabyte mit B760-Chipsatz geleakt worden ist, sind nun erste Informationen und Bilder zu einem MSI-Modell verfügbar. Dabei handelt es sich um das MAG B760 Tomahawk, das ein ordentlich ausgestattetes Mittelklasse-Modell darstellen soll. Lesen Sie daher im Folgenden, warum Sie eventuell doch besser auf ein B660-Mainboard setzen sollten und was bereits zu MSIs Mainboard bekannt ist.
Intels Raptor-Lake-Prozessoren haben die hohe Performance von Alder Lake abermals gesteigert und abgesehen von der hohen Leistungsaufnahme unter Volllast gibt es nicht viele Kritikpunkte an den CPUs. Die genutzte Plattform ist weiterhin der Sockel 1700, der mit Raptor Lake sein End-of-Life-Stadium erreicht hat. AM5 dagegen ist gerade erst in den Markt gestartet und soll mehrere Jahre lange mit neuen Prozessoren versorgt werden. Intel hat, obwohl man für Raptor Lake auf den gleichen Sockel wie Alder Lake setzt, neue Chipsätze eingeführt.
Quelle: Videocardz
Geleaktes B760 Tomahawk von Videocardz
Die bisherigen 600er-Chipsätze werden durch die 700er-Reihe abgelöst, sind aber kompatibel zwischen den beiden CPU-Reihen. Bisher gibt es im Handel allerdings nur die teuren Z790-Platinen für den High-End-Bereich, während günstige Einsteigermodelle mit B760-Chipsatz offiziell zur CES 2023 vorgestellt werden sollen. Bisher gab es bereits Leaks zu einem Modell von Gigabyte und das Gerücht, dass die Preise im Vergleich zu B660 ansteigen sollen.
Vor allem vor dem Hintergrund des neuesten Leaks von Videocardz ist das besonders ärgerlich. Dabei wird das MSI MAG B760 Tomahawk WiFi DDR4 gezeigt, ein stabiles Mittelklassemodell mit ordentlicher Ausstattung. Den Leaks zufolge soll sich dabei im Vergleich zum Vorgängermodell mit B660 allerdings kaum etwas verändern. So scheinen die 12+1+1-phasige Spannungsversorgung, die Ausstattung an Erweiterungsslots sowie die restliche Ausstattung beinahe identisch zu sein.
Die einzigen Neuerungen könnten in einer Unterstützung von PCI-E 5.0 für den unteren x16-Slot und einen M.2-Slot liegen. In Ermangelung verfügbarer SSDs und der Platzierung als Mittelklasse-Mainboard ist das allerdings eine eingeschränkt nützliche Verbesserung. Dazu soll die DDR4-Version mit DDR4-5.333 schnellere Speichergeschwindigkeiten als das B660-Modell mit DDR4-4.800 unterstützen. Die offizielle Vorstellung von B760 wird mit den kleineren Prozessoren von Raptor Lake für Anfang nächsten Jahres erwartet. Je nach Preisgestaltung bleiben aber auch die B660-Varianten für Alder und Raptor Lake nach wie vor eine gute Option.
Quelle: Videocardz
