PCGH-Plus Label [PLUS] Vier Z790-Mainboards von Asrock, Asus, Gigabyte und MSI im Test

PCGH Plus: In der Alder-Lake-Generation setzte Intel mit dem Z690-PCH neue Maßstäbe. Passend zu Raptor Lake ist nun der Nachfolger Z790 erhältlich. Wir prüfen, ob dieser ähnliche Fortschritte wie die CPUs gemacht hat. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 01/2023.

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 Vier Z790-Mainboards von Asrock, Asus, Gigabyte und MSI im Test
Quelle: PC Games Hardware

Gutes noch besser?

Intels "Tick Tock"-Entwicklungsschema für CPUs wurde zwar vor Jahren offiziell beerdigt, die Mainstream-Plattformstrategie folgt aber weiter dem alten Muster: Die erste CPU-Generation führt einen neuen Sockel ein, die zweite übernimmt ihn unverändert und die dritte bringt seinen Nachfolger. Einher gehen jeweils neue I/O-Hubs (bei Intel Plattform Controller Hub, PCH genannt), sodass auch neue Mainboards verfügbar, aber nur im Falle der Sockelwechsel auch nötig sind. Die Refresh-Chips stehen dagegen vor der undankbaren Aufgabe, eine Plattform mit überschaubarer Restlebensdauer attraktiv zu halten. CPU-seitig gelingt dies Raptor Lake im Falle des Sockel 1700 unerwartet gut; die Core-i-13000-Prozessoren haben sich klar an die Spitze unserer Gaming-Charts gesetzt.

Z790: Wenig Neues

Der Z690-Nachfolge-PCH liefert deutlich weniger Argumente für Aufrüster: Die technische I/O-Hub-Entwicklung läuft eher gemächlich ab und auf echte Neuvorstellungen folgen meist jahrelang Variationen des gleichen oder kaum geänderten Siliziums. Beim Z790 können die Mainboard-Hersteller dank Pinkompatibilität sogar das Platinen-Layout der Vorgänger übernehmen; bei manchen Modellen wurde eher das Design denn die Ausstattung aktualisiert.

Selbige tritt, auch im Vergleich zu AMDs neuem X670E, gefühlt auf der Stelle, denn erst letztes Jahr brachte der Z690 die größte Konzentration von PCH-Neuerungen seit dem Z170. Der Z790 begnügt sich nun mit PCI-E-4.0-Geschwindigkeit an acht bisherigen-3.0-Lanes für sowie der Freigabe von "bis zu" fünf statt bislang vier USB-3.2-Ports. Letzteres ist ein reines Checklisten-Feature, denn weiterhin werden alle USB-3.x-Ports aus insgesamt zehn USB-"High Speed I/O"-Ports (HSIO) gespeist, von denen ein -3.2-Anschluss gleich zwei erfordert. Damit Datenleitungen für USB-3.1-Typ-A-Ports übrig bleiben, begnügen sich daher alle Z690- und Z790-Mainboards mit zwei bis drei USB-3.2-Typ-C.

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Folgende Produkte finden Sie im Test: 

  • Asrock Z790 Pro RS
  • Asus ROG Strix Z790-E Gaming WiFi
  • Gigabyte Z790 Aorus Master
  • MSI MPG Z790 Carbon WiFi
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