Interner Wettbewerb bei Intel: B760-Boards werden teurer als B660-Boards [Gerücht]

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Mainboards mit Intels B760-Chipsatz sollen einen Preisanstieg um 10 Prozent gegenüber dem Vorgänger der 600er-Serie erhalten. 
Quelle: Asus

Laut Informationen der chinesischen Webseite ITHome werden die Mainboards mit Intels B760-Chipsatz, die Anfang Januar auf den Markt kommen, einen Preisanstieg um 10 Prozent gegenüber dem Vorgänger der 600er-Serie erhalten. Die Funktionalität ändert sich dabei nur geringfügig und Raptor-Lake-Kompatibilität ist weiterhin mit B660 gegeben.

Zur CES 2023 direkt zum Jahreswechsel wird derweil die Vorstellung aller weiteren Intel-CPUs der neuen 13. Generation erwartet. Das sind hauptsächlich jene ohne offenen Multiplikator sowie einer Leistungsaufnahme von 65 W. Zeitgleich wird auch die Versorgung mit Intels neuer 700er-Chipsatzserie fortgeführt und mit B760-Mainboards die Mittelklasse in den Handel gebracht.

Diese Boards sollen jetzt nach Informationen aus China, genauer gesagt von der Webseite ITHome, mit einem Preisaufschlag von 10 Prozent gegenüber den B660-Vorgängern auf den Markt kommen. Damit wird der Plattformwechsel um 10 Prozent teurer, sofern man denn diesen vollziehen will, denn Intels 600er-Serie bietet noch immer Kompatibilität für CPUs der 13. Generation. So könnte es zu einem Wettbewerb in Intels eigenen Reihen kommen.

B760 vs. B660 - Lohnt sich der Umstieg?

Konkrete Informationen zu Intels B760 lassen noch auf sich warten. Klar ist aber jetzt schon, dass der Funktionsumfang weitestgehend unverändert im Vergleich zum B660 bleibt. Die maximale Anzahl der PCI-E-Lanes wird bei 14 bleiben, nur die Aufteilung auf PCI-Express 3.0 und 4.0 ändert sich zugunsten des Letzteren: Aus acht PCI-Express-3.0-Lanes werden vier und aus sechs PCI-Express-4.0-Lanes werden hingegen zehn. Somit werden B760-Mainboards in der Lage sein, mehr PCI-E-4.0-fähige-Hardware zu betreiben, ohne solche Geräte bleibt die Menge an Konnektivität aber auf B660-Niveau beschränkt.

Wie Tom's Hardware anmerkt, könnte der höhere Preis für B760 schwer für potenzielle Kunden zu rechtfertigen sein, da die 4.0-Fähigkeiten des Chipsatzes nur selten für Systeme relevant seien, auf die Intels B-Serie abziele, darunter günstige Gaming-PCs oder Workstations. Positiv für B760 zu vermerken wäre die Raptor-Lake-Unterstützung mit eingebautem BIOS ab Werk, insofern dies Teil der Ausstattung sein wird.

Passen dazu: Intel B760: Gigabyte B760 Aorus Elite AX DDR4 gesichtet

Auch könnten Mainboard-Hersteller an den Funktionalitäten der B760-Modelle schrauben, um sie damit gegenüber den B660-Modellen hervorzuheben und dem eigenen Umsatz nicht zu schaden, etwa in den Bereichen Power Delivery, Audio oder I/O. Im Endeffekt wird sich zeigen, in welchem Ausmaß Kunden zu den potenziell teureren B760-Boards greifen werden oder aber dank weiterhin gegebener Kompatibilität für Raptor-Lake-CPUs bei B660-Boards bleiben.

Quelle: ITHome via Tom's Hardware

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Was Intel braucht, wären kleine CPUs mit wenig P-Kernen und vielen E-Kernen, die ab Werk schnell genug für alles Mögliche sind. Dann würde auch ein B660 genügen. Aber wenn ich Leistung will und eh schon mindestens in den 13600K investieren "muss", dann machen die paar Euro für das Z-Board den Bock auch nicht mehr fett
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Was Intel braucht, wären kleine CPUs mit wenig P-Kernen und vielen E-Kernen, die ab Werk schnell genug für alles Mögliche sind. Dann würde auch ein B660 genügen. Aber wenn ich Leistung will und eh schon mindestens in den 13600K investieren "muss", dann machen die paar Euro für das Z-Board den Bock auch nicht mehr fett
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        10 Prozent wäre ja fast schon okay respektive entspräche "nur" der Inflation. Zx90 ist eher um 20-30 Prozent gestiegen. Aber das Grundproblem war schon beim B660: Für wirklich günstige Rechner zu teuer, mit mehr PCI-E und USB 3.2 als nötig. Für High-End-Mainboards deutlich zu wenig USB insgesamt und Zusatzchips treiben den Preis, verkomplizieren das Routing. Für zahlungsfreudige Tuner, die ein teures Board mit magererer Ausstattung akzeptieren, ungeeignet da OC-gesperrt.

        Wenn in der kommenden Generation nicht vermehrt die BCLK-OC-Option von Strix B660-G und B660-F aufgegriffen wird, sehe ich erneut keine echte Zielgruppe, auch wenn sich diesmal dank der guten CPU-Preise mehr zu einem Kauf durchringen dürften. (ADL war im Budget-Kampf gegen Zen 3 schlicht zu teuer, sodass der Fokus allemein auf Z lag, bei RPL vs. Zen 4 sieht es eher umgekehrt aus.) Was Intel wirklich braucht, ist ein P740!
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