Gigabyte GA-AB350N-Gaming Wifi: Erstes Mini-ITX-Mainboard mit B350 [Preis-Update]

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Gigabyte GA-AB350N-Gaming Wifi: Erstes Mini-ITX-Mainboard mit B350 (8)
Quelle: PC Games Hardware

Gigabyte hat das GA-AB350N-Gaming Wifi offiziell veröffentlicht, schweigt sich über den Liefertermin und Preis aber noch aus. Es handelt sich um das erste Mini-ITX-Mainboard mit AMDs Sockel AM4, das mit dem günstigeren B350-Chipsatz daherkommt. Gigabytes Layout mit den Anschlüssen und der ATX24-Stromversorgung oben ist außergewöhnlich.

Update vom 10.07.17:

Seit ein paar Tagen listet mit Cyberport der erste Händler das Gigabyte GA-AB350N-Gaming Wifi. Beim Vorbestellerpreis von 300 Euro handelt es sich allerdings noch um einen Platzhalter. Der große US-amerikanische Shop Newegg ruft für das Mini-ITX-Mainboard 115 US-Dollar auf und hat bereits mit der Auslieferung begonnen - vielen Dank PCGHX-Mitglied Ricobandito für den Hinweis. Umgerechnet inklusive 19-prozentiger Mehrwertsteuer entspricht das rund 120 Euro. Hierzulande sollte das GA-AB350N-Gaming Wifi zeitnah aufschlagen.


Originalartikel vom 30.06.17:

Nachdem Gigabyte das GA-AB350N-Gaming Wifi bereits auf der Computex 2017 gezeigt hatte, findet laut einer Pressemitteilung jetzt die offizielle Veröffentlichung statt. Interessenten müssen sich allerdings noch gedulden, denn im PCGH-Preisvergleich wird das Mini-ITX-Mainboard mit AMDs AM4-Sockel noch nicht gelistet. Die Pressemitteilung nennt weder einen Liefertermin noch eine Preisempfehlung.

Sollte Gigabyte die Platine zeitnah ausliefern können, handelt es sich um das erste Mini-ITX-Modell, das mit dem günstigeren B350- statt X370-Chipsatz daherkommt. Letzterer hat in dem kleinen Formfaktor kaum eine Daseinsberechtigung, da die zusätzlichen Anschlüsse nicht nach außen geführt werden. Weil der B350 bereits das Übertakten per Multiplikator unterstützt, können Nutzer Geld sparen. Das GA-AB350N-Gaming Wifi führt die zwei USB-3.1-Anschlüsse am I/O-Panel mit zwei Typ-A-Buchsen aus. Dazu gesellen sich 4 × USB 3.0 und 2 × USB 2.0 nebst Audio-Anschlüssen, Realtek-Ethernet und PS/2. Das Mainboard ist mit je einem Displayport- und HDMI-Anschluss auf den Einsatz von APUs vorbereitet. Die M.2-E-Key-WLAN-Karte stammt von Intel und unterstützt den 802.11ac-Standard sowie Bluetooth 4.2. Ein M.2-M-Key-Steckplatz für NVMe-SSDs befindet sich auf der Rückseite.

Das GA-AB350N-Gaming Wifi erbt das Layout von Gigabytes FM2+-Mini-ITX-Mainboards, das verglichen mit anderen Herstellern außergewöhnlich ist. Der Chipsatz, vier SATA-6Gbit/s-Anschlüsse, USB- sowie Power-Stecker befinden sich oben statt rechts beziehungsweise unten. Die Spannungswandler und der achtpolige EPS-Stecker kommen links unter. Dadurch können die beiden RAM-Bänke ganz nach rechts zwischen die Bohrungen wandern, was wiederum den Platz zum AM4-Sockel vergrößert. Nachteil: Der Sockel sitzt etwas tiefer, was die Kühlerkompatibilität von Turmmodellen bei einer eingebauten Erweiterungs- oder Grafikkarte verringern kann. Gigabyte betont die größere Kompatibilität zu Top-Down-Kühlern.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Es gibt bislang kein einziges B350-Mainboard, dass sechs SATA-Ports über den I/O-Hub realisiert – "warum" kann ich dir aber auch nicht sagen. (Und AMD kann oder will es mir nicht verraten.) Möglicherweise bessert sich die Lage also, wenn X370-ITX-Mainboards mit eigenem PCB-Design erscheinen; das bislang einzige verfügbare nutzt die unveränderte Platine eines B350-Modells. Für den Sockel 1151 gibt es aber eine Handvoll ITX-Mainboards mit sechs SATA-Anschlüssen: Intel Sockel 1151 im Preisvergleich
        Ich kann es auch nicht verstehen, dabei würde sich Ryzen mit den 6c und 8c CPUs ja perfekt anbieten. Selbst bei FM2+ gibt es aktuell noch ein Board mit 6x SATA. Die 1151er Boards habe ich mittlerweile auch entdeckt. Aber der Wechsel von Broadwell auf Kaby Lake 65W lohnt nicht wirklich.
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Es gibt bislang kein einziges B350-Mainboard, dass sechs SATA-Ports über den I/O-Hub realisiert – "warum" kann ich dir aber auch nicht sagen. (Und AMD kann oder will es mir nicht verraten.) Möglicherweise bessert sich die Lage also, wenn X370-ITX-Mainboards mit eigenem PCB-Design erscheinen; das bislang einzige verfügbare nutzt die unveränderte Platine eines B350-Modells. Für den Sockel 1151 gibt es aber eine Handvoll ITX-Mainboards mit sechs SATA-Anschlüssen: Intel Sockel 1151 im Preisvergleich
        Ich kann es auch nicht verstehen, dabei würde sich Ryzen mit den 6c und 8c CPUs ja perfekt anbieten. Selbst bei FM2+ gibt es aktuell noch ein Board mit 6x SATA. Die 1151er Boards habe ich mittlerweile auch entdeckt. Aber der Wechsel von Broadwell auf Kaby Lake 65W lohnt nicht wirklich.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Noctua
        Ja und? Daher fallen die ganzen kleinen Boards mit nur 4x SATA ja raus. Wenn ich bei meinem bestehenden HomeServersystem die Platten tauschen müsste, weil das Board nur noch 4x SATA hat, bin ich bei ~700+ Euro dabei um mind. 4x 5TB zu kaufen. Früher (H67, H77, H87, H97) ging es doch auch mit 6x SATA. Warum also heute nicht mehr? Und warum soll ich auf ein µATX setzen, wenn es M-ITX in einem kleinen Gehäuse auch tut?
        Es gibt bislang kein einziges B350-Mainboard, dass sechs SATA-Ports über den I/O-Hub realisiert – "warum" kann ich dir aber auch nicht sagen. (Und AMD kann oder will es mir nicht verraten.) Möglicherweise bessert sich die Lage also, wenn X370-ITX-Mainboards mit eigenem PCB-Design erscheinen; das bislang einzige verfügbare nutzt die unveränderte Platine eines B350-Modells. Für den Sockel 1151 gibt es aber eine Handvoll ITX-Mainboards mit sechs SATA-Anschlüssen: Intel Sockel 1151 im Preisvergleich
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        Es gab auch hier im Forum schon jemanden wo der externe Raidcontroller ganz miese Übertragungsraten geliefert hatte und nachdem dieser defekt war, hat er keinen passenden als Ersatz bekommen. Ich finde auf die schnelle aber das Tagebuch nicht.
      • Von bastian123f BIOS-Overclocker(in)
        Ich hatte früher ein System mit billigen Controllern. War ziemlich gut und hatte auch keine Probleme, auch als einer ausgefallen ist und ich den problemlos tauschen konnte.
        Aber es stimmt auf jeden Fall. Mit einem guten Raid-Controller können die nicht mithalten und sind teilweise ein bischen Spielzeug. Am besten wäre schon 6 Ports, aber ich denke solche Boards werden in nächster Zeit nicht auftauchen.
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bastian123f
        Vielleicht dann mit einem Raid-Controller? Die gibt es schon sau billig zu kaufen und taugen auch was. Es kommt auch drauf an, ob man ein Raid-Verbund über die Hardware machen möchte, oder über Software, wie zum Beispiel Windows oder Linux. Hab auch nen, naja nennen wir es "Homeserver", mit zwei Raid-Controller und 12 Platten drin.
        Naja, die billig-Raidcontroller taugen nicht viel und wenn einer kaputt geht, ist auch nicht sicher ob es noch kompatiblen Ersatz gibt. Die Raidsysteme der Intel-PCH konnte ich von verschiedenen Boards & Generationen problemlos mit Umziehen. Zudem hat Ryzen keine iGPU, so dass ich für die Installation & evtl. mal nötige Wartungsarbeiten eine GPU einstecken (oder mir wieder eine andere Lösung suchen) muss.
        Und warum muss ich mir wieder extra Hardware kaufen, wenn es so einfach wäre 6x SATA auch auf M-ITX zu verbauen. Aber nein, hauptsache RGB-LED, Anschlussverkleidung usw.
        Mein aktuelles Gigabyte GA-H97N-WIFI bietet genug Ausstattung ohne großartige Spielereien. Leider ist da mit einem Broadwell schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Bei So1151 gibt es immerhin 9 Boards in der Auswahl, aber auch nur max 4c-CPUs.
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