EVGA Z390 Dark: Zweitteuerstes LGA-1151-Mainboard für 500 US-Dollar
EVGA hat sein erstes Z390-Mainboard veröffentlicht, so zumindest in den USA. Das Z390 Dark soll sich explizit an ambitionierte Übertakter richten und damit zum Beispiel Asus' ROG Maximus XI Apex Konkurrenz machen. Der Spaß ist allerdings nicht gerade günstig: Mit einem Preisschild von 500 US-Dollar handelt es sich um das zweitteuerste Z390-Mainboard.
EVGA hat das Z390 Dark als hauseigenes Mainboard-Flaggschiff für Intels Coffee-Lake-S-Prozessoren (inklusive Refresh) schon vor einigen Monaten gezeigt. Seitdem geisterte die Platine immer mal wieder durch das Marketing, unter anderem mit OC-Rekorden zusammen mit dem Core i9-9900K, war bislang aber nicht öffentlich verfügbar. Das hat sich zumindest in den USA jüngst geändert, wie EVGA im Rahmen einer Pressemitteilung verkündete.
Das Z390 Dark kostet 500 US-Dollar
Der Hersteller listet das Z390 Dark in seinem hauseigenen Shop für 500 US-Dollar. Umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer entspricht das rund 515 Euro. Einzig Gigabytes Z390 Aorus Xtreme ist mit rund 550 Euro teurer. MSIs Topmodell, das MEG Z390 Godlike, ist ab 505 Euro erhältlich, Asus' ROG Maximus XI Formula ab 465 Euro. Das Z390 Dark ist allerdings explizit an Übertakter gerichtet und konkurriert folglich eher mit dem ROG Maximus XI Apex, das vereinzelt ab 380 Euro gelistet wird.
Passend zum Thema: EVGA Z390 Dark mit Core i9-9900K: OC-Rekord im Cinebench R15 mit 7,0 GHz
Das Z390 Dark kommt mit einer laut EVGA besonders starken Spannungswandlung daher. Um die Signalführung des DDR4-RAMs zu verbessern, sind trotz ATX-Ausmaße lediglich zwei Arbeitsspeicherbänke vorhanden. Außergewöhnlich ist die Drehung des CPU-Sockels um 90 Grad, sodass die RAM-Bänke oben sitzen, die Spannungswandler links und über dem oberen PCI-Express-x16-Steckplatz sowie die CPU-Stromanschlüsse rechts neben dem ATX-Stecker. Das soll den Luftstrom über die Komponenten und durch die Spannungswandlerkühler verbessern. Übrigens: LEDs gibt es nur zum Anzeigen von Informationen. RGB-Lichter gibt es keine.

Wenn ich die liebevollen Kühlkörper sehe, lacht mein Herz.
Das stimmt schon, Mainboards mit nur zwei RAM-Slots haben oft (minimal) bessere Benchmarkwerte beim RAM.
Gab diesbezüglich auch irgendwann mal einen Test von der Redaktion mit µATX vs. ATX-Mainboards. (die meistens nur zwei RAM-Slots haben)
Würde daher Nutzer solcher MoBos wie die im beitrag anders nennen; Übertakter ist viel ungenau.
Eher das 3 Teuerste
Nr1
ASUS ROG Maximus XI Extreme, Intel Z390 Mainboard - So…
Nr2
Das Gigabyte Extreme
Nr3
EVGA
Aber mit dem Gigabyte Z390 Aorus Master kann man nicht viel falsch machen für ~ 290€
Mit Langlebigkeit muss es auch nichts zu tun haben.
Mein 6700K musste für 4,5 Ghz 1,256v mit einem 128 Euro teuerem MSI Board anliegen haben. Damit konnte ich keine 4,7 Ghz fahren da ich hiermit schon so viel Spannung haben musste das meine Temperaturen mit knapp über 75°C Grenzwertig waren. An 4,8 Ghz war da noch nicht mal mehr zu denken. Paar Monate später kaufte ich mir das Asrock Z170 Formular OC was auch oft für OC zu der Zeit empfohlen wurde. Das Board hat mich zwar 278 Euro gekostet war aber auch sein Geld Wert. Denn damit musste ich nun für den selben Takt nur noch 1,200v haben und die 4,7 Ghz waren nun auch problemlos möglich. Zwar waren die 4,8 GHz mit 1,400v Grenzwertig aber für Benchmark gut nutzbar.
Zudem sind im Uefi dann auch Optionen mit dabei womit sich OC noch etwas besser optimieren lässt.
Die Spannungswandler können auch schneller reagieren und so auch ihren Teil zur benötigten Spannung am ende mit ausmachen.
Natürlich können die Spannungswandler auch besser gekühlt sein.
Es ist halt nicht so das OC mit günstigere Boards nicht möglich ist, aber wie sagt man immer so schön... auch Kleinvieh macht Misst, daher kommt es am ende auch aufs Ganze mit an.