Core Ultra 400: Nova Lake soll trotz LGA 1954 mit alten Kühlern kompatibel bleiben

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Core Ultra 400: Nova Lake soll trotz LGA 1954 mit alten Kühlern kompatibel bleiben
Quelle: Intel

Angeblich wird Intels neuer Sockel LGA 1954, der erstmals bei Nova Lake / Core Ultra 400 zum Einsatz kommen soll, zu bisherigen Kühlern kompatibel bleiben. Dafür sprechen zumindest die geleakten Abmessungen.

Im Herbst dürfte Intel zwar wieder "neue" Desktop-Prozessoren auf den Markt bringen, vermutlich wird es sich bei den kommenden Modellen vom Typ Core Ultra 300 aber nur um einen Refresh der aktuellen Arrow-Lake-Generation handeln. Für einen größeren Leistungssprung muss man sich hingegen bis 2026 gedulden: Dann soll das Unternehmen die neue Generation Nova Lake von der Leine lassen - voraussichtlich als Core Ultra 400. Spieler mit aktueller Intel-Plattform müssen sich dafür aber auf einen Wechsel einstellen. Denn angeblich kommt mit Nova Lake auch ein neuer Sockel: Der LGA 1954 soll den LGA 1851 ablösen.

Die Abmessungen bleiben

Immerhin: Laut einem Redakteur der chinesischen Website IT Home, der auf X als @RubyRapids aktiv ist, werden wohl zumindest die CPU-Kühler zwischen den Generationen kompatibel bleiben. Diese Behauptung begründet er mit einem Screenshot, der wohl aus einer Lieferdatenbank stammt. In diesem wird ein PCB-Tester mit dem neuen Sockel LGA 1954 erwähnt, der angeblich 45 × 37,5 mm groß ist. Das entspricht exakt der Größe des Vorgängers und spricht damit dafür, dass tatsächlich keine neuen Montagekits notwendig werden. Vollständig ausschließen lässt sich das damit aber noch nicht - theoretisch wäre noch ein kleiner Höhenunterschied denkbar.

Laut einem Screenshot von @RubyRapids bleiben die Abmessungen beim Sockel LGA 1954 identisch. Quelle: RubyRapids @ X Laut einem Screenshot von @RubyRapids bleiben die Abmessungen beim Sockel LGA 1954 identisch. Durch den von Intel inzwischen genutzten Chiplet-Ansatz ist zudem nicht auszuschließen, dass der Hotspot mit Nova Lake / Core Ultra 400 an eine andere Position wandert. Dann wären angepasste Montagekits zwar nicht zwingend notwendig, sie könnten aber womöglich die CPU-Temperatur absenken.

Auch spannend: Intel LGA9324: Riesen-Sockel mit 9.324 Pins für 700-Watt-Xeon

Viele weitere Details liefert der veröffentlichte Screenshot leider nicht. Dort sind lediglich noch ein eindeutiger Verweis auf Nova Lake und eine Angabe zum Abstand der Kontaktpins zu finden. Dieser liegt demnach bei 0,8 mm und damit exakt demselben Wert des Vorgängersockels LGA 1851. Die zusätzlichen Pins wird Intel beim LGA 1951 also durch das Auffüllen von Freiflächen unterbringen. Rückschlüsse auf die Core-Ultra-400-Prozessoren ermöglicht das aber bedauerlicherweise nicht. Hier ist es für genauere Gerüchte wohl noch zu früh.

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Quelle: RubyRapids @ X via Videocardz

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrWan PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von K2MFR
        Geht ja nicht immer um das Aufrüsten, denn es kann ja auch passieren, dass dir nach 2-3 Jahren (Also wenn Garantie und Gewährleistung vorbei sind), dir plötzlich die CPU kaputt geht (Schnelle alterung kennen wir ja von Intel).
        Dann hat man 3 Möglichkeiten:

        1. Die gleiche CPU kaufen und dabei hoffen, dass die EOL noch nicht erreicht wurde (sonst wird es Teuer).

        2. Eine gebrauchte CPU kaufen, was ein gewisses Risiko birgt.

        3. Eine neue CPU und neues Mainboard holen, was mit den heutigen Mainboardpreisen auch wieder äußerst schnell steigen kann.

        Es geht nicht immer um das Aufrüsten, sondern auch um den Support der Plattform.
        Natürlich geht es bei dem Thema bzw. diesen Diskussionen letztlich um die Supportdauer einer Plattform. Ich wollte jetzt nur nicht eine vollständige Pro-Contra-Liste abarbeiten zu dem Thema.

        Aber zu deinem Beispiel: Das sind natürlich valide Punkte, keine Frage. Allerdings sollte tatsächlich nach 2-3 Jahren ein Defekt eintreten, hätte man in der Regel noch Herstellergarantie auf seine bestehende CPU (boxed 3 Jahre) oder auch Mainboard (sofern man einen Mainboard-Hersteller wählt, dessen Garantielaufzeit nicht bereits ab Produktionsdatum beginnt *MSI* *hust*). Komplettsysteme manchmal gar länger. Sollte man im anderen Fall außerhalb der Garantie (also meist bei einer Nutzungsdauer von über 3 Jahren) wirklich absolut keinen preiswerten Ersatz erwerben können, ist es je nach persönlicher Situation möglicherweise sogar "attraktiver" dann direkt eine neue, modernere und schnellere Plattform anzuschaffen, statt eine einzelne veraltete Komponente nachzukaufen. Aber ja, das kann heutzutage leider schnell teuer werden. Da gebe ich dir recht.

        Aber völlig unabhängig davon sollte das, was möglicherweise in 2-3 Jahren passieren könnte, für niemanden den Grund darstellen, im Jetzt das für sich falsche bzw. unpassende Produkt zu erwerben. Es gibt Szenarien, da macht auch heute ein Intel-System (oder auch ein Apple-Gerät) einfach mehr Sinn. Auch ich selbst hätte mich aktuell nicht für AM5 (9950X3D) entschieden, wenn ich nur ein Gerät zuhause haben könnte.

        Mir geht es auch gar nicht darum, Intels Sockelpolitik zu verteidigen. Ich habe sie in der Vergangenheit schon oft kritisiert. Ich möchte nur aufzeigen, dass man das Thema nicht ganz so Schwarz/Weiß betrachten kann. Wie so oft gibt es Vor- und Nachteile und manches ist nicht für jeden relevant.

        Ich finde AMDs Bemühungen ihre Sockel länger am Leben zu erhalten gut. Würde mir aber wünschen, dass sie die Plattform dann dabei aber auch konsequenter modernisieren als dies bei den 800er-Chipsätzen der Fall war.
      • Von MrWan PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von K2MFR
        Geht ja nicht immer um das Aufrüsten, denn es kann ja auch passieren, dass dir nach 2-3 Jahren (Also wenn Garantie und Gewährleistung vorbei sind), dir plötzlich die CPU kaputt geht (Schnelle alterung kennen wir ja von Intel).
        Dann hat man 3 Möglichkeiten:

        1. Die gleiche CPU kaufen und dabei hoffen, dass die EOL noch nicht erreicht wurde (sonst wird es Teuer).

        2. Eine gebrauchte CPU kaufen, was ein gewisses Risiko birgt.

        3. Eine neue CPU und neues Mainboard holen, was mit den heutigen Mainboardpreisen auch wieder äußerst schnell steigen kann.

        Es geht nicht immer um das Aufrüsten, sondern auch um den Support der Plattform.
        Natürlich geht es bei dem Thema bzw. diesen Diskussionen letztlich um die Supportdauer einer Plattform. Ich wollte jetzt nur nicht eine vollständige Pro-Contra-Liste abarbeiten zu dem Thema.

        Aber zu deinem Beispiel: Das sind natürlich valide Punkte, keine Frage. Allerdings sollte tatsächlich nach 2-3 Jahren ein Defekt eintreten, hätte man in der Regel noch Herstellergarantie auf seine bestehende CPU (boxed 3 Jahre) oder auch Mainboard (sofern man einen Mainboard-Hersteller wählt, dessen Garantielaufzeit nicht bereits ab Produktionsdatum beginnt *MSI* *hust*). Komplettsysteme manchmal gar länger. Sollte man im anderen Fall außerhalb der Garantie (also meist bei einer Nutzungsdauer von über 3 Jahren) wirklich absolut keinen preiswerten Ersatz erwerben können, ist es je nach persönlicher Situation möglicherweise sogar "attraktiver" dann direkt eine neue, modernere und schnellere Plattform anzuschaffen, statt eine einzelne veraltete Komponente nachzukaufen. Aber ja, das kann heutzutage leider schnell teuer werden. Da gebe ich dir recht.

        Aber völlig unabhängig davon sollte das, was möglicherweise in 2-3 Jahren passieren könnte, für niemanden den Grund darstellen, im Jetzt das für sich falsche bzw. unpassende Produkt zu erwerben. Es gibt Szenarien, da macht auch heute ein Intel-System (oder auch ein Apple-Gerät) einfach mehr Sinn. Auch ich selbst hätte mich aktuell nicht für AM5 (9950X3D) entschieden, wenn ich nur ein Gerät zuhause haben könnte.

        Mir geht es auch gar nicht darum, Intels Sockelpolitik zu verteidigen. Ich habe sie in der Vergangenheit schon oft kritisiert. Ich möchte nur aufzeigen, dass man das Thema nicht ganz so Schwarz/Weiß betrachten kann. Wie so oft gibt es Vor- und Nachteile und manches ist nicht für jeden relevant.

        Ich finde AMDs Bemühungen ihre Sockel länger am Leben zu erhalten gut. Würde mir aber wünschen, dass sie die Plattform dann dabei aber auch konsequenter modernisieren als dies bei den 800er-Chipsätzen der Fall war.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Das Problem ist, dass man nicht alle Einschränkungen immer anhand der blanken Specs erkennt.

        Beispiel: Obwohl es rein von den Spezifikationen her keinen erkennbaren Grund dafür gibt laufen M.2 SSDs auf AMD Systemen generell langsamer als auf Intel-Systemen (Richie hat das vor kurzem hier nochmal beschrieben) und selbst AMD weiß nicht warum - oder weiß es aber wills nicht verraten. Und da reden wir nicht von ein bisschen und egal sondern teilweise von 60% Unterschied!

        Leider sind die tatsächlichen Praxiserfahrungen weit komplizierter als die technischen Daten und auch nicht immer durchschaubar (das gilt natürlich für beide Hersteller).
        Ja, wiederum gibts berichte, dass die aktuellen Core Ultras hier teilweise stark auslassen... es ist echt nicht einfach zu durchschauen als Kunde.
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        bzw hier dasselbe in grün https://www.technetbooks....
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        Auch ist nicht immer sofort ersichtlich in welcher Konfiguration sich die GPU nun Lanes shared.
        Hab nun ein Board um über 300€ genommen und dennoch ab der 2. Platte wird geshared, SATA Ports sind auch nur 2 da, dafür USB4.
        Will man alles gleichzeitig haben greift man bei AM5 mal schnell tief in die Taschen.
        Hier ist Intel insgeseamt übersichtlicher aufgestellt und wie mir scheint auch besser was Lanesharing und Co betrifft, bin aber kein Experte.

        Dinge wie tatsächlich erreichte Geschwindigkeiten von SSDs und USB Ports sind halt inzwischen so nebensächlich geworden, dass sie oft nicht mitgetestet werden
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von HardWareFresser87
        Mein Mainboard weist keine Einschränkungen bei den PCIe-Lanes auf und verfügt über alle aktuellen Schnittstellen.
        Das Problem ist, dass man nicht alle Einschränkungen immer anhand der blanken Specs erkennt.

        Beispiel: Obwohl es rein von den Spezifikationen her keinen erkennbaren Grund dafür gibt laufen M.2 SSDs auf AMD Systemen generell langsamer als auf Intel-Systemen (Richie hat das vor kurzem hier nochmal beschrieben) und selbst AMD weiß nicht warum - oder weiß es aber wills nicht verraten. Und da reden wir nicht von ein bisschen und egal sondern teilweise von 60% Unterschied!

        Leider sind die tatsächlichen Praxiserfahrungen weit komplizierter als die technischen Daten und auch nicht immer durchschaubar (das gilt natürlich für beide Hersteller).
      • Von Hatuja Software-Overclocker(in)
        Zitat von HardWareFresser87

        Mein Mainboard weist keine Einschränkungen bei den PCIe-Lanes auf und verfügt über alle aktuellen Schnittstellen.

        LG
        Nun, Intel hat bei PCIe die Nase vorn. Vor allem, was die Lanes über den PCH angeht: Doppelt so schnelle Anbindung zur CPU und bis zu 19 Freie Lanes direkt an den PCH angebunden.
        Bei AMD gibts nur max. 12 Freie Lanes und es sind zwei PCHs kaskadiert. Die Daten des zweiten PCH müssen also erst durch den ersten... wft!

        Außerdem geht es dir ja darum, dass der Sockel lange genutzt werden soll.
        Wenn du also eine aktuelle AM5-Plattfor hast, ist die ja auch noch "jung" und hat natürlich die aktuellen Features.
        Wie sieht das aber im 4,5 oder 6 Jahren aus, also wie z.B. beim Aufrüsten von Ryzen 1000 zu Ryzen 5000?
        Selbst wenn die CPU laufen sollte (was bei AM4 oft nicht der Fall ist), auf was muss man dann bei AM5 verzichten? PCIe 5 oder sogar schon 6? USB 5? DDR6?

        Meiner Meinung nach lohnt sich ein Aufrüsten der CPU doch frühestens nach 4 oder 5 Jahren.
        In der Zeit hat sich dann aber doch so viel "drum herum" geändert, dass auch das Mainboard getauscht werden sollte. Und dann macht es keinen Unterschied, ob es rein physikalisch der gleiche Sockel ist.

        Das ich das letzte mal nur die CPU aufgerüstet habe, war zu Sockel A-Zeiten, von einem Athlon 1000 auf einen Athlon-XP 2400.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Ich bin nach vielen Jahren Intel zu AMD mit AM5 gewechselt, weil ich es leid war, ständig das Mainboard zu wechseln umd weil AMD zu dem Zeitpunkt CPU's auf den Markt gebracht hat, die man noch locker mit Luft kühlen könnte.
        Wenn man da den 14900K angesehen hat, der einfach nur überzüchtet ineffizient als Heizung für die Wohnung in kalten Tagen herhalten konnte, wusste man schon, dass Intel mit ihrer Architektur Politik am Ende war.

        Ich bin von AMD's aktuellen 9er Serie auch eher ernüchtert, aber die nächste Generation wird dafür wieder rocken und die lässt sich mit einem guten X670e Board locker stemmen (zumindest was das Gaming angeht). Das ist halt der große Vorteil an AMD.
      Direkt zum Diskussionsende
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