Intel Core Ultra 400: Nova Lake erhält neuen Sockel LGA-1954

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Intel Core Ultra 400: Nova Lake erhält neuen Sockel LGA-1954
Quelle: Intel

Im Desktop lässt Intel auf Core Ultra 200 ("Arrow Lake") und Core Ultra 300 ("Arrow Lake Refresh") die Core Ultra 400 ("Nova Lake") folgen, die im neuen Sockel LGA-1954 ihren Platz finden soll. Der Sockel LGA-1851 wird zur Upgrade-Falle.

Im Desktop lässt Intel auf Core Ultra 200 ("Arrow Lake") und dessen Mini-Refresh Core Ultra 300 ("Arrow Lake Refresh") die Core Ultra 400 ("Nova Lake") folgen, welche im neuen Sockel LGA-1954 ihren Platz finden soll und damit den derzeit amtierenden Sockel LGA-1851 und dessen Chipsätze nach nur einer Generation bereits in den Ruhestand schicken werden. Das Ausbleiben der Meteor Lake-S im Desktop degradiert den Sockel LGA-1851 zu einer Upgrade-Falle ohne Zukunft.

Als bereits früh klar wurde, dass die Core Ultra 300 ("Panther Lake") ausschließlich für das mobile Segment vorgesehen sein würden, bestand noch die Hoffnung, dass die für das kommende Jahr angedachten Core Ultra 400 ("Nova Lake") noch für eine Veröffentlichung im aktuellen Sockel LGA-1851 vorgesehen sein könnten. Die Hoffnung auf zumindest ein Upgrade der Plattform wurde nun durch erste Versandunterlagen, sogenannte Warenbegleitpapiere, zunichtegemacht.

Nova Lake-S Quelle: NBD Mindestens seit Anfang März versendet der Hersteller bereits Testequipment für die kommenden Nova Lake-S ("NVL-S") und den Sockel LGA-1954 ("LGA1954"), wie einmal mehr @Olrak29_ in der NBD-Datenbank ausfindig machen konnte.

Damit werden die aktuellen Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S") und das darauffolgende Mini-Refresh, welches neben mehr KI-Leistung durch eine schnellere NPU lediglich ein paar MHz mehr spendiert bekommen dürfte, die einzige CPU-Generation auf dem Sockel LGA-1851 bleiben. Spieler laufen aktuell also in eine Upgrade-Falle.

Panther Lake und Nova Lake übernehmen 2026

Seit der Einführung seiner Hybrid-Architekturen mit P-Cores und E-Cores durch die Core-i-12000 ("Alder Lake") im Jahr 2021 fährt Intel vermehrt die Strategie, gewisse CPU-Architekturen ausschließlich auf Effizienz und damit für mobile Endgeräte zu optimieren. Arrow Lake, Arrow Lake Refresh und Nova Lake werden als "S-Serie", optimiert für den Desktop, und "H(X)-Serie", speziell für Notebooks, allerdings abermals beide Welten adressieren und als "U-Serie" auch für besonders leichtgewichtige Ultra-Mobiles ausgelegt sein. Die cTDP bewegt sich dementsprechend einmal mehr bei 15 bis 125 Watt PBP ("PL1").

  Desktop-PCs Mobilgeräte
Alder Lake (2021)
Raptor Lake (2022)
Raptor Lake Refesh (2023)
Meteor Lake (2023) -
Lunar Lake (2024) -
Arrow Lake (2024)
Arrow Lake Refresh (2025)
Panther Lake (2026) -
Nova Lake (2026)

Während Core Ultra 200 ("Arrow Lake") wie Core Ultra 200V ("Lunar Lake") sowohl auf neue P-Cores ("Lion Cove") als auch neue E-Cores ("Skymont") setzen wird, werden die Core Ultra 400 ("Nova Lake") abermals neue Performance- und Efficiency-Cores mit den neuen Codenamen, "Panther Cove" sowie "Arctic Wolf", einführen. Die neuen Desktop-CPU sollen mit bis zu 16 P-Cores, 32 E-Cores und 4 LPE-Cores bieten.

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Quelle: NBA via @Olrak29_ via VideoCardz

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    • Kommentare (83)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von Schrotti
        Gigabyte ist für mich keine Option weil die vom UEFI einfach mal keine Ahnung haben.
        Mir ging es in der Vergangenheit ähnlich.
        Das BIOS und Layout gefielen mir oft nicht. Letzteres ist nun meiner Meinung nach gut und Gigabyte damit eine echte Option für AM5. Meine früheren AM4-Mainboards begrenzten sich meist auf ASRock und MSi.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von Schrotti
        Gigabyte ist für mich keine Option weil die vom UEFI einfach mal keine Ahnung haben.
        Mir ging es in der Vergangenheit ähnlich.
        Das BIOS und Layout gefielen mir oft nicht. Letzteres ist nun meiner Meinung nach gut und Gigabyte damit eine echte Option für AM5. Meine früheren AM4-Mainboards begrenzten sich meist auf ASRock und MSi.
      • Von Schrotti Software-Overclocker(in)
        Gigabyte ist für mich keine Option weil die vom UEFI einfach mal keine Ahnung haben.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das war schon damals zu SLOT 1 Zeiten so (1999) und hat sich nicht geändert. Also nein Danke.
        Ich werde damit Leben müssen oder besser der Käufer der Kiste.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von Hatuja
        Dazu kommt dann noch das "versteckte Lane-Sharing" bei X870E. Zwei PCHs hintereinander hängen..!?
        Der erste PCH ist ja schon langsam angebunden und dann sollen auch noch zusätzlich die Daten des zweiten PCH da mit durch?
        Hier sehe ich Intels Z890 aktuell ganz klar im Vorteil! Schnellere PCH-Anbindung, mehr PCIe-Lanes/M.2 und USB ohne Sharing.
        Intels Arrow Lake Prozessoren sind auch keines Falls schlechte Produkte und eine valide Option, vor allem wenn noch andere Bereiche als Gaming abgedeckt werden sollen. Davon abgesehen bietet der 245KF viel Leistung fürs Geld.

        PCGH_Thorsten hat ja schon vieles hier und in den Heften über die Nachteile von AMDs Chipsatz geschrieben. Oft ist es dabei so kurios, dass Mainboards im mittleren Preisbereich gegenüber teuren Highend-Modellen weniger oder kein Sharing bei geringerer Ausstattung aufweisen.
        Das reicht dann meistens für bis zu 3 M.2 SSDs gleichzeitig.
        Ich persönlich würde eine geringere Ausstattung ebenfalls für eine bessere Aufrüstbarkeit in Kauf nehmen und lieber auf USB 4 verzichten (Beispiel). Das kostet Lanes oder man hat einige Chipsätze gleichzeitig, was wiederum schlecht für einen niedrigen Idle-Verbrauch ist.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Hatuja Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Nicht AMD. Der Käufer sollte sich im Vorfeld darum bemühen, ob das Board alles bietet, was man braucht. X870 würde ich nun wirklich niemandem empfehlen und die CPUs können nichts dafür, dass geshared wird ^^
        Naja, irgendwo doch AMD, da sie halt auch die PCH und damit die Plattform stellen.
        Hier hat AMD in der letzten Generation ja sogar wieder PCIe-Lanes gestrichen.
        Die Mainboard-Hersteller können dann auch nur das Nutzen, was AMD ihnen zur Verfügung stellt.
        (Das sie das nicht immer Sinnvoll tun, steht auf einem anderen Blatt.)

        Dazu kommt dann noch das "versteckte Lane-Sharing" bei X870E. Zwei PCHs hintereinander hängen..!?
        Der erste PCH ist ja schon langsam angebunden und dann sollen auch noch zusätzlich die Daten des zweiten PCH da mit durch?

        Das macht es dem normalen Käufer nicht gerade einfach und es ist ja nicht so, dass die Hersteller das Lane-Sharing Problem groß beschreiben würden. Das darf man sich dann verteilt aus dem Handbuch zurecht suchen...

        Hier sehe ich Intels Z890 aktuell ganz klar im Vorteil! Schnellere PCH-Anbindung, mehr PCIe-Lanes/M.2 und USB ohne Sharing.
      • Von Schrotti Software-Overclocker(in)
        Hier wird immer so getan, als wenn man mit den aktuellen Intel CPUs überhaupt nicht spielen kann, weil das ja "Krücken" seien.

        Ich komme vom 14900KS mit weit über 300 Watt und bin nun mit einem 265K unterwegs. In meinem Spielen merke ich fps technisch keinen Unterschied, wohl aber beim Stromverbrauch.
        Und damit keiner meint, ich wäre ein Fanboy, hier mal mein aktuelles Projekt.

        Einen Punkt warum AMD nicht meine Plattform wird. Belege ich alle M2 Plätze meines ASUS X870-P Brettes fallen PCIe Plätze und SATA weg (durch Sharing).
        Bei meinem aktuellen Intel Brett nutze ich 5x nvme, 2x SATA, eine Soundkarte im PCIe Slot und die Grafikkarte. Nichts wird abgeschaltet oder shared die Bandbreite.
        Daran sollte AMD sich mal orientieren!

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