Biostar Z270GT9: Erstes Z270-Mainboard für S1151 vorab veröffentlicht
Biostar hat als erster Hersteller ein Sockel-1151-Mainboard mit Z270-PCH veröffentlicht - noch vor Intels offizieller Vorstellung von Kaby Lake-S. Das Z270GT9 stellt Biostars neues Flaggschiff dar, das mit gleich sechs PCI-Express-x16-Anschlüssen aufwartet. Neben einem M.2-Steckplatz samt Kühlerabdeckung gibt es zwei Mal U.2.
Während Intel seine Desktop-CPU-Generation Kaby Lake-S (Test) für den Sockel 1151 erst heute Abend offiziell veröffentlichen wird, ist Mainboard-Hersteller Biostar bereits vorgeprescht und hat seine erste Z270-Platine vorgestellt. Die Produktseite zum Z270GT9 lässt sich nur über einen direkten Link aufrufen und noch nicht über die Suche finden. Es handelt sich um das neue LGA-1151-Flaggschiff aus dem Hause Biostar.
Das auffälligste Merkmal sind die sechs PCI-Express-x16-Steckplätze, von denen vier an die CPU angebunden sind. Die Produktseite nennt eine elektrische Anbindungen mit 16, acht und zwei Mal vier PCI-Express-3.0-Lanes - die unteren 16 stammen offenbar von einem PCI-E-Switch. Der erste und dritte Slot hängen hingegen mit vier PCI-E-3.0-Bahnen am Z270-PCH, die sie sich mit zwei U.2-Anschlüssen an der rechten Seite teilen müssen. Der einzelne M.2-Steckplatz oben (shared mit einem SATA-6Gbit/s-Anschluss) bekommt eine Aluminiumabdeckung spendiert, die als Kühlfläche fungieren soll. Über einen Zusatzcontroller, wahrscheinlich einem Asmedia ASM1142, werden zwei USB-3.1-Anschlüsse am I/O-Panel zur Verfügung gestellt (Typ A + Typ C).
Beim Ethernet geht Biostar weg von "Killer"-Lösungen und setzt wieder auf Intel-Chips. Als Besonderheit wird das 10-Gigabit-Ethernet mit dem X550-AT-Controller dargestellt. Daneben gibt es einen I219V für normales Gigabit-Ethernet. Bei der Audio-Lösung setzt Biostar auf den neuen Realtek ALC1220. Eine 14 Phasen starke Spannungsversorgung und eine RGB-Beleuchtung runden das Gesamtpaket ab.
In der englischsprachigen Pressemitteilung nennt Biostar lediglich einen Bundle-Preis für das Z270GT9 mit einer Intel-NVMe-SSD des Typs 600p mit 256 GByte. 399 US-Dollar soll das kosten, umgerechnet inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer 457 Euro. Die SSD ist in Deutschland ab knapp 100 Euro erhältlich.

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B2T: Ist eigentlich schon wem aufgefallen, dass auch an den U.2s Optane-Ready dransteht? Vllt. wird es nun ja wirklich mal mehr und vllt. sogar sinnvolle U.2-SSDs geben.
Aber im Allgemeinen sollte man diese Nachhaltigkeit nicht überbewerten. Man kann die Zukunft nicht hinbiegen, dass alles perfekt ist. Dafür ist unsere Welt viel zu komplex und differenziert. Egal wie man sich entscheidet, irgendwas ist immer. Muss plötzlich an den Film "Butterfly Effect" denken.
Außerdem sind die Menschen so verschieden, dass man nie alle unter einen Hut bringen könnte.
Von daher, lockerer werden und das Leben geniessen. Später liegen wir auf der grünen Wiese eh alle wieder nebeneinander.
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Für mich ist die aktuelle Mainstreamplattform So. 1151. Und den finde ich alles andere als beschnitten im Vergleich zum Vorgänger. Und das sogar ohne Marktdruck . Was man bei Intel kritisieren kann, ist halt ihre Produktsegmentierung und die Aufpreis für Alles Mentalität.
Ich behaupte mal, die meisten entscheiden sich nicht für eine Plattform, sondern überlegen welche CPU sie wollen. Welche Plattform man dann kauft, ergibt sich automatisch.
Und dieses ganze Kunden bewerten, Verantwortung, Solidarität und Rechtfertigen usw. passt halt überhaupt nicht in mein Denken. Das mein ich mit, es geht doch nur um Elektronikartikel. Auch wenn wir Nerds das natürlich anders sehen, aber im Grunde sind es Produkte wie viele andere auch am Markt. Erstaunlicherweise sehe ich diese Diskussionen immer nur bei Hardware. Keine Ahnung, warum.
Der Grossteil der Menschen beschäftigt sich nicht annähernd so viel damit. Da wacht jemand morgens auf, stellt fest, ich brauch nen neuen PC und schaut dann am Markt was es gibt. Erkundigt sich vllt. etwas und kauft dann, was in sein Budget passt und wo er ein gutes Gefühl hat. Wenn alles gut läuft ist er im Normalfall auch zufrieden. Das sind auch keine DAUs, sondern Personen mit anderen Interessen und Schwerpunkten im Leben. Und das ist auch recht so. Willst du die jetzt alle in die Verantwortung nehmen? Hardware ist bei weiten nicht meine einzige Leidenschaft, deswegen seh ich das alles vllt. etwas lockerer. Außerdem kaufe ich Sachen für mich und nicht damit sich andere besser oder schlechter fühlen. Es ist wie überall, es gibt ein Angebot, triff deine Wahl.
Ich kenn mich z.B. auch nicht mit Waschmaschinen aus. Müsste ich morgen eine kaufen, würde ich halt auch bisschen vergleichen und mich dann irgendwie für was passendes entscheiden. Vllt. hat dann grade der Hersteller bei diesem Modell Features gestrichen oder irgendwas schlechter gemacht als beim Vorgänger. Sorge ich dann für den Untergang der Waschmaschinenindustrie? Wenn hab ich mich höchstens selbst angeschissen. Wobei hab ich das, wenn ich auch so zufrieden bin?
Was heißt denn arrogante Ader? Bisher wirkte das auf mich nicht so. Ach und warum eingeengt?
Du bist also der felsenfesten Überzeugung dass die Akzeptanz der Kunden für diese doch teilweise beschnittene Plattform (im Vergleich zu den Vorgängern) nichts mit derer Entwicklung zu tun hat? Denn das war ja der grobe Kern meiner Aussage. Dass die Nachfrage bestimmt was produziert wird und wenn etwas vom Kunden so angenommen wird, der Hersteller dieses Konzept weiter fährt.
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