Freie Sicht voraus: Asus mit Mainboards, deren Anschlüsse auf der Rückseite liegen
Bastlern, die Hardware auch als Hingucker betrachten, kann das eine oder andere Kabel ein Dorn im Auge sein. Asus exprimiert nun mit Mainboards, deren Anschlüsse auf der Rückseite liegen, und will sich dazu Gehäusehersteller ins Boot holen.
Die Zeiten von Plastikbombern als Gehäuse, grasgrünen Platinen und rein zweckmäßigen Kühlern sind schon lange Vergangenheit. Nicht jedem bedeutet Optik alles, wichtig ist sie aber vielen und das spiegelt sich in verschiedenen Design-Elementen wider: bis hin zu kunstvoll verkleideten Kabeln und aufwendigen Leuchtelementen. Asus scheint im Rahmen einer "DIY-APE Revolution" nun sogar die Verkabelung gänzlich aus dem Sichtfeld verbannen zu wollen.
Dabei verschwinden die Anschlüsse natürlich nicht vollständig, sie wandern einfach nur auf die Rückseite. Die über das chinesische Portal Bilibili gezeigten Mainboards verlegen dabei sowohl die Stromanschlüsse als auch SATA-, USB-, Lüfter- und Frontpanel-Anschlüsse nach hinten. Dem Video zufolge könnten Intel-Boards mit B660-, B760- und H610-PCH wie AMD-Platinen mit B650 involviert sein.
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Selbstredend lassen sich Anschlüsse nicht willkürlich auf die Rückseite verlegen. Am Ende müssen auch noch die Gehäusehersteller mitmachen - es sei denn, man verfolgt wie Gigabyte bei "Stealth" einen geschlossenen Ansatz. Asus habe sich daher Sama, Lian Li, Cooler Master, Cougar, Phanteks und Jonsbo ins Boot geholt.
Es bleibt festzuhalten, dass Asus derartige Design (noch) nicht offiziell vertreibt, wohl aber daran experimentiert. Wann und in welchem Umfang Asus die "DIY-APE Revolution" nun wirklich zündet, bleibt abzuwarten. Außerhalb des Kreises der Enthusiasten dürfte der potenzielle Kundenkreis eher überschaubar ausfallen, entsprechend kostspielig wären derartige Platinen. Hinzu kommt, dass sich selbst Bastler nicht notwendigerweise an Kabeln stören. Sie kann man schließlich hübsch ummanteln und dadurch ganz eigene Akzente setzen.
Quelle: "harukaze5719", Asus via Bilibili, Videocardz

Von dieser Seite gibt es nichts, was dagegen sprechen würde.
Wenn man bei neuen Gehäusen einfach gewisse Bereiche freilässt, die direkt unter dem Rand des Mainboards liegen, sollte das ohne nennenswerte Einschränkungen möglich sein. Entweder nutzt man es, oder auch nicht.
Und wenn man den ATX-Standard sowieso aufgibt, sodass ein proprietärer Barebone bei rauskomen muss, dann stellt sich für mich ganz klar die Frage: Warum sollte man es bei so einer Mini-Änderung belassen und nicht gleich noch ein paar Mängel mehr beheben?
Von dieser Seite gibt es nichts, was dagegen sprechen würde.
Wenn man bei neuen Gehäusen einfach gewisse Bereiche freilässt, die direkt unter dem Rand des Mainboards liegen, sollte das ohne nennenswerte Einschränkungen möglich sein. Entweder nutzt man es, oder auch nicht.
Vielleicht gibts ja bald Gehäuse mit ausreichend "rückseitiger Tiefe" - aufs Mainboard bezogen.
Dann wären wir den allgemeinen Kabelsalat auf immer der selben Seite evtl. los.
Post Skriptum: netter, kleiner ITX-Mini, den Du Dir da gebaut hast
Ich sehe das nicht so kritisch.
Man muß aber auch mshr Platz hinterm Mainboard haben für die Kabel.
Das ist jetzt schon knapp.
Und ein Adapter für den 24poligen ATX-Hauptstecker baue ich mir sicher nicht als Hauptfehlerquelle ein.