Ryzen 7000: B650-Mainboards von MSI starten laut Händler bei 200 US-Dollar

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Ein US-Händler listet die ersten B650-Mainboards von MSI. Die AM5-Platinen für Ryzen 7000 sollen dort ab 199 US-Dollar kosten, womit sie deutlich günstiger wären als bereits erhältliche Motherboards mit X670/X670E-"Chipsatz".

AMD wird am 4. Oktober beim Meet-the-Experts-Webinar die neuen B650/B650E-Mainboards für Ryzen 7000 vorstellen. Wie so oft hat es natürlich schon so manche Spezifikation, aber auch die eine oder andere Aufnahme, ins Internet geschafft. Nun führt der erste US-Händler B650-Mainboards von MSI zur Voranmeldung - inklusive Preisschilder. Viele dürften hier noch den Betrag von 125 Dollar im Kopf haben, ab dem die Mainboards laut AMD erhältlich sein sollen. Besagter Händler führt aber kein Board unter 199 US-Dollar.

Damit sind die Platinen zumindest schon mal preiswerter als die verfügbare X670/X670E-Riege, die in unserem Preisvergleich bei 320 Euro startet, aber auch in den USA mindestens 300 Dollar kostet. Die von Händler "B&H" genannten Preise müssen derweil nicht einmal "final" sein. Early Adoptern zieht der findige Kaufmann nicht selten Aufschläge aus der Tasche, die erst mit breiter Verfügbarkeit verschwinden. Umgekehrt müssen sich User aus Euroländern auf Mehrbeträge einstellen, nicht zuletzt durch den schwachen Eurokurs.

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Alle von "B&H" mit Preisschildern gelisteten B650-Mainboards stammen aus dem Hause MSI, die Spanne reicht dabei von Mini-ITX- über Micro-ATX- bis hin zu Standard-ATX-Modellen. Eine B650E-, sprich eine Extreme-Variante, findet sich nicht darunter. Vollständig muss die Liste aber auch nicht zwangsläufig sein. Auch weiter abgespeckte, tatsächlich 125 Dollar kostende Modelle können den Händler einfach noch nicht erreicht haben. Aktuell gestalten sich die Preise folgendermaßen:

Wem X670/X670E-Mainboards zu teuer sind, der muss sich wohl oder übel noch ein paar Tage gedulden. Konkrete Details enthüllt AMD bereits Anfang kommender Woche. Bezüglich der PCI-E-5.0-Spezifikation der Chipsätze ist allerdings schon bekannt, dass die Extreme-Varianten mit E-Suffix PCI-Express 5.0 sowohl für Grafikkarten als auch M.2-SSDs liefern. I/O-Hubs ohne E-Suffix stellen PCI-Express 5.0 nur für eines von beidem bereit.

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    • Kommentare (58)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Habe die B650 MBs schon ein Starttermin? Dachte da war vor ein paar Tagen ein AMD Event für die Boards.
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Habe die B650 MBs schon ein Starttermin? Dachte da war vor ein paar Tagen ein AMD Event für die Boards.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die Treibersuche von Windows arbeitet für interne Komponenten genauso wie externe. Der Vorteil ersterer: Sie liegen nicht einzeln in der Landschaft herum, ihre Schnittstellen erreichen zu niedrigeren Preisen höhere Transferraten, insbesondere niedrige Latenzen sind viel günstiger (kein Thunderbolt nötig) und bei der Stromversorgung hat man auch noch ein paar weitere Möglichkeiten. Ein Trend zu mehr Ports für Leute, die alles via USB machen, ist im High-End-Segment aber tatsächlich zu verzeichnen. Vielleicht war Apple mit dem iMer einfach nur ein paar Jahre zu früh auf dem Markt.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Ich glaube die klassische Erweiterbarkeit über Steckkarten soll wohl auch langsam weichen. Immer mehr Produkte setzen auf USB mit externen Lösungen. Wohl auch vor dem Hintergrund das dies einfacher in der Handhabung ist. Anstöpseln und fertig. Den Rest macht Windows dann schon.

        Leute die noch wirklich Bedarf für zusätzliche Controller Karten haben werden immer weniger. In meinem Freundeskreis ist noch eine Person die einen zusätzlichen SATA Controller "benötigt". PCIe M2 Adapterkarten werden durch die zunehmende Anzahl an M2 Slots auf den Boards quasi obsolet. DAC kann man per USB haben. Bleiben wohl diejenigen die einen zweiten Highspeed NIC benötigen. Die werden wohl nicht mehr als normale Consumer angesehen und sollen dann gefälligst teurere Lösungen kaufen..
      • Von cordonbleu BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Asrock X670E Taichi haben zum Beispiel nur zwei Slots, die beide über die ersten 16 5.0-Lanes der CPU angebunden werden. Wer eine Grafikkarte mit ×16 betreiben möchte, hat die Erweiterbarkeit ausgeschöpft. Asus: Die komplette X670-ROG- und -ROG-Strix-Palette haben nur drei Slots insgesamt, davon teils ebenfalls zwei für Grafikkarten und/oder der unterste, übrig bleibende nur als ×1 ausgeführt, sodass keine high-end-Nachrüstungen an dieser Stelle möglich sind. MSI: Große Teile des B650-Line-Up haben zwar weitere Slots inklusive ×4. Diese liegen aber zu nah am PEG, sodass die heute üblichen 3,5-Slot-Schlachtschiffe alle Slots bis auf den untersten ×1 mechanisch blockieren.
        Danke für die Aufklärung. Hätte ja nicht erwartet, dass so viel Schrott angeboten wird. Ich habe bei meiner sehr kurzen Recherche eher im Budgetsegment - also nur 300 - 400 € Bereich - geschaut ?
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Falls ja, dann ist es mir entgangen
        Hab es gefunden. Sind die beiden neuen ITX Boards. Das Stirx z790 i Gaming und das Strix x670E i Gaming haben beide keinen Onboard Sound mehr. Dafür legt ASUS das Strix Hive bei.

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