Asus B250 Mining Expert: 19 Grafikkarten an drei ATX-Steckern [Update]
Asus hat das B250 Mining Expert vorgestellt, das - wie der Name bereits hervorhebt - zum Einsatz von GPU-Mining gedacht ist. Insgesamt sind 19 PCI-Express-Steckplätze vorhanden, von denen 18 als x1-Ausführung am B250-PCH hängen. Weil Asus auf drei 24-Pin-ATX-Stecker setzt, sind drei Netzteile erforderlich. Zudem sind momentan praktisch "nur" 16 Grafikkarten einsetzbar.
Update vom 07.09.17:
Die Kollegen von computerbase.de vermelden, dass Asus' B250 Mining Expert doch in Deutschland erscheinen soll. Die Auslieferung wird voraussichtlich in zwei Wochen für empfohlene 169 Euro beginnen - auf das Mining ausgelegte Mainboard kosten generell mehr als normale Desktop-Platinen.
Originalartikel vom 22.08.17:
Speziell auf das GPU-Mining ausgelegte Mainboards sind längst keine Seltenheit mehr. Bislang stellte das Asrock H110 Pro BTC+ mit 13 PCI-Express-Steckplätzen die meisten Slots für Grafikkarten zur Verfügung. Das Biostar TB250-BTC Pro kommt auf schneller angebundene 12, wobei die Bandbreite beim Mining weitestgehend irrelevant ist. Wichtig ist, dass sich möglichst viele Grafikkarten an einem Mainboard anschließen lassen, um Kosten für zusätzliche Unterbauten bestehend aus Mainboard, CPU, RAM und gegebenenfalls Netzteil sparen zu können.
Einen neuen Rekord stellt jetzt Asus' B250 Mining Expert auf (via wccftech.com), das einen x16- und 18 x1-Steckplätze bietet. Ersterer wird wie gewohnt direkt von der CPU mit 16 Lanes versorgt, wohingegen die x1-Slots am B250-PCH hängen. Dieser liefert theoretisch bis zu 12 Lanes, für die Teilung auf 18 verlötet Asus einen Switch. Neben den vielen Steckplätzen sind die drei 24-poligen ATX-Stecker bemerkenswert. Das PCI-Express-Umfeld wird dreigeteilt und von zusätzlichen Molex-Stromanschlüssen flankiert, um die Grafikkarten auch ohne aktive Riser-Karten mit zusätzlicher Stromversorgung betreiben zu können - passive sollen genügen. Das setzt allerdings zwingend den Einsatz von drei Netzteilen voraus, wenn die Anschlüsse ausgenutzt werden sollen, was den Vorteil gegenüber der Konkurrenz zumindest schmälert.
Komplett ausnutzen lassen sich die Möglichkeiten des B250 Mining Expert zurzeit noch nicht, da sowohl AMDs als auch Nvidias Treiber momentan den gleichzeitigen Einsatz von maximal acht Grafikkarten erlauben sollen. Mit einem Mischbetrieb aus je acht Geforces und Radeons können 16 Rechenschieber eingesetzt werden. Darüber hinaus soll ein AMD-Treiber kommen, mit dem sich die restlichen drei Steckplätze besetzen ließen.
Die restliche Ausstattung des B250 Mining Expert ist derweil minimalistisch gehalten: Zwei DDR4-Speicherbänke, 4 × SATA 6 Gbit/s, 4 × USB 3.0 und 2 × USB 2.0 am I/O-Panel, Gigabit-LAN und ein HDMI-Anschluss sind dabei. Für Ton gib es Realteks Einsteiger-Soundchip ALC887. Ein Preis oder Verfügbarkeitstermin sind noch nicht bekannt. Fraglich ist, ob das Mainboard im Einzelhandel auftauchen wird.

Meine (bisherige) Ansicht, natürlich wirds Leute geben die mich wahrscheinlich eines Besseren belehren können.
Denke schon das man gleich zum Start gutes geld damit machen kann.
Und wenn man nicht grad 27C die KW/H zahlt kan ndas heute auch noch Kohle einbringen.
Aber hier in DE mit den hießigen Strompreisen und dann noch mit dem Risiko.....na danke da investiere ich doch lieber in andere Dinge.
An die Herren welche auf die Umweltverschmutzung eingehen.......nicht böse gemeint aber......jaaaa......es ist für Leute entweder
A ein Hobby oder
B ein lukratives Geschäft.
Und es gibt weitaus mehr Hobby´s oder gewinnorientierte Unternehmen, welche die Umwelt stärker belasten als Mining.
Am WE gehe ich z.B. wieder 4 Stunden Motorrad fahren weils mir Spaß macht.
Soll ich das jetzt auch lassen weil mein Motorrad der Umwelt so extrem schadet und ich davon keinen Mehrwert habe als "Spaß am Hobby".....
Frage mich bei so manchen Kommentaren ob Ihr hobbymäßig nur noch im Garten Blümchen pflanzt,
alles andere wäre umweltschädigend.
ASRock > H81 Pro BTC R2.0
Der Mining-Boom baut nicht auf ein paar Krypto-Enthusiasten zurück, die mit ihrer Grafikkarte in Spielepausen einem alternativen Währungssystem zum Durchbruch verhelfen möchten. Ethereum ist mittlerweile ein lohnendens Geschäftsfeld für Mining-Farmen mit hundertausenden an GPUs und denen geht es nur ums Geld. Geld, das wiederum Spekulanten in den Markt spielen, die kaufen statt minen – und damit genauso auf steigende Kurse pokern, wie dies an normalen Börsen üblich ist. Bitcoin-Derivate werden da übrigens längst ganz normal gehandelt wie andere Wertpapiere auch.
Seit paar Jahren dabei!