Arrow Lake: Intel besteht auf das Baseline-Profil - auf allen Mainboards enthalten
Angeblich will Intel auch bei Arrow Lake wieder die Implementierung eines Baseline-Profils in allen Mainboards durchsetzen. Gleichzeitig bleibt es den Mainboard-Herstellern aber offen, weitere Profile anzubieten.
Nachdem über Monate zuerst vereinzelt und schließlich immer häufiger Berichte über Probleme mit manchen Raptor-Lake-Prozessoren aufgekommen waren, forcierte Intel die Integration eines neuen "Baseline"-Profils in alle UEFIs. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass die Prozessoren mit allen Mainboards mit den von Intel vorgesehenen Werkseinstellungen betrieben werden können. Die Ursache für die frühe Alterung der Chips war zwar am Ende eine andere - sie wird derzeit per Mikrocode-Update verteilt. Trotzdem will Intel das Baseline-Profil aber offenbar beibehalten.
Baseline bleibt Pflicht
Das behauptet zumindest die Webseite Benchlife. In einem neuen Artikel wird dort zunächst Bericht der Website HKEPC bestätigt, dass die neuen Arrow-Lake-Prozessoren - alias Core Ultra 200 -tatsächlich erst am 24. und nicht am 17. Oktober erscheinen sollen. Die Vorstellung der Prozessoren und der passenden Mainboards mit Z890-Chipsatz soll aber, wie ursprünglich geplant, trotzdem schon am 10. Oktober stattfinden. An diesem Tag werden angeblich auch erste Platinen gezeigt - und diese sollen durchweg über ein Baseline-Profil verfügen.
Die Vermutung liegt also nahe, dass Intel den Mainboard-Herstellern auch bei der neuen Generation - und künftig womöglich immer - vorschreibt, die Werkseinstellungen per Profil durchzusetzen. Vermutlich dürfte das Baseline-Profil dabei auch die neue, verpflichtende Standardkonfiguration sein. Gleichzeitig ist es den Mainboard-Herstellern laut Benchlife aber auch erlaubt, erneut eigene Profile zu implementieren. Diese können beispielsweise höhere Powerlimits enthalten und den Prozessoren somit - auf Kosten der Effizienz - etwas mehr Leistung entlocken.
Ebenso interessant: Intel Core Ultra 200: Einzelhändler listet erste Prozessoren
Falls der Bericht am Ende zutrifft und die Mainboards für die neuen Arrow-Lake-Prozessoren tatsächlich durchgehend mit einem Standardprofil ausgeliefert werden, wäre das wohl sowohl für Endkunden als auch für die Tester ein Gewinn. Denn beide Seiten könnten sich damit darauf verlassen, dass die Leistung der neuen Core-Ultra-200-CPUs bei unterschiedlichen Mainboards weitgehend identisch ist. Ob es wirklich so kommen wird, bleibt aber natürlich abzuwarten. In vier bis sechs Wochen dürfte man hier mehr wissen.
Wird Arrow Lake/Core Ultra 200 für Intel ein großer Wurf? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle Benchlife via Videocardz

Aber wie gesagt, die Problemursache wurde ja gefunden und behoben (und dabei sogar noch eine zweite bisher unbekannte mit gefunden und behoben - der TVB hatte auch einen Bug) so dass DAS bei Arrowlake sicher nicht mehr passiert.
Baseline is oke, aber da hält sich doch eh kein Retailkäufer daran.
Wenn ich Intel wär, ich würd 125/253 ins Bios zementieren und niemals würd auch nur eine CPU verrecken. Und es ist für die Umwelt besser. Die wo nach uns kommen, wollen auch noch das Licht einschalten können, und deren Kinder natürlich auch.
Ist die CPU für die Benutzung dieser "OC Profile" dann durch Intel abgesichert oder ist es mein Risiko?
Wie sieht es mit RAM OC aus? Darf ich auch nur hier das "Baseline" von Intel nehmen? Glaub das waren 5600MT/s?
Fragen über Fragen