AMD X570S: Neue Chipsatzbezeichnung bei Gigabyte-Mainboards - für CPU-Refresh?
Die Listung neuer Gigabyte-Mainboards mit einem "X570S" benannten Chipsatz wirft derzeit noch Fragen auf, jedoch wird sich dies wohl mit einem CPU-Refresh aufklären.
Während der mit den Ryzen-3000-Prozessoren eingeführte X570-Chipsatz in diesem Juli zwei Jahre alt wird, könnte es auf absehbare Zeit eine Neuauflage mit "S"-Suffix geben, wie aktuell neue Importeintragungen in der Zertifizierungsdatenbank der Eurasian Economic Commission (EEC) nahelegen. Demnach hat Gigabyte gleich acht "X570S"-Mainboards eingereicht, wobei es sich um den bisher ersten Hinweis auf solch aktualisierte Mainboard-Modelle handelt, die vermutlich speziell für den bereits kolportierten CPU-Refresh auf Basis von "Zen 3+" gedacht sind.
Laut videocardz.com ist dabei neben noch unbekannten technischen Aspekten mit etwaigen Änderungen am I/O-Layout gegenüber dem Original auch noch unklar, wofür das "S" steht, wobei etwa "Super" denkbar wäre, aber ebenso gut auch jede andere dahingehend passende Bezeichnung. Derweil sei es auch möglich, dass der Namenszusatz einfach eine herstellerspezifische Benennung für die neuen Mainboard-Modelle ist, während ein neuer Chipsatz direkt von AMD als etwas unwahrscheinlicher gilt.
Laut bisherigen Gerüchten soll AMD aber wohl noch in diesem Jahr neue Prozessoren auf Basis der designierten "Zen 3+"-Architektur mit dem Codenamen "Warhol" auf den Markt bringen, über die noch wenig bekannt ist, außer dass sie wohl einen Leistungszuwachs durch eine ausgereiftere Fertigung der aktuellen "Zen 3"-Kerne der Ryzen-5000-Reihe bieten sollen. Einen solchen Refresh gab es auch bereits letztes Jahr bei den "Zen 2"-Kernen des "Matisse Refresh", auch bekannt als Ryzen 3000 XT. Dabei steht derzeit auch noch "Zen 3+" als offizielle Bezeichnung infrage, heißt es, obgleich die Gerüchteküche diese bereits seit einiger Zeit nennt.
Quelle: PC Games Hardware
Die aktuellen AMD-Chipsätze im Vergleich

Wenn Warhol im Sockel AM4 bleibt, wäre die Kompatibilität dagegen eine reine Firmware-Frage. Jede AM4-CPU läuft physisch in jedem AM4-Mainboard (mit ausreichender Spannungsversorgung), unabhängig vom I/O-Hub. Und das ist wörtlich gemeint: Der I/O-Hub ist nicht "egal", sondern ein "unabhängig"es Thema, da alle AM4-Prozessoren System on a Chips sind, die auch ganz ohne I/O-Hub laufen würden. Aber es braucht eben auch eine passende Firmware und da hat sich AMD in letzter Zeit zunehmen restriktiver gezeigt. Ich glaube nicht, dass sie bei einem Mini-CPU-Update künstliche Sperren einrichten werden, aber es wäre denkbar, dass vor-2020-I/O-Hubs nur noch optional unterstützt werden und es den Mainboard-Herstellern überlassen bleibt, für Kompatibilität zu sorgen. (Ähnlich Zen 3 auf 400er- und Zen 3 auf 300er-I/O-Hubs)
Dann gibt es da nämlich keine Profile und auch keine anderen Einstellmöglichkeiten mehr und in SIV's Hardwaremonitor ist der PCH zwar noch aufgeführt, steht da aber permanent bei 0RPM im Smartfan ist er hingegen gar nichtmehr aufgeführt.^^
Mit anderen Worten: der läuft eh schon seit langem voll passiv und war mit dem silent Profil davor, auch nicht zu hören.
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Ich bin mal gespannt was es mit den neuen Brettern dann auf sich hat, aber kaufen werden ich eh erst wieder eines wenn DDR5 ins Haus steht.