AMD Ryzen 3000: Asus bietet AGESA-0.0.7.2-Updates für B350 und A320 an
Asus ist der erste Mainboard-Hersteller, der BIOS-Updates für sämtliche AM4-300er-Platinen anbietet, mit den in Zukunft AMDs Ryzen-3000-Prozessoren unterstützt werden könnten. Mit von der Partie sind nicht nur die X370-, sondern auch die B350- und A320-Mainboards.
AMD möchte seine Ryzen-3000-Prozessoren bekanntlich für den Sockel AM4 veröffentlichen und im Zuge dessen die bisherigen Mainboards unterstützen. Es soll zwar eine neue Generation mit den "Chipsätzen" X570 und B550 geben, Nutzer einer älteren AM4-Plattform sollen aber aufrüsten können, ohne ein neues Mainboard kaufen zu müssen. Notwendig sind dafür BIOS-Updates. Aktuell werden Versionen verteilt, welche die AMD Generic Encapsulated Software Architecture, kurz AGESA, 0.0.7.0 beziehungsweise 0.0.7.2 in Vorbereitung auf "neue CPUs" beinhalten. Sicher ist noch nicht, ob diese die Unterstützung für die Zen-2-Modelle oder nur den Raven-Ridge-APU-Refresh Picasso mitbringen - Spekulationen gehen in erste Richtung.
Die ersten B350- und A320-Mainboards mit mutmaßlichem Ryzen-3000-Support
Asus stellte bisher BIOS-Updates für die X370-Platinen zur Verfügung, beschränkte sich ansonsten jedoch wie die anderen Hersteller auf die 400er-Serie. Das hat sich diese Woche geändert, wie ein Blick auf Asus' Support-Produktseiten zeigt. Für fast alle AM4-Mainboards steht ein BIOS-Update mit AGESA 0.0.7.2 oder 0.0.7.0 bereit. Das schließt die B350-Modelle und sogar die günstigste A320-Platine, das Prime A320M-A, mit ein. Nur vereinzelt fallen Ausnahmen aus dem Raster, wie das Prime B350-Plus, die womöglich noch versorgt werden. Auf den aller meisten, wenn nicht allen, Mainboards sollten in Zukunft AMDs Ryzen-3000-Prozessoren laufen, wenn sie im Sommer vorgestellt werden.
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Als möglicher Grund, warum die Ryzen-3000-CPUs nicht auf älteren Mainboards unterstützt werden sollten, wurden die BIOS-Größen und die verlöteten Flash-Chips angeführt. Ein Blick in die Spezifikationen zeigt, dass das Argument eigentlich nur bedingt gilt. Asus setzt zum Beispiel nur bei seinen teureren X470-Modellen wie dem Crosshair VII Hero 32-MiByte-Module ein. Die B450-Varianten müssen mit 16-MiByte-Chips auskommen, genauso wie die X370-, B350- und A320-Reihen. Wenn ein B450-Modell ein BIOS-Update bekommen kann, muss das auch bei B350 der Fall sein, sofern die neuen Versionen tatsächlich für Zen 2 gedacht sind. Andere Hersteller könnten in naher Zukunft nachziehen. Auch dort befinden sich über die 400er- und 300er-Serien hinweg meistens 16-MiByte-Chips für das BIOS im Einsatz.

Mittlerweiler ist das neue Bios auch für das B350 Prime Plus verfügbar
Fast alle Hersteller bitenen ein Bios Update mit diesem Agesia Code an. Warum das jetzt ne Mega News wert ist muss man nicht verstehen.
Irgendwas womit man was anfangen kann. Zum Beispiel eine konkrete Aussage wie: "Ja, unsere Mainboards sind Ryzen3000-kompatibel, aber nur für die 95W-Modellle" oder von mir aus so eine Aussage konkret auf eine Gruppe von Mainboards beschränken. Es ist wirklich beschämend wenn man überlegt, dass man hier von allgemeiner AM4-Kompatibiliät sprechen möchte aber zu jeder Mainboard- respektive CPU-Generation man einfach nicht/nie genau weiß, woran man ist. Also mich nervts!
Es wär' mal schön, wenn es weniger Wisch-Wasch sondern mal konkretere Aussagen der Hersteller geben würde!
Irgendwas womit man was anfangen kann. Zum Beispiel eine konkrete Aussage wie: "Ja, unsere Mainboards sind Ryzen3000-kompatibel, aber nur für die 95W-Modellle" oder von mir aus so eine Aussage konkret auf eine Gruppe von Mainboards beschränken. Es ist wirklich beschämend wenn man überlegt, dass man hier von allgemeiner AM4-Kompatibiliät sprechen möchte aber zu jeder Mainboard- respektive CPU-Generation man einfach nicht/nie genau weiß, woran man ist. Also mich nervts!
Ich habe vorgestern(?) einmal geguckt da war ein BIOS für das B350 Plus draußen. Ebenfalls mit den Hinweis den aktuellsten Chipset-Treiber zu installieren. Wahrscheinlich gab es aber wohl doch noch einige Probleme.
Der Hinweis mit dem Chipsatz Treiber ist nur relevant, wenn man die interne Grafikkarte einer Raven Ridge APU nutzt. Mit alten Treiber bekommt man im schlimmsten Fall kein Bild im OS.