AMD Pinnacle Ridge: B450-Mainboard für Ryzen 7 2700X & Co. vorübergehend verfügbar [Update]
Im PCGH-Preisvergleich lassen sich schon vor AMDs offizieller Vorstellung Mainboards mit dem kleineren I/O-Hub ("Chipsatz") B450 für die Ryzen-2000-CPUs finden. Dazu gehören das komplette Portfolio von Asus sowie das B450M-HDV von Asrock. Letzteres ist bei Mindfactory sogar schon verfügbar, aktuell aber noch klar zu teuer.
Update vom 09.07.18:
Mindfactory hat das Asrock B450M-HDV inzwischen wieder aus seinem öffentlichen Sortiment entfernt. Somit listet nur noch der aus Österreich stammende Händler I-CS die komplette Asus-Palette vorab. Die Wahrscheinlichkeit, dass die B450-Mainboards früher als angenommen veröffentlicht werden könnten, sinkt folglich.
Originalartikel vom 05.07.18:
Innerhalb der 400er-Generation hat AMD bislang nur den I/O-Hub (gerne noch Chipsatz genannt) X470 freigegeben. Mit Preisen ab 130, 140 Euro für gut ausgestattete ATX-Mainboards ist die Lösung aus Preis-Leistungs-Sicht nicht optimal, vor allem wenn man einen günstigeren Ryzen 7 2700 oder Ryzen 5 2600 (ohne X) kaufen möchte. Auf der Computex 2018 Anfang Juni stellten Asrock, Asus und MSI bereits B450-Mainboards aus, die den Makel beheben sollen. Viel durften die Mitarbeiter noch nicht sagen, sie ließen jedoch durchblicken, dass die Markteinführung Ende Juli, Anfang August stattfinden könnte. PCGH hat entsprechende Stillschweigevereinbarungen bis Ende dieses Monats unterschrieben.
Wie den Kollegen von computerbase.de nun aufgefallen ist, lassen sich trotzdem schon die ersten B450-Mainboards in den deutschen Preisvergleichen finden, was ein NDA ad absurdum führt. Hierzulande listen die beiden Partnerhändler Bora Computer sowie K&M die komplette Asus-Palette an B450-Platinen mit dem ROG Strix B450-F Gaming an der Spitze. Mindfactory und dessen Partner listen indes das B450M-HDV von Asrock, das sich sogar auf Lager befinden soll. Mit einem Preisschild von 100 Euro ist der Vorabpreis allerdings noch überzogen - es handelt sich um die Einsteigerklasse, die in Form des B350-Vorgängers für gut 60 Euro vertrieben wird (das bessere Pro4 kostet knapp 70). Bei der Neuauflage ist ein kleiner Kühlkörper für die Spannungswandler hinzugekommen. Physisch sollte sich beim B450 verglichen mit dem B350 nichts ändern.
Als Spartipp gelten zurzeit die X370-Mainboards, die sich sichtlich im Abverkauf befinden. Das MSI X370 Gaming Plus zum Beispiel kostet nur 80 Euro. Der einzige Nachteil: Es wird kein BIOS garantiert, das die Pinnacle-Ridge-Prozessoren unterstützt. Interessenten können notfalls aber einfach beim Shop anrufen und versuchen, ein Exemplar aus einer neueren Charge zu bekommen.


Wenn ich wählen kann, dann hätte ich gerne
Jeder hat andere Präferenzen, aber der Großteil der 0815 User schreit nach RGB-beleuchteten Fabelwesen
Ich hätte einfach gerne ein schönes, weißes Board mit einer Abdeckung der Anschlüsse.
Warum das bei günstigeren AM4 Modellen generell nicht gemacht wird, weiß ich auch nicht
Nur ein kleines Beispiel anhand weißer Boards:
Intel B250M Mortar Arctic: 70€ Mit Abdeckung
AMD B350M Mortar Arctic: 93€ Ohne Abdeckung
Generell:
Intel 1151 günstigstes Board mit Abdeckung: 66€
AMD AM4 günstigstes Board mit Abdeckung: 85€
Und danach kommen noch sehr viele höherpreisige ohne
Ich will die Kacke doch nicht sehen!! Und es soll weiß sein!! xD
Und die Beleuchtung bitte Kaltweiß. Wer verbaut bitte warmweiße LED in ein fuckn Mainboard?! Ich bekomm da echt das kalte Kotzen
Also mei 2600er läuft anstandslos auf meinem 350er Gigabyte ITX Brett
Ich bin mit meinem B350 Board zufrieden. Auch beim Übertakten und höheren Spannungen macht mein Board nicht schlapp.
Klar ich habe "nur" einen Sechskerner aber es tut seinen Job.
Hoffentlich kommen die B450er Boards bald, muss im Herbst einem Freund einen Rechner zusammenbauen und würde da gerne ein B450 Board verwenden.
Ich würde auch gerne jetzt ein RyZen System für mich selbst bauen. Leider scheitert es schon an den verfügbaren Mainboards. Entweder die Spannungsversorgung ist - mir persönlich - zu knapp bemessen und mit "Kühlkörpern" ausgestattet die den Namen nicht verdienen oder das Board ist mit Adlern, Drachen, bösen Augen sowie anderen Fabelwesen ausgestattet. Hinzu kommen Ultra-Gaming-Hyperblast-Features wie geschlossene Plastikabdeckungen die den Airflow stark verbessern, bei preisen ab ca. 150€ aufwärts.
Nein, dafür will ich einfach kein Geld ausgeben, mein Körper weigert sich einfach. Natürlich könnte man jetzt sagen "das Ding verschwindet im Case und gut ist", mit ein wenig selbstbewusst sein steht man halt drüber. Aber wer hätte schon lust sich im Jahr 2018 ein Trible auf die Motorhaube seines Opel E-Kadett zu kleben (ausgenommen natürlich die Mitglieder des "Böse-Opelz" e.V.).
Bitte liebe Hersteller: Wenn alle anderen Autoscooter-Mainboards produzieren, dann gibt es doch sicher einen Markt für schlichte und hochwertig ausgestattete Platinen. Ich würde auf jeden Fall auch 200€ für ein Board ausgeben, wenn ich nicht das Gefühl hätte irgendwelchen Quark zu kaufen. Vielleicht habe ich auch einfach keine Ahnung und bin oberflächlich, bitte belehrt mich eines Besseren.
War das nicht ein bisschen wie mit RAM-Kühlern, dass die teilweise sogar kontraproduktiv sind? War da nicht was und wenn ja, ist das besser geworden? Da es Halbleiterspeicher ist, ist eine Kühlung, wenn sie sinnvoll umgesetzt ist, aber sicher nicht verkehrt.
Der Materialeinsatz ist wie schon gesagt lächerlich gering, eine Schande das es als Oberklassefeature verkommt.