Trend zum Leichtgewicht, Vorteile, Fliegengewicht Zaunkoenig MK2
Inhaltsverzeichnis
Was ist dran am Trend zum Leichtgewicht?
Leichte Gaming-Mäuse werden jetzt schon seit über sechs Jahren als gegenläufiger Trend zu Computermäusen mit Gewichtssystem angeboten. Dabei wird das geringe Gewicht entweder durch Aussparungen mit Wabenstruktur im Gehäuse oder durch innovative Materialstrukturen bei der Fertigung erzielt. Wie bei vielen Ausstattungsinnovationen waren es auch bei den Leichtbau-Mäusen zuerst die Hersteller, die für den Trend hin zur leichten Gaming-Maus für PC-Spieler verantwortlich sind. Den Anfang machte der Hersteller Glorious (PC Gaming Race) mit der Model O, die mit nur 67 g Gewicht Mitte 2019 die leichteste Gaming-Maus auf dem Markt war. Zur selben Zeit veröffentlichte Endgame Gear die XM1, die zwar nicht als Leichtbau-Maus beworben wurde, aber trotzdem nur 70 g auf die Waage brachte. Mit der von uns getesteten und auch als Wireless-Modell erhältlichen Model O- stellte Glorious den Gewichtsrekord der eigenen Model O aber gleich wieder ein.
Quelle: Mountain
Leichte Gaming-Maus mit Kabel: Mountain Makalu 67 mit 67 Gramm Gewicht.
Bis zum Marktstart der Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition (54 g), Razer Viper V2 Pro (58 g), Turtle Beach Burst 2 Air (47 g) und der Zaunkoenig M1K (23 g) war die Model O- mit 58 g die leichteste erhältliche Gaming-Maus. Mitte 2020 legt der Hersteller erneut nach und präsentiert, mit der Model D und D- zwei Varianten für Spieler mit großen Händen. Die beiden leichten Gaming-Mäuse wiegen mit 68 g und 61 g kaum mehr als die Mäuse der Model-O-Baureihe.
Schnurlos und federleicht, trotz Akku
Mit den von uns empfohlenen O-Wireless und Model D-Wireless präsentiert Glorious die schnurlosen Brüder der leichten Gaming-Mäuse Model O- und D-. Die bringen trotz ihres Akkus gerade einmal 65 g statt 59 g [O-] respektive 67 g statt 61 g [D-] auf die Waage. Bei der Glorious Model O2 Wireless dagegen reduziert sich das Gewicht im Vergleich zum Vorgänger Glorious Model O Wireless von 69 g auf 68 g. Zusammen mit der Logitech G Pro Superlight und Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition gehörten die beiden kabellosen Gaming-Mäuse von Glorious zu den leichtesten ohne Kabel auf dem Markt. Das änderte sich im Juli 2022 mit der Veröffentlichung der Razer Viper V2 Pro, dem Nachfolger der Razer Viper Ultimate. Die brachte noch 74 g auf die Waage, bei der Razer Viper V2 Pro erzielte der Hersteller durch eine perfekte Balance aus Schlankheitskur und verbesserter Technik einen Leichtgewichtsrekord von 58 g.
Quelle: PCGH
Leichte Gaming-Maus: Konkrete Kaufempfehlungen und viele Fakten zu den Leichtgewichten
Mit der neuen Referenz Razer Viper V3 Pro (54 g), der Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition (54 g), Logitech G Pro Superlight 2 (60 g), Asus Harpe Ace Extreme, (46 g), Corsair M75 Air (60 g) und Turtle Beach Burst 2 Air (47 g) befinden sich vier weitere superleichte kabellose Gaming-Mäuse in unserer Bestenliste. Da leichte Gaming-Mäuse aktuell nicht nur bei E-Sportlern, sondern auch bei Hobby-Gamern angesagt sind, führen mittlerweile fast alle Anbieter wie Asus, Cooler Master, Glorious, Razer, Steelseries, Logitech, Sharkoon und Zowie mindestens ein Mausfliegengewicht im Portfolio.
Mit der Corsair Sabre V2 Pro gibt es seit Mitte September einen weiteren Kandidaten für die Leichtgewichtskrone. Der wiegt nur gemessene 35,1 Gramm (siehe Bild) und lässt damit beim Gewicht aller hier erwähnten Mitbewerber weit hinter sich.
Welche Vorteile bietet eine leichte Gaming-Maus?
Es gibt mehrere Theorien, was genau der Grund für die anhaltende Popularität einer leichten Gaming-Maus ist. Einerseits sind sicherlich die Hersteller verantwortlich, die vor ungefähr fünf Jahren die erste leichte Gaming-Maus vorstellten, deren Gewicht weit unter 70 Gramm lag. Dabei machten die Gaming-Mäuse mit Leichtbauweise dank ihrer wabenförmigen Aussparungen im Gehäuse und einer RGB-Beleuchtung auch optisch einiges her und haben so sicher den einen oder anderen Käufer für sich gewinnen können.
Quelle: Zaunkoenig
Mit 23 Gramm ist die damals per Kickstarter finanzierte Zaunkoenig M1K immer noch die leichteste Gaming-Maus.
Eine zweite Theorie sieht die E-Sports-Sparte mit ihren Profispielern als Vorreiter für die leichte Gaming-Maus. Wer kompetitiv spielt, muss besonders zügig auf Spielereignisse reagieren und die Gaming-Maus sehr schnell bewegen. Dass hier ein sehr geringes Gewicht unabhängig von der eingestellten Abtastrate von Vorteil ist, liegt auf der Hand. Vor allem Profispieler, die den Fingertip-Grip bevorzugen, profitieren besonders von einer leichten Gaming-Maus. Dieser Spielertyp bewegt das Eingabegerät ausschließlich mit den Fingerspitzen. Da liegt es auf der Hand, dass ein geringes Gewicht vorrangig bei extrem flotten, aber kontrollierten Mausbewegungen Kraft spart.
Von einer leichten Gaming-Maus hat natürlich auch der Hobby- oder Gelegenheitsspieler einen großen Vorteil. Das geringe Gewicht sorgt zum einen dafür, dass die Gaming-Maus mit Leichtbauweise fast widerstandslos über das Mauspad gleitet. Andererseits benötigen Sie für Mausbewegungen spürbar weniger Kraft als bei einer deutlich schwereren Gaming-Maus mit 80 g bis 100 g Gewicht. Die offene Bauweise ist ein weiterer Vorteil einer leichten Gaming-Maus, denn diese beugt der Schweißbildung vor. Je nach Griffstil liegen die Handinnenfläche und die Finger oder nur die Fingerspitzen vollständig auf dem Gehäuse. Durch dessen Aussparungen mit Wabenstruktur dringt dabei Luft, die den Schweiß trocknet.
Zaunkoenig MK2 - neues Fliegengewicht mit Mausrad
Quelle: Zaunkoenig
Im Gegensatz zur Zaunkoenig M1K, verfügt der Nachfolger Zaunkoenig M2K über ein Scrollrad. Das erhöht das Gewicht von 23 g auf 24 g.
Die bisher leichteste Gaming-Maus ist die per Kickstarter finanzierte, 23 g leichte Zaunkoening M1K. Das für 249 Euro erhältliche erste Zaunkoenig-Modell trieb das Konzept der Mäuse mit Leichtbauweise auf die Spitze. Mittlerweile bietet der Hersteller die Zaunkoenig M2K, den Nachfolger der M1K an, der jetzt mit einem Scrollrad bestückt ist. Dieses Extra erhöht das Gewicht der äußerst leichten Gaming-Maus exakt um ein Gramm auf 24 Gramm. Dieser nur minimale Gewichtszusatz liegt einerseits daran, dass das neue Mausrad mit einer Keramikoberfläche ausgestattet ist, mit der eine hohe Haltbarkeit bei geringer Masse erzielt wird. Zum anderen behält man die Maße des Zaunkoenig M1K (60 × 30 × 79 mm /Volumen: 37 cm³) auch bei der M2K bei. Zusätzlich verzichtet man auch hier auf weitere Zusatztasten.
Das Fliegengewicht der M1K (23 g) und M2K (24 g) wird aber auch durch Kohlefaser als Gehäusematerial erzielt. Bei der Konstruktion der M1K kam zusätzlich zum Kohlefaser-Gehäuse noch eine Kunststoff-Bodenplatte zum Einsatz. Das neue Modell mit Mausrad verfügt dagegen über einen Unibody aus Kohlefaser. Die Schalter für die einzigen beiden Tasten des Zaunkoenig M2K, kommen erneut vom japanischen Hersteller Omron (Omron D2F 01F). Im Inneren der sehr leichten Gaming-Maus findet man einen 216-Hz-Arm-MCU von ST Microelectronics (216 MHz, Cortex-M7-Kern). Das ist ein sehr leistungsstarker Prozessor, der auch für die sehr hohe Polling-Rate von 8.000 Hz verantwortlich ist.
Weiterhin assistiert der MCU dem 12.000-DPI-Sensor (Pixart PMW 3360). So haben Sie die Möglichkeit, bei der für Rechts- und Linkshänder geeigneten leichten Gaming-Maus, die DPI-Rate, das Angle-Snapping und die Hubhöhe ohne Software einzustellen. Ob dieses Mausfliegengewicht, für das Gaming gut ausgestattet und für den Claw- oder Fingertip-Grip optimiert, Ihnen 299 Euro wert ist, müssen Sie entscheiden. Sie können sich allerdings auch für das neueste Modell, die Zaunkoenig M3K, entscheiden. Das wird, wie auf der Webseite von Zaunkoenig zu lesen ist, regelmäßig in "Batches" hergestellt und angeboten.



Ich nutze meine Logitech G500s und habe sie auch noch mit Zusatzgewichten schwerer gemacht.
Habe letztes Jahr eine G500s als gebraucht gekauft, die neuwertig war für 35 Euro. Er hatte sie für 2 Stunden benutzt und sie passte ihm nicht. Habe schon damals vor 2 Jahren 60 bezahlt für meine, jetzt habe ich zwei
Meine wiegt jetzt glaub um die 180gr mit den Gewichten. Ist wohl gewöhnungssache. Habe mir sehr günstig eine sehr leichte Maus gekauft, kann mich aber irgendwie nicht so damit anfreunden.
Ich schwitze so nicht. Ob du es glaubst oder nicht, geht mir am A... vorbei.
Das war die letzte Antwort auf dieses selten dumme Thema des Schwitzens.
Schitzen tu ich beim Radfahren, aber nicht beim sitzen
Ich vermute viel Sport und gesundes Essen helfen.
Ev. hilft es auch, dass ich nur einmal täglich esse und Fertigzeugs, Zucker, Nudeln, Brot und Reis so weit wie möglich meide.
Aber selbst wenn, schwitzen auf den Händen, ist zum Glück kein Feature von mir.