Leichte Gaming-Maus im Test: Sony Inzone Mouse-A
Leichte Gaming-Mäuse im Test: Sony Inzone Mouse-A
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Sony Inzone Mouse-A: Sonys erste leichte E-Sports-Maus im Test
Hersteller Sony Inzone ist noch ein Neuling im Gaming-Maus-Geschäft und hat vor, sich hier mit der 48,4 g leichten Mouse-A zu etablieren. Das mit einem Preis von 150 Euro nicht günstige und E-Sports-taugliche Leichtgewicht tritt dabei gegen starke, etwas schwerere Konkurrenten wie die Razer Deathadder V4 Pro (56 g), Viper V3 Pro (55 g) sowie Logitech G Pro Superlight 2c (53 g) und Superlight 2 Dex (60 g) an. In unserem Test ermitteln wir, ob sich Sonys Neuling gegen die Platzhirsche behaupten kann.
Quelle: PCGH
Die Aussparungen auf der Unterseite der Sony Inzone Mouse-A sind nur angetäuscht und bestehen aus transparentem Kunststoff, der unbeschichtet ist.
Bei der Ausstattung jedenfalls macht die in Zusammenarbeit mit Fnatic entstandene Sony Inzone Mouse-A nicht viel anders als die Konkurrenz. Das geringe Gewicht etwa wird durch leichten Kunststoff, ein Mausrad mit Leichtbauweise, die Beschränkung auf zwei Extratasten und den Verzicht auf RGB-LEDs erzielt. Um das Gewicht eines Bluetooth-Moduls einzusparen, kontaktiert die Sony Inzone Mouse-A den PC lediglich per 2,4-GHz-Empfänger. Letzterer kann, wie die Wireless-Lösungen der Konkurrenten, seine Daten auch mit 8.000 Hz Polling-Rate übertragen. Das reduziert jedoch die Akkulaufzeit laut Hersteller von rund 90 Stunden bei 1.000 Hz auf 19 Stunden bei 8.000 Hz (Schnelladefunktion: ca. 5 Minuten für 10 Stunden, Akkuladezeit ca. 1,5 Stunden).
Der Dpi-Knopf befindet sich, wie von E-Sportlern wie Fnatic gefordert, auf der Unterseite. Mit 50 Dpi-Schritten können Sie insgesamt vier Dpi-Stufen festlegen. Der Wechsel der Abtastrate wird zwar durch eine LED vor dem gummierten, stramm einrastenden Mausrad angezeigt. Per Software oder Web-Anwendung ist es aber nicht möglich, die Dpi-Stufen mit verschiedenen Beleuchtungsfarben zu kombinieren. Die Inzone-Hub-Software und der Inzone Hub für Web - beide inhaltsgleich - fallen gerade im Vergleich mit Logitechs G Hub oder Razers Synapse 4 schlicht aus. Sie können den Tasten beispielsweise keine weiteren Funktionen wie Dpi-Umschalten oder Multimedia zuordnen. Auch die Möglichkeit, Makros aufzuzeichnen und dann auf die Daumentasten zu legen, entfällt.
Sony Inzone Mouse-A: Für alle Griffstile geeignet
Obwohl das vordere Ende der Sony Inzone Mouse-A nur ca. einen Zentimeter hoch ist und das Heck eher rund und kurz ausfällt, eignet sie sich nicht nur sehr gut für den Claw- und Fingertip-Grip. Auch für die Handinnenfläche beim Palm-Grip ist ausreichend Platz, solange die Hand des Spielers nicht zu klein oder zu groß ausfällt. Da die Rechtshändermaus nur gut 120 mm lang ist, ragen gerade sehr lange Finger zu weit über die beiden mit optischen Schaltern bestückten Haupttasten mit exzellentem Druckpunkt hinaus. Die Gehäusebeschichtung garantiert einen guten Grip. Für optimale Griffigkeit fehlt jedoch Grip-Tape, das gehört bei den E-Sports-Mäusen von Logitech und Razer zur Ausstattung. Immerhin legt man einen zusätzlichen Satz Mausfüße in den Karton.
Quelle: PCGH
Die Ergonomie der Sony Inzone ist unabhängig vom Griffstil sehr gut. Einzige Ausnahme: Für Spieler mit sehr langen Fingern oder sehr kleinen Händen ist die Rechtshändermaus nichts.
Mit maximal 30.000 Dpi bleibt die Abtastrate des von Inzone modifizierten Pixart PAW 3950 (PAW 3950IZ) zwar deutlich unter der des Razer Focus Pro 45K mit 45.000 Dpi und Logitech Hero 2 mit 44.000 Dpi. Trotzdem ist die Sony Inzone Mouse-A ähnlich präzise wie die Razer Deathadder V4 Pro oder die Logitech G Pro Superlight Dex und tastet mit nur messbarer Latenz ab. Letzteres gilt auch für den Betrieb mit maximaler Dpi, wo die Sony Inzone noch sehr gut kontrollierbar ist. Dazu sparen die Software/die Web-App zwar mit Funktionen, nicht aber mit Möglichkeiten, die Abtastung durch MCU-Assistenz zu modifizieren.
| Produkt | Mouse-A |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Sony Inzone |
| Preis/Preis-Leistung/Verarbeitung | Ca. € 150/ausreichend minus/sehr gut |
| PCGH/PCGH-Ratgeber-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3567566 |
| Bauart/Anschluss | Drahtlos/2,4 GHz USB-C-auf-USB-A-Kabel |
| Empfohlener Spielstil/geeignet für | Low-, Mid- und High-Sense/Rechtshänder |
| Ausstattung (20 %) | 1,85 |
| Abtastung/Sensortyp | Optisch (IR-LED)/Pixart PAW 3950 (3950IZ) |
| Anzahl Tasten | 5 + Mausrad (alle programmierbar) |
| Maximale Auflösung | 30.000 Dpi (Abtasthilfen per Arm-CPU) |
| Kabellänge | Ca. 180 cm (USB-A-auf-USB-C-Ladekabel, Anschluss Empfänger) |
| Sonderausstattung | Dpi-Umschaltung (4 Stufen, 50 Dpi-Schritte) mit Knopf auf der Unterseite und einfarbiger LED, nur 48 Gramm Gewicht, optische Tasterschalter, Wireless (2,4 GHz), Profilspeicher (4 Profile), Web-Software (Inzone Hub for Web), 8.000 Hz Polling-Rate (auch kabellos), zusätzlicher Satz Mausfüße, abnehmbares, stoffummanteltes Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 1,65 |
| Größe (H × B × T)/Gewicht/Volumen (angenäherte Form) | 40,8 × 64,2 × 119,8 mm/48,4 g/ca. 82 cm³* |
| Druckpunkte Haupt-/Sondertasten | Sehr gut/gut bis sehr gut |
| Druckpunkt/Rasterung Scrollrad | Sehr gut/gut bis sehr gut |
| Funktionsumfang und Features Software | Gut/keine Makroprogrammierung, Option für Lift-off-Distanz, Motion Sync und Angle Snapping |
| Leistung (60 %) | 1,03 |
| Ergonomie | Sehr gut (Claw/Fingertip-Griffstil/Palm Grip), optimal für kleine und mittelgroße bis große Hände (nicht optimal für sehr kleine und große Hände) |
| Präzision/8.000 Hz Polling Rate | Sehr gut/ja, 8.000 Hz Polling-Rate (Wireless) über Inzone Hub für Web/Inzone Hub |
| Gleiteigenschaften | Sehr gut |
| Abtastverhalten/Lift-off-Distanz | Sehr gut/sehr niedrig: ca. 0,9 mm |
| Gesamtnote (Fazit) | 1,32 |
| *Angenähertes Form |
Sony Inzone Mouse-A im Test: Das Fazit
Die Sony Inzone Mouse-A gelingt als ultraleichtes Debüt: 48,4 g, präziser PAW-3950IZ-Sensor, sehr gute Kontrolle auch bei hoher Dpi und die stromhungrige Polling-Rate von 8.000 Hz sprechen E-Sportler an. Ergonomie und Verarbeitung überzeugen, doch Software-Funktionsarmut (keine Makros, keine Tastenbelegung mit Dpi-Umschaltung oder anderen Funktionen) und fehlendes Grip-Tape schmälern den Gesamteindruck. Angesichts des Preises von 150 Euro wirkt das Paket gegenüber Razer und Logitech zu mager ausgestattet. Für alle, die kompromisslos auf geringstes Gewicht setzen, ist sie spannend - alle anderen bekommen bei der Konkurrenz das rundere Gesamtpaket.



Ich nutze meine Logitech G500s und habe sie auch noch mit Zusatzgewichten schwerer gemacht.
Habe letztes Jahr eine G500s als gebraucht gekauft, die neuwertig war für 35 Euro. Er hatte sie für 2 Stunden benutzt und sie passte ihm nicht. Habe schon damals vor 2 Jahren 60 bezahlt für meine, jetzt habe ich zwei
Meine wiegt jetzt glaub um die 180gr mit den Gewichten. Ist wohl gewöhnungssache. Habe mir sehr günstig eine sehr leichte Maus gekauft, kann mich aber irgendwie nicht so damit anfreunden.
Ich schwitze so nicht. Ob du es glaubst oder nicht, geht mir am A... vorbei.
Das war die letzte Antwort auf dieses selten dumme Thema des Schwitzens.
Schitzen tu ich beim Radfahren, aber nicht beim sitzen
Ich vermute viel Sport und gesundes Essen helfen.
Ev. hilft es auch, dass ich nur einmal täglich esse und Fertigzeugs, Zucker, Nudeln, Brot und Reis so weit wie möglich meide.
Aber selbst wenn, schwitzen auf den Händen, ist zum Glück kein Feature von mir.