Gaming-Maus-Test und Kaufberatung 2023: Die besten Kabelmäuse für Spieler
Ohne eine Gaming-Maus mit neuster Technik, einem modernen Sensor und einer optimalen Ergonomie kommt beim Spielen am PC wenig Freunde auf. Doch welche Kabelmäuse sind empfehlenswert? Wir stellen Ihnen die Top 6 der von uns getesteten Gaming-Mäuse mit Kabel ausführlich vor. Dazu erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf einer Gaming-Maus, die über ein USB-Kabel mit dem Rechner kommuniziert, generell achten sollten.
In diesem Artikel
Geht es um das Zocken am PC dann ist die Maus neben der Tastatur das wichtigste Eingabegerät. Gaming-Mäuse gibt es mit Kabel oder ohne, für große oder kleine Hände, mit geringem Gewicht und innovativen Extras wie einer auffälligen RGB-Beleuchtung, einem speziellen Mausrad oder modularen Elementen.
Spieler, die nach einer neuen Kabelmaus mit modernster Sensortechnik suchen, sind bei uns genau richtig! Regelmäßig testen wir Gaming-Mäuse mit und ohne Kabel sowie modernster Technik beim Sensor und der Ausstattung. Hier stellen wir Ihnen die sechs besten Kabelmäuse ausführlich vor und präsentieren Ihnen zusätzlich die restlichen von uns getesteten Modelle in einer Rangliste. Vervollständigt wird unser Kabel-Gaming-Maus-Test durch eine Kaufberatung, mit der Sie auf jeden Fall genau die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Gaming-Maus mit Kabel finden.
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Gaming-Maus mit Kabel: Unsere Top 6
Worauf sollten Sie generell beim Kauf einer Gaming-Maus achten? Welche Vorteile hat eine Kabel-Gaming-Maus und wie groß sind die Unterschiede bei der Ausstattung im Vergleich mit einer kabellosen Maus? Diese Fragen beantworten wir in unserer Kaufberatung, die Sie im Anschluss an die folgenden sechs konkreten Kaufempfehlungen finden.
Razer Basilisk V3 (Testsieger)
Für ca. 60 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 11/2021, Note: 1,13
Quelle: PC Games Hardware
Razer Basilisk V3 (ca. 60 Euro, Test in PCGH 11/2021, Note: 1,13)
Mit der Razer Basilisk V3, dem dritten Modell der bei PC-Spielen äußerst beliebten Basilisk-Reihe, geben der Focus+ Sensor mit 26.000 Dpi und das Hyperscroll-Mausrad ihr Debüt. Die Möglichkeit, die Mausradrasterung zu deaktivieren, gab es zwar schon bei der Logitech G600 MMO und G500/502. Mit der Hyperscroll-Technik der Basilisk V3 digitalisiert Razer dieses Feature aber nicht nur, sondern erweitert es auch mit funktionalen Extras.
Einerseits können Sie den Wechsel vom taktilen Modus zum widerstandsfrei drehenden Mausrad (Freilaufmodus) bei der Razer Basilisk V3 nun mit allen Maustasten ausführen. Andererseits nimmt dank der Smart-Reel-Funktion der Widerstand der Rasterung bei schneller Mausraddrehung ab. Zusätzlich beschleunigen Sie mit der Option "Scroll-Beschleunigung" in der umfangreichen Software die Scroll-Geschwindigkeit bei schnellerer Raddrehung (Virtuelle Beschleunigung).
Mit dem mit 26.000 Dpi abtastenden Focus-Plus-Sensor, der Underglow-RGB-Beleuchtung am Boden und der jetzt nicht mehr optionalen Trigger-Taste spendiert Razer der Rechtshändermaus im Vergleich mit der Razer Basilisk V2 drei neue Extras. Die Kabel-Gaming-Maus erbt aber auch die optimale Ergonomie und Griffigkeit für alle Griffstile sowie die optimalen Druckpunkte der optischen Haupttastenschalter. Wie bei allen Razer-Gaming-Mäusen (siehe PCGH-Ratgeber) ist auch bei der Razer Basilisk V3 die Hypershift-Funktion vorhanden, ein Speicher für fünf Profile gehören ebenfalls zur Ausstattung. Dazu kommt eine äußerst präzise Abtastung des von einer ARM-CPU unterstützen Pixart PMW 3399 (Focus+) auch bei 26.000 Dpi. Die Hubhöhe beträgt dabei sehr geringe 0,9 mm.
Razer Viper 8K
Für ca. 70 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 04/2021, Note: 1,18
Quelle: Razer
Razer Viper 8K (ca. 70 Euro, Test in PCGH 04/2021, Note: 1,18)
Die Razer Viper 8K ist eine für den E-Sport entwickelte Kabel-Gaming-Maus mit einer sehr hohen Polling-Rate von 8.000 Hz. Hyperpolling nennt Razer diese neue Technologie, bei der ein High-Speed-USB-Controller eine Signalrate von 8.000 Hz mit einer minimalen Eingabeverzögerung von lediglich 0,125 Millisekunden garantiert. Ob die um den Faktor 8 verringerte Latenz der Razer Viper 8K spürbar ist, bleibt ungewiss. Messbar ist sie auf jeden Fall, beispielsweise mit einem 360-Hz-Monitor mit entsprechender Framerate.
Zusätzlich zu diesem Alleinstellungsmerkmal spendiert der Peripheriespezialist der Razer Viper 8K mit dem Focus+ Sensor (20.000 Dpi) und den optischen Haupttastenschaltern weitere technische Höhepunkte. Dazu kommt eine umfangreiche Ausstattung, zu der eine RGB-Beleuchtung (Logo am Heck, 10 Effekte), das Speedflex-Kabel und der Dpi-Knopf auf der Unterseite gehören.
Weitere für Gamer nützliche Extras sind die achsensymmetrische Form und je zwei oberhalb der sehr griffigen sowie gummierten Seitenteile positionierte Zusatztasten mit sehr gutem Druckpunkt. Neben der optimalen Ergonomie und dem schnellen Auslösen der optischen Tastenschalter überzeugt die Kabel-Gaming-Maus dank High-End-Sensor (Pixart PMW 3399) auch mit einer äußerst genauen und verzögerungsfreien Abtastung mit einer geringen Hubhöhe von 1,0 mm.
Roccat Kone XP
Für ca. 75 Euro (Link zum Preisvergleich), Test in PCGH 03/2022, Note: 1,20
Quelle: Roccat
Roccat Kone XP (ca. 70 Euro, Test in PCGH 04/2021, Note: 1,20)
Mit ihrer räumlich wirkenden, besonders auffälligen 3D-Beleuchtung, die der Roccat Kone XP eine besonders ansprechende äußere Erscheinung verleiht, sticht Kabel-Gaming-Maus aus der Masse der Modelle mit RGB-Beleuchtung hervor. Unterhalb des durchscheinenden Gehäuses befinden sich acht Lichtleiter. Die werden von 22 LEDs bunt illuminiert und für die stehen in der Swarm-Software fünf Lichttricks sowie der AIMO-Effekt bereit. Die Roccat Kone XP kann aber mehr als "nur" besonders gut auszusehen.
Die Roccat Kone XP hat für Spieler auch eine Ausstattung im Angebot, die keine Wünsche offenlässt. Deren Höhepunkte sind die Easy-Shift-Funktion, das bunt leuchtende 4D-Mausrad, eine fünfstufige Dpi-Umschaltung und ein Speicher für fünf Profile sowie Makros. Letztere werden auch ohne die Installation der gewohnt umfangreichen Software abgespielt. Dazu kommen mit dem Roccat Owl Eye (Pixart PAW 3370/19.000 Dpi) ein moderner Sensor, dem eine ARM-CPU zur Seite steht. Die kümmert sich um die Dpi-Kalibrierung, das Angle-Snapping, die Debounce-Time der Extratasten und die Lift-Off-Distanz.
Da Roccat für die XP-Variante das legendäre Kone-Gehäusedesign übernimmt, bietet die mit einer ausgeprägten Daumenablage bestückte Roccat Kone XP eine optimale Ergonomie für alle Griffstile. Weitere Pluspunkte sammelt die Rechtshändermaus mit ihren Haupttasten, die über einen ausgezeichneten und knackigen Druckpunkt verfügen. Der Roccat-Owl-Eye-Sensor überzeugt mit einer sehr hohen Präzision auch im Grenzbereich von 19.000 Dpi sowie einer äußerst geringen und lediglich messbaren Latenz.
Roccat Kone Pro
Für ca. 60 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 11/2021, Note: 1,24
Quelle: Roccat
Roccat Kone Pro (ca. 60 Euro, Test in PCGH 11/2021, Note: 1,24)
Die auffällige RGB-Beleuchtung unterhalb der beiden Haupttasten, für die sich per Swarm-Software Roccats AIMO-Modus oder fünf weitere Effekte und Einstellungen zur Geschwindigkeit sowie Helligkeit festlegen lassen, macht die Roccat Kone Pro zum Blickfang. Schaut man genauer hin, entdeckt man einerseits die spezielle Wabenbauweise des Gehäuses, die das geringe Gewicht von 66 g garantiert. Andererseits stellt man fest, dass auf der Oberseite in der Nähe des optimal einrastenden Scrollrads aus Alu anders als bei den Vorgängermodellen der Dpi-Schalter fehlt. Den platziert Roccat auf der Unterseite der Roccat Kone Pro und er kann auch als Profilwahltaste (fünf Profile speicherbar) genutzt werden. Dabei fehlt allerdings ein optisches Feedback durch die Beleuchtung.
Die Ausstattung der Roccat Kone Pro fällt mit der Easy-Shift-Funktion, eine ARM-CPU, einem sehr flexiblen und stoffummantelten Anschlusskabel (200 cm) sowie ohne Software aufrufbare Makros üppig aus. Die geschrumpfte Kone-Form sorgt für eine perfekte Ergonomie bei allen Griffstilen (siehe Kaufberatung unten). Der Druckpunkt der Haupttasten ist dank ihrer optischen Schalter optimal sowie sehr direkt und die Sensorik ist ebenfalls erstklassig. Der Owl-Eye-19K-Sensor beeindruckt mit seiner hohen Präzision bei 19.000 Dpi und einer sehr niedrigen Lift-Off-Distanz von 0,9 mm.
Razer Deathadder V2 (Preistipp)
Für ca. 35 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 05/2020, Note: 1,26
Quelle: Razer
Razer Deathadder V2 (ca. 35 Euro, Test in PCGH 05/2020, Note: 1,26)
Die Deathadder ist Razers erfolgreichste Gaming Maus, die sich über 10 Mio. mal verkauft hat. Die Razer Deathadder V2 ist die zweite Deathadder-Version, die Razer Anfang 2020 auf den Markt brachte und die aktuell für einen besonders günstigen Preis erhältlich ist. Die wichtigste technische Neuerung der Razer Deathadder V2 im Vergleich mit der Urversion ist der als Focus+ bezeichnete Pixart PMW 3399. Der tastet mit 20.000 Dpi ab und beherrscht Technologien wie Motion Sync, die automatische Sensorkalibrierung oder eine für das Abheben und Aufsetzen der Maus getrennt einstellbare Lift-Off-Distanz. Mittlerweile verbaut Razer mit dem Focus Pro 30K (Razer Basilisk V3 Pro / Razer Deathadder V3 / Razer Deathadder V3 Pro / Razer Viper V2 Pro) zwar eine modernere Abtasteinheit mit 30.000 Dpi. Trotzdem bleibt der Razer-Focus-Plus-Sensor gerade in Anbetracht des niedrigen Kaufpreises von 35 Euro eine absolut zeitgemäße Wahl.
Bei den Haupttastenschaltern der Kabel-Gaming-Maus setzt Razer wie beim Sensor auf eine Eigenentwicklung und spendiert der Razer Deathadder V2 dieselben optischen Taster, die in der Razer Viper Ultimate und Basilisk Ultimate eingebaut sind. Der Profilwahlknopf auf der Unterseite war beim Vorgänger Deathadder Elite jedoch noch nicht vorhanden. Dafür erbt die Kabelmaus die RGB-Beleuchtung (Hecklogo und Mausrad, 10 Effekte per Chroma Software) sowie die Form mit ihren gummierten Griffmulden vom Vorgänger. So bietet auch die Razer Deathadder V2 eine perfekte Ergonomie und optimale Griffigkeit. Die Tastendruckpunkte sind bei der zweiten Version der Razer Deathadder sogar noch einen Tick direkter und der High-End-Sensor der Kabel-Gaming-Maus beeindruckt mit einer minimalen Hubhöhe von 0,9 mm sowie seiner Latenzfreiheit und Präzision bei maximaler Abtastrate.
Mad Catz R.A.T. 8+ ADV
Für ca. 90 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 11/2021, Note: 1,37
Quelle: Mad Catz
Mad Catz R.A.T. 8+ ADV (ca. 90 Euro, Test in PCGH 11/2021, Note: 1,37)
Mit ihrem ungewöhnlichen Design mit einzelnen Segmenten und dem offenen, mit RGB-Beleuchtung (fünf Effekte einstellbar) versehenen Inneren wird die Mad Catz R.A.T. 8+ ADV zum Blickfang. Die exoskelettartige Konstruktion sieht aber nicht nur gut aus, sondern macht die mit Zusatzgewichten (157 g + 3 × 6 g) bestückbare Mad Catz R.A.T. 8+ ADV zu einer Designermaus mit maximaler Modularität. Um die Gehäuseform und die Griffpartien an die Handgröße und den bevorzugten Griffstil anzupassen, können drei unterschiedlich hohe Ablagen für die Handinnenfläche sowie drei Seitenteile mit verschiedenen Formen am Alu-Chassis montiert werden (siehe Bild oben).
Zusätzlich kann die Position der Daumenablage und des wechselbaren Heck-Segments für eine optimale Ergonomie verändert werden. Zur weiteren Ausstattung der mit sehr direkt auslösenden Haupttasten bestückten Mad Catz R.A.T. 8+ ADV gehören ein Daumenrad (vertikales Scrollen), ein Sniper-Knopf, eine Profilwahltaste sowie ein Speicher für vier Profile und Makros. Der moderne Sensor, ein Pixart PMW 3389 Pro, überzeugt auch bei 20.000 Dpi mit einer äußerst genauen Abtastung ohne spürbare Latenz. Die Hubhöhe liegt bei niedrigen 1,2 mm.
Bildergalerie
Auf der folgenden Seite erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf einer Gaming-Maus mit Kabel achten müssen. Dabei geht es unter anderem um die Ausstattung, Ergonomie, Sensorleistung und Abtastrate. Außerdem erklären wir Ihnen die verschiedenen Griffstile und ob eine höhere Dpi-Rate eine Maus präziser macht.

Das sollte auch mittlerweile ein Technischesmerkmal sein, welches in die Bewertung einfließen sollte. Die Preise dieser sonder Kategorie für Mäuse, hat nunmal mehr Ansprüche als konfigurierbare RGB-Beleuchtung, die letztendlich garkeinen Einfluss auf irgendwas hat, während man die Maus mit der Hand umschließt!
Habe gerade mal geschaut, gekauft habe ich sie im Februar 2018.
Funktioniert auch sonst noch tadellos, sieht halt nicht mehr so schön aus an der Daumen-Stelle und die "Füße" könnten mal neu.
Die gibt es aber als Ersatzteil.
Eine Seite Daumen, andere kleiner Finger.
Mal schauen wie lange sie es noch macht.