Kaufberatung kabellose Gaming-Maus: Vorteile und wichtige Kaufkriterien
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Kaufberatung: Das sollten Sie beim Kauf einer kabellosen Gaming-Maus beachten
Bei uns finden Sie den passenden Ratgeber zum Thema kabellose Gaming-Maus. Wir stellen Ihnen die Kriterien zusammen, die Sie benötigen, um sich beim Kauf für eine Gaming-Maus ohne Kabel zu entscheiden, die ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Gibt es überhaupt noch Unterschiede zur Gaming-Maus mit Kabel?
Quelle: Razer
Tastet sogar auf Glas ab: Razer Viper V2 Pro
Die Zeiten, in denen sich eine kabellose Gaming-Maus bei der Datenübertragung, Abtastleistung oder Ausstattung von den Gaming-Mäusen mit Kabel unterscheiden, sind längst vorbei. Extras wie das Hyperscroll Mausrad (Razer Basilisk V3 Pro), ein durch Leichtbau-Gehäuse mit Wabenstruktur (Glorious Model O- Wireless und Glorious Model D- Wireless) oder spezielle Materialien (Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition) erzieltes Gewicht von weniger als 60 g, spezielle modifizierbare Daumentasten (Logitech G502 X Plus) oder ein optional anbringbares Grip-Tape (Razer Viper V2 Pro) sind auch bei kabellosen Gaming-Mäusen vorhanden. Auch eine spezielle Gehäusebauweise, welche die besondere RGB-Beleuchtung zur Geltung bringt, ist bei Gaming-Mäusen ohne Kabel, beispielsweise bei der Roccat Burst Pro Air und der Roccat Kone Pro Air zu finden.
Der wohl größte Vorteil einer kabellosen Gaming-Maus gegenüber einer Gaming-Maus mit Kabel ist offensichtlich: Um die Gaming-Maus zu benutzen, benötigen die als lästig empfundene Strippe nicht mehr - außer wenn sie den Akku laden müssen. Die Tatsache, dass dieser Vorgang notwendig ist, um die Stromversorgung für den Sensor, die Tastenschalter und die restliche Technik im Inneren zu gewährleisten, ist allerdings auch der einzige wirkliche Nachteil einer kabellosen Gaming-Maus. Weniger ins Gewicht fällt, dass eine Hyperpolling-Rate von 8.000 Hz mit der drahtlosen Datenübertragung generell nicht möglich ist. Eine Ausnahme hier ist der Razer Hyper Polling Wireless Dongle, der eine drahtlose Übertragung per 2,4 GHz mit einer Polling-Rate von 4.000 Hz für die Deathadder V3 Pro und Razer Viper V2 Pro möglich macht.
Von kabellosen Gaming-Mäusen, die wie die Logitech G604 Lightspeed,Razer Orochi V2 oder die Razer Basilisk X Hyperspeed, die nicht mit einem internen Akku ausgestattet sind und mit einer oder zwei AA/AAA-Batterien betrieben werden, raten wir Gamern allgemein ab. Mittlerweile haben die Hersteller es geschafft, die Akkulaufzeiten für den Betrieb mit 2,4 GHz oder Bluetooth LE auf bis zu 180 Stunden (Steelseries Aerox 9 Wireless) zu steigern.
Bedenken Sie dabei jedoch, dass eine solche Akkulaufzeit nur erreicht wird, wenn Sie auf die komplette RGB-Beleuchtung verzichten. Zusätzlich verringert sich aus Stromspargründen die Polling-Rate bei der besonders sparsamen Bluetooth-Verbindung auf 250 Hz. Wenn Sie damit leben können und kein Problem damit haben, ihre kabellose Gaming-Maus für ein RGB-Beleuchtungsfeuerwerk auch mal öfter auf die Ladestation zu legen oder mit der zum Laden per USB-Kabel mit dem PC verbundenen Gaming-Maus zu zocken, ist für Sie eine Gaming-Maus ohne Kabel der ideale Spielpartner.
Darauf sollten Sie beim Kauf einer Gaming-Maus ohne Kabel achten
Quelle: Glorious PC Gaming Race
Die Glorious PC Gaming Race Model O- kombiniert ein dank Wabengitterstruktur sehr leichtes Gehäuse mit einer auffälligen bunten Beleuchtung.
Wenn Sie sich eine neue kabellose Gaming-Maus gönnen möchten, sollte Sie auf die Ausstattung, die Eigenschaften und eine optimale und mithilfe der Software modifizierbare Abtastleistung des bevorzugten Modells achten. Bei der Ausstattung ist es zunächst wichtig, dass Sie die angebotenen Features der Gaming-Maus auch wirklich benötigen. Auf Extras wie eine im Idealfall auf zwei Tasten verteilte Dpi-Umschaltung (Razer Deathadder V2 Pro, Logitech G502 X Plus), ein interner Speicher für Profile und Makros und mindestens zwei bis drei meist in der Griffmulde platzierte Sondertasten sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Wer dann auch noch eine besondere Optik wünscht, der wählt eine kabellose Gaming-Maus mit einer RGB-Beleuchtung, die wie im Falle der Roccat Kone Pro Air oder Roccat Burst Pro Air besonders auffällig ausfällt. Die bunte Beleuchtung könne Sie zusätzlich dazu nutzen, die eingestellte Dpi-Stufe oder des gewählten Profils optisch zu signalisieren.
Optionale, aber wenn benötigt, nützliche Ausstattungsmerkmale einer empfehlenswerten Gaming-Maus ohne Kabel sind dagegen Dinge wie ein geringes Gewicht, eine Tastenverdoppelungsfunktion (Razer Hypershift/Roccat Easy Shift), ein Vier-Wege-Scrollrad mit besonderen Funktionen (Hyperscroll-Mausrad der Razer Basilisk V3 Pro) oder Tastenkombi zum Ändern der Polling-Rate und der Lift-Off-Distanz (Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition). Ebenfalls nicht zwingend notwendig, aber gerade für Vielspieler und E-Sportler von großem Vorteil sind optische Haupttastenschalter. Die lösen nicht durch einen elektrischen Kontaktschluss, sondern mithilfe einer Lichtschranke aus und sind gemessen noch ein paar Millisekunden schneller als Schalter mit klassischer Technik.
Die tollste Ausstattung und modernste Technik hilft Ihnen aber auch nicht weiter, wenn die gerade neu erworbene Kabelmaus nicht optimal in der Hand liegt und Sie Schwierigkeiten haben, alle Tasten mit dem dafür vorgesehenen Fingern zu erreichen. Bei der Ergonomie und der Griffigkeit dürfen Sie auf keinen Fall Kompromisse eingehen. Nur dann können Sie die kabellose Gaming-Maus mit ihrem bevorzugten Griffstil perfekt führen, ohne dass Sie dabei Verkrampfungen im Handgelenk oder gar im Unterarm spüren. Dazu muss die Gehäusegröße auch zur Größe Ihrer Hand passen. Zusätzlich sollten die Bereiche des Gehäuses, an denen Sie Ihren Finger zur Mausführung ansetzen, unabhängig vom Griffstil rutschfest sein. So empfehlen wir nur Kabel-Gaming-Mäuse, deren Daumenmulde und Ablage für den kleinen Finger und den Ringfinger gummiert oder mit einer Struktur versehen ist.
Quelle: Razer
Razers neuester Sensor, der Focus Pro 30K ist ein modifizierter Pixart PAW 3590, der mit 30.000 Dpi abtastet.
Das für die Leistung einer Gaming-Maus ohne Kabel entscheidende Bauteil ist der Sensor. Der ist nur dann empfehlenswert, wenn er auch mit der maximalen Dpi-Rate noch präzise abtastet und ihm eine ARM-MCU beim Abtastvorgang assistiert. Mithilfe dieses Mikroprozessors und der passenden Optionen in der Software können Sie beispielsweise die Lift-Off-Distanz (Hubhöhe) minimieren, das Angle-Snapping (Pfadbegradigung) ein- oder ausschalten und die Abtastung auf den Untergrund, respektive die Oberfläche des Mauspads optimieren (Oberflächenkalibrierung). Die höchste Dpi-Rate bieten aktuell der ROG-Aimpoint-Sensor mit 36.000 Dpi (Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition) und der Focus Pro 30K der Razer Basilisk V3 Pro und Razer Viper V2 Pro.
Wie bei den Mäusen mit Kabel geben wir auch hier keine konkrete Dpi-Empfehlung. Jeder Gamer zockt mit einer anderen Empfindlichkeit bei der Abtastung und schon ab 19.000 Dpi regiert eine Gaming-Maus so direkt, dass Sie bereits mit Mikrobewegungen den Mauszeiger von einer Bildschirmseite zur anderen manövrieren. Daher sollten Sie sich beim Kauf einer Gaming-Maus ohne Kabel weniger auf den Dpi-Wert allgemein und mehr auf die Präzision und die manuellen Modifikationsmöglichkeiten bei der Abtastung via ARM-MCU achten.
Eine kabellose Gaming-Maus befindet sich bei der Ausstattung und der Technik also auf der Augenhöhe mit einer Kabel-Gaming-Maus. Wie Sie am Beispiel der Razer Viper V2 Pro auf der nächsten Seite sehen können, wiegen sehr moderne kabellose Gaming-Mäuse nur noch wenige Gramm mehr als ihre Pendants mit Kabel.

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Diese Maus nutze ich jetzt seit 2021 und bisher kann ich nichts Negatives berichten. Die Batterie hält auch lange und sollte ich mal vergessen die Batterie aufzuladen, dann ist ein flexibler Kabel mit dabei und dann wird die Maus halt Kabel angebunden genutzt. Kommt aber sehr selten vor und selbst wenn, ist die Batterie schnell aufgeladen. Zusätzlich kann ich die Maus abends, wenn ich den Rechner ausmache, einfach auf meine Qi-Ladestation stellen, dann wird sie kabellos geladen.
Die RGBs funktionieren hier mit und ohne Software, weil ein Profil davon mittels iCUE einmal mit einer Softwareeinstellung eingestellt wird und dieselben Einstellungen kann man auch mit der Hardwareeinstellung machen. Die Hardwareeinstellung ist dann dafür da, sobald keine Software läuft. Zum Beispiel, wenn das System gestartet oder heruntergefahren wird.
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(Auf dem Bild ist 1x die Tastenzuweisung per Software & Hardware zu sehen und auch 1x die RGBs per Software und auch ebenfalls mit Hardwareeinstellung. Hatte das Bild letztens bezüglich meiner Tastatur gemacht, aber mit der Maus hat man dieselben Einstellungen.)
Habe mich schon so sehr ohne Kabel gewöhnt, dass ich keine kabelgebundene Maus mehr haben möchte. Ich merke es auch, wenn ich mal am Rechner meiner Tochter oder meines Sohnes was machen muss, dann stört mich das Kabel, was an der Maus dran ist.
Mehr zu meiner Maus habe ich in meinem Thema geschrieben:
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Die Maus gibt es aber auch ohne Qi-Ladefunktion und kostet dann etwas weniger. In meinem Fall ist es aber praktisch, da ich für mein Handy bereits solch eine Qi-Ladestation auf meinem Schreibtisch stehen habe.