Logitech-Ersatzteile: Ab Sommer gibt es ein "Recht auf Reparatur" für Mäuse und Co.

20
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Logitech-Ersatzteile: Ab Sommer gibt es ein "Recht auf Reparatur" für Mäuse und Co. (1)
Quelle: Logitech via WinFuture

Ab Sommer wird Logitech in Zusammenarbeit mit iFixit Ersatzteile für PC-Mäuse anbieten. Künftig soll es für verschiedene Logitech-Produkte Ersatzteile und Reparaturanleitungen zu kaufen geben.

In letzter Zeit bieten sowohl Apple als auch Samsung Reparaturkits für Smartphones an , allerdings nur in den USA. Nun hat sich der Schweizer Hersteller Logitech dazu bekannt und eine Kooperation mit iFixit angekündigt. Künftig wird es Ersatzteile für PC-Zubehör sowie passende Reparaturanleitungen bei iFixit zu kaufen geben.

Ab wann gibt es die Ersatzteile zu kaufen?

Der Online-Shop wird sowohl Ersatzteile offerieren, als auch sogenannte Fix Kits, die alles Notwendige für die Reparatur inklusive Werkzeug beinhalten. Voraussichtlich ab Sommer 2023 wird Logitech für die Mäuse MX Master und MX Anywhere Ersatzteile samt Reparaturanleitung bei iFixit anbieten. Im iFixit Logitech Repair Hub werden noch weitere Geräte des Herstellers gelistet. Hierzu gehören Tastaturen, Webcams, Kopfhörer, Lenkräder und Bluetooth-Lautsprecher. Noch offen ist, wie teuer die Ersatzteile sein werden.

Logitech folgt mit den Ersatzteilen zahlreichen anderen Geräteherstellern. So hat beispielsweise Microsoft den Fokus bei der aktuellen Surface-Generation auf die Reparierbarkeit gelegt und möchte so den eigenen Hardware-Partnern wie Asus, Dell & Co. aufzeigen, wie man sich ein modernes Laptop vorstellt. Kunden können etwa beim Surface Laptop 5 als originale Ersatzteile den Touchscreen, Tastatur samt Handballenauflage, die Gehäuseunterseite samt Standfüßen, den Akku, die SSD sowie das Mainboard samt CPU und RAM kaufen und selbst tauschen. Mit Ersatzteilen sowie Reparaturanleitungen wollen viele Hersteller einem Recht auf Reparatur zuvorkommen, nachdem jahrelang die Wegwerf-Mentalität vorgeherrscht hat. Wenn Hardware länger im Einsatz ist und instandgesetzt, statt durch neue Geräte ersetzt wird, entsteht weniger Elektroschrott und es ist damit nachhaltiger und umweltfreundlicher.

Ebenfalls lesenswert: Logitech G Aurora: Geschlechtsübergreifende Produkt-Kollektion vorgestellt

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sammlung zu Ersatzteilen für Logitech-Produkte:

  • Gemeinsam mit iFixit wird Logitech für PC-Zubehör Ersatzteile und passende Reparaturanleitungen anbieten.
  • Bereits ab Sommer gibt es die Do-it-yourself-Kits für die MX Master und MX Anywhere.
  • Viele weitere Logitech-Produkte, etwa Tastaturen, Lenkräder, Kopfhörer bekommen ebenfalls Ersatzteile sowie eine Anleitung dazu.

Quellen: iFixit , The Verge

20
    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Hier im Thread treffen wieder Inkompetenzen aufeinander. Unbeschreiblich.
        1. Tastatur und Maus sind daily use items. Da muss man halt mal regelmäßig aufschrauben, reinigen und warten.
        2. Nutzt man heute Mäuse und Tastaturen intensiver und länger als wie vor 20 Jahren.
        3. Hat sich im Gaming Bereich leider die Latenz in den Köpfen der User eingeschlichen, d.h. ein Gaming-Hersteller darf seiner Maus kaum noch Klick-Latenz-Zeit spendieren, nur prellen mechanische Taster immer länger, je länger sie genutzt werden und irgendwann werden eben Doppeleingaben erkannt. Darum war das früher, oder bei Billig/Office-Mäusen, nie ein Problem.
        4. Verschleißteile wie Mikroschalter kommen meistens von anderen Herstellern und Probleme damit betreffen dann mehrere Firmen, nicht nur Logitech (nur mal "Deathadder Doppelklick" auf Google eingeben).
        5. Abhilfe dafür schaffen z.B. optische Schalter in Maus und Tastatur oder hochwertige Bauteile an mechanisch schwierigen Stellen. Kostet halt, nur mag das wieder keiner zahlen. Wer sich jedenfalls wundert, dass sich z.B. bei den billigsten Headsets von Logitech (G4xx) Materialermüdungen zeigen, der ist selbst Schuld. Muss man eben für die Materialqualität tiefer in die Tasche greifen.
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Hier im Thread treffen wieder Inkompetenzen aufeinander. Unbeschreiblich.
        1. Tastatur und Maus sind daily use items. Da muss man halt mal regelmäßig aufschrauben, reinigen und warten.
        2. Nutzt man heute Mäuse und Tastaturen intensiver und länger als wie vor 20 Jahren.
        3. Hat sich im Gaming Bereich leider die Latenz in den Köpfen der User eingeschlichen, d.h. ein Gaming-Hersteller darf seiner Maus kaum noch Klick-Latenz-Zeit spendieren, nur prellen mechanische Taster immer länger, je länger sie genutzt werden und irgendwann werden eben Doppeleingaben erkannt. Darum war das früher, oder bei Billig/Office-Mäusen, nie ein Problem.
        4. Verschleißteile wie Mikroschalter kommen meistens von anderen Herstellern und Probleme damit betreffen dann mehrere Firmen, nicht nur Logitech (nur mal "Deathadder Doppelklick" auf Google eingeben).
        5. Abhilfe dafür schaffen z.B. optische Schalter in Maus und Tastatur oder hochwertige Bauteile an mechanisch schwierigen Stellen. Kostet halt, nur mag das wieder keiner zahlen. Wer sich jedenfalls wundert, dass sich z.B. bei den billigsten Headsets von Logitech (G4xx) Materialermüdungen zeigen, der ist selbst Schuld. Muss man eben für die Materialqualität tiefer in die Tasche greifen.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat von JoM79
        Doppelklick Probleme gibt es schon lange, das hatte ich schon von 15-20 Jahren.
        Komisch, dass ich das noch nie hatte. Die meisten meiner Mäuse in der Vergangenheit habe ich eigentlich nur entsorgt, weil sie eklig aussahen, oder weil der Druckpunkt der Linken Maustaste so durchgenudelt war, dass es keinen spür- und hörbaren Klick mehr gemacht hat.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Doppelklick Probleme gibt es schon lange, das hatte ich schon von 15-20 Jahren.
        Nur werden die Switches immer billiger und halten nicht mehr so lange.
        Einfach ne Maus mit optischen Switches nehmen.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Wo wir schon mal beim Thema Doppelklick sind, Kennt jemand hier zufällig gute, preisgünstige Alternativen zu Logitech Wireless-Mäusen, die NICHT vom Doppelklick-Problem betroffen sind? Ich habe auch kein Problem mit unbekannteren Herstellern. Nutze selbst eine kabellose mechanische Tastatur von "GameSir" und bin sehr zufrieden damit, davor eine kabelgebundene von "RedDragon" die auch super war, bzw. immer noch ist.

        Dieses Doppelklick Problem scheint ja ein relativ junges Phänomen zu sein. Jedenfalls kenne ich sowas von früher überhaupt nicht und ich nutze schon seit über 25 Jahren PC-Mäuse. Könnte es sein, dass Hersteller womöglich absichtlich minderwertige Teile verbauen?
      • Von nitg Freizeitschrauber(in)
        kann ich dann meine 3 shatter-g910 einschicken? nene, logitech is für mich vorbei...
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk